Die letzte Bundesregierung hatte 2021 in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass ein Nationaler Aktionsplan (NAP) für Kinder- und Jugendbeteiligung dazu beitragen soll, die Beteiligung junger Menschen in Deutschland zu stärken und damit die Jugendstrategie der Bundesregierung weiterzuentwickeln.
Bis zum Frühjahr 2025 sollten konkrete Vorschläge erarbeitet werden, wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mehr mitreden und mitbestimmen können.
Ergebnisse des NAP
- Die Abschlussdokumentation (pdf / online) enthält sämtliche Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem NAP. Außerdem kann nachgelesen werden, wie der gesamte NAP-Prozess ablief. Die Dokumentation wurde am 12. Mai 2025 veröffentlicht.
- Ein Teil der Handlungsempfehlungen ist zudem in einer eigenen Broschüre festgehalten. Diese Broschüre befasst sich explizit mit Kinder- und Jugendbeteiligung im Verantwortungsbereich der Bundesregierung. Die Handlungsempfehlungen wurden im Februar 2025 im Bundeskabinett vorgestellt.
Wusstest Du, dass junge Menschen ihre Anliegen und Meinungen auf Bundes- und Landesebene auf viele verschiedene Weisen einbringen können?
Zu den Bundesmaßnahmen
Der NAP als Dialogprozess
Am NAP haben vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aktiv miteinander im Dialog mitgewirkt. Aber auch Fachkräfte, die mit ihnen arbeiten, sowie Fachleute aus Wissenschaft, Ländern und Kommunen waren beteiligt.
Dieser Dialogprozess hat von 2022 bis 2024 in ganz Deutschland stattgefunden. Insgesamt wurden 13 Veranstaltungen durchgeführt und dort Empfehlungen erarbeitet. Am NAP-Prozess haben sich etwa 1.700 Menschen beteiligt.
Bei allen Veranstaltungen wurde Feedback der Teilnehmenden gesammelt. So konnten die Inhalte und Methoden der nächsten NAP-Veranstaltungen noch besser auf die Interessen der Zielgruppen abgestimmt werden. Der gesamte Dialogprozess wird außerdem aktuell genau unter die Lupe genommen und ausgewertet.
Das waren die verschiedenen Veranstaltungsformate im NAP:
Ebenfalls beim NAP am Start waren die zwei Gremien Interministerielle Arbeitsgruppe (IMA Jugend) und der Jugendpolitische Beirat des BMFSFJ, die bereits an der Jugendstrategie mitgearbeitet haben. Sie haben die Umsetzung des NAP unterstützt und begleitet.
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