News aus der Jugendstrategie der Bundesregierung
Was ist im Kosmos der Jugendstrategie gerade so los? Hier informieren wir dich über Neuigkeiten rund um die Jugendstrategie.
Umfrage im Rahmen des EU-Jugenddialogs – jetzt teilnehmen!
Der EU-Jugenddialog führt im Rahmen des 12. Zyklus und dem aktuellen Europäischen Jugendziel 4 “Information und konstruktiver Dialog” eine bundesweite Umfrage unter jungen Menschen bis 30 Jahren durch. Wir fragen nach ihren Erfahrungen, Wünschen und Forderungen in einer digitalen Lebenswelt.
Die Umfrage beschäftigt sich unter anderem mit sozialen Medien, Künstlicher Intelligenz, Desinformation, Algorithmen, digitaler Teilhabe und dem Zugang zu verlässlichen Informationen. Ziel ist es, Perspektiven und Veränderungen, die sich junge Menschen wünschen, abzubilden – und das parallel in allen EU-Mitgliedsstaaten.
Warum solltest Du teilnehmen?
Auf Grundlage Deiner Antworten entwickeln wir Positionen und Forderungen, die an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger auf nationaler und europäischer Ebene weitergegeben werden. Das heißt, mit dieser Umfrage kannst Du daran mitwirken, dass junge Stimmen in der Politik gehört werden.
Als Dankeschön besteht außerdem die Möglichkeit, an einer Verlosung von Geschenkpaketen teilzunehmen.
Deine Meinung zählt: Mach mit bei der Umfrage
Die Teilnahme dauert etwa 10 Minuten und richtet sich an junge Menschen bis 30 Jahre in Deutschland. Die Antworten werden anonym ausgewertet.
Rückfragen können an das Team vom EU-Jugenddialog, erreichbar unter: 65]C;35o8@=2:55?68F;, gesendet werden.
Die Umfrage ist bis zum 30. November 2026 geöffnet.
Ausschreibung: Jugenddelegierte zur UN-Frauenrechtskommission
Du bist zwischen 18 und 25 Jahre alt und möchtest die Perspektive der Jugend auf Genderfragen international einbringen? Wir fördern die Teilnahme von zwei Jugenddelegierten an der UN-Frauenrechtskommission im März 2027.
Die UN-Frauenrechtskommission (Commission on the Status of Women – CSW) ist das zentrale zwischenstaatliche Gremium der Vereinten Nationen für Gleichstellung und die Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen weltweit. Sie tagt einmal jährlich im März. Bei der Sitzung kommen Regierungsdelegationen aus aller Welt, zivilgesellschaftliche Vertreterinnen und UN-Organisationen zusammen. Sie bewerten Fortschritte bei der Gleichstellung, diskutieren aktuelle Herausforderungen und verabschieden gemeinsame politische Empfehlungen.
Wir suchen dich, wenn du dich schnell in komplexe Themen einarbeitest und sie begeistert mit anderen teilst.
Du bist als DGVN-Jugenddelegierte (engl. „UNA-Germany Youth Delegate“) zur 71. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (CSW71) Teil eines Zweierteams. Zusammen arbeitet ihr sehr selbstständig: Ihr bereitet euch auf die Sitzung im März vor und vertieft euch in die Themen Frauenrechte, Gendergerechtigkeit und die Arbeit der Vereinten Nationen. Dabei knüpft ihr wichtige Kontakte und setzt eigene Projektideen um, zum Beispiel Informationsveranstaltungen oder Workshops.
Ziel ist es, junge Menschen in Deutschland über die Kommission zu informieren und ihre Meinungen für euren Einsatz bei der Sitzung einzuholen. Zum Programm gehört zusätzlich eine Social-Media-Kampagne. In Absprache mit uns entwickelt ihr ein Kampagnen-Konzept und setzt es mit eigenen Inhalten um. Über den DGVN-Instagram-Account teilt ihr eure Eindrücke und gebt eure Erkenntnisse zur CSW71 weiter. Bei all euren Tätigkeiten beraten und unterstützen euch das DGVN-Generalsekretariat, Ehrenamtliche mit UN-Frauenrechtsexpertise und ein Netzwerk ehemaliger DGVN-Jugenddelegierter.
Wir suchen dich, wenn du dich aktiv für eine gendergerechte Welt einsetzt.
Als DGVN-Jugenddelegierte zur UN-Frauenrechtskommission (CSW) erlebst du die Arbeit der Vereinten Nationen hautnah. Du bist direkt vor Ort bei der Sitzung der UN-Frauenrechtskommission dabei, als ein zivilgesellschaftliches Mitglied der deutschen Regierungsdelegation. Dabei verfolgst du die Verhandlungen, lernst UN-Prozesse kennen und bringst deine eigenen genderpolitischen Erfahrungen sowie deine Expertise ein. Weitere Informationen findest du hier.
Wir suchen dich, wenn du im März 2027 noch keine Pläne hast.
Das Jugenddelegiertenprogramm zur CSW71 ist ein Ehrenamt. Es beinhaltet…
- die Teilnahme an einem digitalen Vorbereitungstreffen vsl. Ende Oktober 2026
- die Teilnahme an einem zweitägigen Onboarding in Berlin vsl. Ende November 2026
- die Teilnahme an der 71. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission im März 2027 für fünf bis sieben Tage.
Die Reisen und Unterkünfte für Vorbereitungstreffen und Aufenthalt am Sitzungsort der CSW organisiert und finanziert die DGVN aus Mitteln des Auswärtigen Amts.
Bewirb dich bis zum 16. August 2026.
Mach mit beim Deutschen Multimediapreis mb21
Ausschreibung gestartet.
Ab sofort können junge Medienmacherinnen und Medienmacher ihre digitalen, netzbasierten und interaktiven Projekte beim 28. Deutschen Multimediapreis mb21 einreichen.
mb21 ist der einzige bundesweite Kreativwettbewerb, der die digitalen Arbeiten und Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Prämiert werden herausragende Medienprojekte mit Preisgeldern im Gesamtwert von 11.000 Euro. Wie immer ist der Wettbewerb offen für alle Themen und Umsetzungsformen. Projekte zum Jahresthema „Glow“ haben zusätzliche Chancen auf eine Auszeichnung.
Wer kann mitmachen?
Mitmachen können alle Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von einschließlich 25 Jahren – egal ob als Gruppe, Schulkasse, Freizeitprojekt oder Einzelperson. In welchem Rahmen die Projekte entstanden sind, spielt keine Rolle: In der Freizeit, in einem Medienzentrum, in der KiTa, in der (Hoch)Schule, mit oder ohne Betreuung… alles ist erlaubt! Als Gewinnerin oder Gewinner erhältst du nicht nur einen der vielen Geld- oder Sachpreise, sondern wirst auch zum Medienfestival nach Dresden eingeladen. Dort erwartet dich ein ganzes Wochenende voller multimedialer Erlebnisse zum Staunen, Anfassen und Ausprobieren – und natürlich auch die große Preisverleihung.
Einsendeschluss: 20. Juli 2026
Alle zwischen 16 und 22 Jahren können sich auch für den Jugendbeirat bewerben.
Lebenskarte – orientieren, informieren, auf eigenen Füßen stehen
Selbstbestimmt leben, eigene Entscheidungen treffen und finanziell auf eigenen Füßen stehen – das ist manchmal schwerer als gedacht. Genau hier setzt die Lebenskarte an. Vom Berufseinstieg bis zur Altersvorsorge findest du hier verlässliche Informationen, die dir auf deinem Weg weiterhelfen.
Wieso lohnt sich die Lebenskarte für mich?
„Hätte ich das mal früher gewusst…“ Diesen Satz kennen wir alle. Oft stehen wir vor wichtigen Lebensentscheidungen und merken, uns fehlt der Durchblick. Ob es um die Wahl des Berufs geht, die partnerschaftliche Aufteilung von familiären Aufgaben oder die Frage, wie man eigentlich fürs Alter vorsorgt – viele dieser Themen wirken im Alltag erstmal weit weg. Doch genau diese Entscheidungen bestimmen dein Leben von morgen. Die Lebenskarte ist dein persönlicher Kompass: Er gibt dir das nötige Wissen und den entscheidenden Impuls, damit du deinen Weg nicht dem Zufall überlässt, sondern informiert und selbstbestimmt gestaltest.
Wie benutze ich die Lebenskarte?
Bei der Lebenskarte findest du verlässliche und aktuelle Informationen aus staatlichen Quellen. Sie sind verständlich aufbereitet und leicht zugänglich. Alle Informationen wurden entlang von acht Lebensstationen sortiert und gebündelt: Von der Berufswahl, zur Eheschließung und Familiengründung bis hin zu Trennung oder Altersvorsorge. Wähle die Stationen, die für dich gerade relevant sind. Dort findest du Antworten auf typische Fragen, die du dir vielleicht gerade stellst, und vielleicht auch auf solche, an die du bisher noch gar nicht gedacht hast.
Die Lebenskarte bietet dir einen schnellen Überblick, wie sich deine Entscheidungen konkret auf Einkommen, Arbeit, Absicherung und Rente auswirken können. So werden abstrakte Begriffe greifbar. Außerdem kannst du verschiedene Szenarien für deine Zukunft durchspielen – Schritt für Schritt und in deinem eigenen Tempo. Besonders wichtige Inhalte kannst du einfach auf deiner persönlichen Merkliste speichern und jederzeit wieder aufrufen.
Ein besonderes Angebot auf der Website ist der „Lohn-O-Mat“. Dieser Rechner zeigt dir unmittelbar, was deine Entscheidungen finanziell bedeuten: Ob du gerade über einen Jobwechsel nachdenkst, wieder in den Beruf einsteigen möchtest oder wissen willst, wie sich die Änderung deiner Arbeitszeit auf dein Konto und deine Rente auswirkt – der „Lohn-O-Mat“ rechnet es für dich aus.
Was ist eigentlich wirtschaftliche Eigenständigkeit?
Wirtschaftliche Eigenständigkeit bedeutet, dass du deinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft finanzieren kannst, also zum Beispiel deine Miete, Lebensmittel, Versicherungen und Freizeit. Du bist nicht dauerhaft auf private oder staatliche Unterstützung angewiesen, sondern nimmst dein Leben finanziell selbst in die Hand. Egal, ob es um die erste eigene Wohnung oder die Urlaubsplanung geht: Eigenes Geld zu haben bedeutet, selbstbestimmt und auf Augenhöhe entscheiden zu können.
In der Regel ist die Basis dafür dein Einkommen. Doch Lebensumstände sind nicht starr: Jobs, familiäre Konstellationen und Prioritäten ändern sich im Laufe der Zeit. Wirklich nachhaltig ist deine wirtschaftliche Eigenständigkeit dann, wenn sie auch bei unvorhersehbaren Veränderungen bestehen kann. Das bedeutet konkret, dass du ausreichend Geld verdienst, um deine Fixkosten zu decken und dir ein Polster für Notfälle anzulegen. Damit ist nicht nur die klassische kaputte Waschmaschine gemeint, sondern auch größere Umbrüche wie eine Trennung, eine längere Krankheit oder die Absicherung fürs Alter.
Wirtschaftliche Eigenständigkeit bedeutet also nicht automatisch, dass du reich sein musst. Es bedeutet vielmehr, dass du die Kontrolle und den Überblick über dein eigenes Geld hast. Wirtschaftliche Eigenständigkeit ist der beste Schutz gegen ungewollte Abhängigkeiten – egal ob in einer Partnerschaft oder im Job. Wer finanziell auf eigenen Beinen steht, kann freier entscheiden, wo und mit wem er seine Zeit verbringt.
Die Lebenskarte wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und mit Unterstützung der Arbeitsstelle „Wirtschaftliche Eigenständigkeit“ (Ramboll Management Consulting) betrieben. Die Lebenskarte entstand 2024 unter Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern und Expertinnen und Experten auf Grundlage des Projekts „Wirtschaftliche Eigenständigkeit im Laufe des Lebens“ des Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO.
Jugendperspektiven für ein sicheres Internet
Im Frühjahr führte das Projektteam „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ Workshops mit Kindern und Jugendlichen für die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ durch. Die Teilnehmenden diskutierten und reflektierten ihre Erfahrungen im digitalen Alltag und erarbeiteten Forderungen für mehr Schutz im digitalen Umfeld. Auch mit einem Mitglied der Expertenkommission konnten sie sich jeweils austauschen und ihre Anliegen besprechen.
Die Ergebnisse der Workshops wurden in einem umfassenden Bericht aufbereitet und der Expertenkommission übergeben. Gemeinsam mit den Empfehlungen der Expertenkommission an die Bundesregierung wird auch der Bericht über die Kinder- und Jugendbeteiligung veröffentlicht.
Neue Beteiligungsplattform für junge Menschen gestartet
Aus der Idee junger Menschen ist Realität geworden.
Am 18. Mai 2026 ist die neue Beteiligungsplattform des Bundesjugendministeriums gelauncht worden. Auf mitwirken.gov.de finden Jugendliche und junge Erwachsene spannende Beteiligungsmöglichkeiten, die wirklich zu ihnen passen. Ganz einfach und gebündelt an einem Ort.
mitwirken.gov.de ist die digitale Anlaufstelle für alle, die sich einbringen und etwas bewegen wollen.
Warum braucht es die Plattform?
Eine wirkungsvolle Jugendbeteiligung stärkt das Miteinander der Generationen, das Engagement junger Menschen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie. mitwirken.gov.de trägt dazu bei, junge Menschen frühzeitig in Entscheidungsprozesse einzubinden, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und echte Mitgestaltung zu ermöglichen.
Die Plattform schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu Beteiligungsformaten und damit zum Austausch zwischen Jugend, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Veranstaltungen einfach verwalten
Auch diejenigen, die Formate für junge Menschen anbieten, profitieren von der Plattform: Events, Workshops oder Projekte lassen sich zentral veröffentlichen, während Anmeldungen und Teilnehmende jederzeit im Blick bleiben. Außerdem besteht die die Möglichkeit, externe Anmeldetools einzubinden.
Komm ins ehrenamtliche Team der Konferenzbeobachtenden beim Nationalen Kinder- und Jugendgipfel!
Wir suchen dich!

Worum geht’s?
Der Nationale Kinder- und Jugendgipfel findet vom 3. bis 5. Dezember 2026 in Bonn mit bis zu 500 jungen Menschen aus ganz Deutschland statt. Drei Tage lang geht es ums Vernetzen, Diskutieren und Mitbestimmen. Das Format richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren. Auch Kinder im Alter von 6 bis 13 sind dabei.
Beim Gipfel beraten junge Menschen Politik und Verwaltung – ganz im Sinne einer konsultativen Kinder- und Jugendbeteiligung. Egal ob Diskussionsrunden, Workshops mit Menschen aus den Bundesministerien oder spannende Impulsvorträge. Die Ideen, Erfahrungen und Hinweise der Teilnehmenden fließen in die konkrete Arbeit der Bundesregierung ein.
Damit die Ergebnisse des Gipfels in Bonn jugendgerecht aufbereitet, dokumentiert und präsentiert werden, sollen junge Perspektiven in besonderer Form in den Gipfelprozess eingebracht werden. Dazu brauchen wir dich: Werde jetzt Konferenzbeobachterin bzw. Konferenzbeobachter!
Das sind die Aufgaben
Das Team der Konferenzbeobachtenden….
- setzt sich inhaltlich mit den Schwerpunktthemen des Gipfels auseinander
- beobachtet während der Veranstaltung relevante Formate
- erarbeitet, wie die Gipfel-Ergebnisse jugendgerecht dokumentiert und dargestellt werden können
- präsentiert und diskutiert die Ergebnisse am letzten Konferenztag im Rahmen eines Panels mit der Bundesministerin Karin Prien
Das erwartet dich
- ein spannendes Ehrenamt in einem Team aus 10 jungen Leuten
- die Gelegenheit, dich aktiv mit der Bundespolitik zu beschäftigen und dich weiterzuentwickeln
- eine motivierende Teamleitung, an die du dich mit deinen Fragen wenden kannst
- die Möglichkeit, mit jungen Menschen aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen
- die Übernahme der Kosten für Reise mit Bus oder Bahn und Unterkunft in 2-3-Bettzimmern
- eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 300 Euro als Anerkennung für dein Engagement
Das bringst du mit
- du bist zwischen 18 und 27 Jahren alt
- idealerweise hast du bereits Erfahrungen mit und Interesse an jugendpolitischen Themen
- du kannst dir vorstellen, vor einem großen Publikum zu sprechen
- du bist in der Vorbereitungszeit und während des Nationalen Kinder- und Jugendgipfels in Deutschland wohnhaft
- du kannst an den folgenden Terminen verbindlich teilnehmen:
Anfang Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr (werktags): digitales Kennenlerntreffen (Termin wird im Team festgelegt)
03.-05.07.26: erstes Vorbereitungswochenende in Berlin (Beginn am Freitagnachmittag)
06.-08.11.26: zweites Vorbereitungswochenende in Berlin (Beginn am Freitagnachmittag)
02.-05.12.26: Nationaler Kinder- und Jugendgipfel in Bonn (Anreise am 02.12. abends, Abreise am 05.12. nachmittags)
Klingt spannend für dich? Dann bewirb dich bis zum 03. Mai 2026!
Veröffentlichung: Sammelband Jugendbeteiligung auf Bundesebene
Es ist soweit: Neuer Lesestoff zum Thema Jugendbeteiligung auf Bundesebene!
Die Publikation des Bundeskompetenzzentrums Kinder- und Jugendbeteiligung (KomKJB) „Jugendbeteiligung auf Bundesebene – Perspektiven. Praxis. Impulse“ ist online!
Der Sammelband vereint über 45 Beiträge zu aktuellen Themen wie Generationengerechtigkeit, Wirksamkeit und Zugängen zu Jugendbeteiligung. Das Buch beinhaltet sowohl Tipps zur Umsetzung von Beteiligungsvorhaben als auch Praxiseinblicke aus Bundesministerien und Behörden. Dabei stehen die Perspektiven junger Menschen neben denen von Verwaltungsmitarbeitenden, Forschenden, politischen Vertreterungen und Fachkräften.
Die Publikation steht auf der KomKJB Webseite zum Download zur Verfügung Dort können auch Druckexemplare bestellt werden – solange der Vorrat reicht.

Mach mit im Jugendbeirat der DFL Stiftung!
Du möchtest, dass die Meinungen junger Menschen gehört und berücksichtigt werden? Du möchtest dich gesellschaftlich engagieren und wirklich was bewegen?
Im Next Gen Jugendbeirat der DFL Stiftung bekommst du die Chance, deine Ideen und Perspektiven einzubringen und die Arbeit der Stiftung aktiv mitzugestalten. Gemeinsam sorgt ihr dafür, dass die Stimmen junger Menschen Gehör finden und ihr Engagement im Sport einen festen Platz bekommt. Denn echte Beteiligung bedeutet für die DFL Stiftung: Deine Stimme zählt!
Bewirb dich jetzt und werde Teil des Jugendbeirats!
Wer wird für den Next Gen Jugendbeirat gesucht?
Die DFL Stiftung hat 2024 gemeinsam mit zwölf Jugendlichen den Next Gen Jugendbeirat gegründet. Seitdem bringt der Beirat eine junge Perspektive in die Arbeit ein und berät die Stiftung zu wichtigen Themen. Nach zwei spannenden Jahren werden nun neue Mitglieder für den Zeitraum Juli 2026 bis Juni 2028 gesucht.
Wenn du Lust auf die Themen Sport und Beteiligung hast, dann bewirb dich bis zum 10. Mai!
Du passt ins Team, wenn du …
- zwischen 16 und 23 Jahre alt bist, Interesse an den Themen Sport und gesellschaftliches Miteinander hast, bereit bist, Zeit für digitale und persönliche Treffen zu investieren, gerne im Team arbeitest und Spaß daran hast, Dinge mitzugestalten.
- Es ist hilfreich, wenn du bereit bist, auch mal öffentlich aufzutreten, zum Beispiel auf unseren Social-Media-Kanälen.
- Eine demokratische Einstellung und Offenheit für verschiedene Sichtweisen sind uns wichtig.
- Du solltest außerdem bereit sein, für Treffen innerhalb Deutschlands zu reisen.
- Alle Bewerbungen sind willkommen – egal, ob du gerade noch zur Schule gehst, studierst, eine Ausbildung machst, ein FSJ absolvierst oder eine Auszeit nimmst. Vorerfahrungen mit Jugendbeteiligung sind toll, aber kein Muss.
Das erwartet dich
Im Next Gen Jugendbeirat kannst du dich auf vielfältige Weise engagieren. Du übernimmst Aufgaben, die dich interessieren und bei denen du dich einbringen möchtest. Dazu gehört vor allem, dass du die junge Generation in der DFL Stiftung vertrittst und das Team zu strategischen Fragen und in der Projektarbeit berätst.
Du erhälst die Möglichkeit, dich aktiv und sichtbar an Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu beteiligen – zum Beispiel durch Beiträge im Tätigkeitsbericht oder bei der jährlichen Fachtagung „Denkfabrik“. Der DFL Stiftung ist es wichtig, die Sichtweise junger Menschen auch nach außen zu zeigen. Deshalb wurde die Stiftung schon mehrfach gemeinsam mit Jugendlichen und Mitarbeitenden auf Veranstaltungen anderer Organisationen vorgestellt, zum Beispiel beim Jugendforum #24 des KICKFAIR e.V. oder beim transform_D Summit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).
Der Jugendbeirat organisiert außerdem seine eigenen Sitzungen. Diese finden alle sechs bis acht Wochen digital statt. Zusätzlich trifft sich der Jugendbeirat zwei bis drei Mal pro Jahr für ein Wochenende in Frankfurt. Die digitalen Sitzungen plant ihr selbst, bei den Wochenenden in Frankfurt unterstützt euch das Stiftungsteam.
Ganz wichtig: Alle Aktivitäten und vor allem die Reisen, die du als Teil des Next Gen machst, sind für dich kostenlos.
Werde Teil des KomKJB jung*
Gemeinsam für mehr Beteiligung!
Das Bundeskompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung (KomKJB), sucht ab Mai 2026 engagierte junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren, die Lust haben, im KomKJB jung* – dem Jugendgremium des KomKJB – mitzumachen, unsere Arbeit zu begleiten und ihre Perspektiven zu Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene einzubringen.
Das KomKJB setzt sich dafür ein, dass junge Menschen mit ihren Perspektiven auf Bundesebene wirksam beteiligt werden. Dafür berät es Bundesministerien und Behörden zu allen Fragen der Kinder- und Jugendbeteiligung. Um die Sichtweisen Jugendlicher und junger Erwachsener direkt in ihre Arbeit einzubeziehen, hat das KomKJB einen Jugendbeirat, das KomKJB jung*. Es besteht aus 20 jungen Menschen.
Gesucht werden 12 engagierte, junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren, die Lust haben, sich gemeinsam mit Mitgliedern des ersten Jahrgangs im KomKJB jung* zu engagieren und Interesse am Thema Jugendbeteiligung auf Bundesebene mitbringen.
Bewirb dich, wenn du …
- … Interesse am Thema Jugendbeteiligung auf Bundesebene und der Arbeit des KomKJB hast.
- … zwischen 15 und 26 Jahren alt bist.
- … monatlich 10 Stunden Zeit für dein Engagement (Videocalls, Beratungstermine, AG-Arbeit etc.) aufbringen kannst und möchtest.
- …vom 3.- 5.Juli 2026 Zeit für ein Präsenztreffen hast, um das KomKJB und die anderen Mitglieder des KomKJB jung* kennenzulernen.
- … schon Erfahrungen in der Kinder- und Jugendbeteiligung gesammelt hast, die du einbringen kannst.
Bewirb dich bis zum 03. April 2026!
Jugenddemokratiepreis 2026
Zukunft mitgestalten – Dein Blick nach vorne
Projektmacher:innen aufgepasst: Ihr engagiert euch für ein vielfältiges, tolerantes Miteinander und eine demokratische Zukunft? Ihr seid zwischen 14 und 27 Jahren alt? Dann bewerbt euch jetzt für den Jugenddemokratiepreis 2026!
Die Bundeszentrale für politische Bildung vergibt den Jugenddemokratiepreis 2026 für Projekte zur Stärkung der Demokratie. Unter dem Motto „Zukunft mitgestalten – Dein Blick nach vorne“ können sich junge Menschen aus ganz Deutschland bewerben und bis zu 3.000 EUR Preisgeld für ihre Projekte gewinnen.
Gesucht werden zivilgesellschaftliche Projekte von jungen Menschen, die ihre Projektideen selbständig entwickeln und umsetzen. Egal ob Schulinitiative, Social Media-Projekt, Jugendbegegnung, Nachbarschaftshilfe oder ein ganz anderes Format: Seid kreativ und zeigt uns mit euren Projekten, wie Demokratie heute und morgen gelebt werden kann!
Bewerbungsschluss ist der 22. Februar 2026!
Werde Teil des neuen Jugendteams beim BIÖG!
Deine Meinung zählt!
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ist so etwas wie der Gesundheitsberater für alle in Deutschland. Hier werden Themen rund um die Gesundheit behandelt; es wird geforscht, geprüft und Infos und Tipps an die Bevölkerung weitergegeben. Dazu gehören zum Beispiel Fragen und Themen wie: Wie bleibst du fit? Liebe und Sex – was muss ich wissen? Sicherheit in der digitalen Welt.
Und genau da kommst du ins Spiel! Wir brauchen deinen Blickwinkel, denn du weißt am besten, welche Themen dich wirklich beschäftigen, wo du online oder offline nach Gesundheitsinfos suchst, was wir beachten müssen, damit unsere Infos bei jungen Leuten auch ankommen.
Wir suchen dich – für unseren Jugendbeirat!
Wir stellen ein Team aus bis zu 20 jungen Leuten zusammen. Dieser Jugendbeirat ist eine Art Beratergruppe. Ihr schaut euch unsere Projekte an, gebt uns ehrliches Feedback und brainstormt mit uns zusammen, wie Gesundheitsinfos heute am besten rüberkommen.
Infos und Motivation: Was brauchst du, damit du die Tipps zu einem gesunden Lifestyle nicht nur verstehst, sondern auch wirklich Lust hast, sie umzusetzen?
Themen-Check: Welche Gesundheitsfragen sind für dich im Moment superwichtig?
Info-Spots: Wo informierst du dich, wenn du Fragen hast? Welche Wege gehst du, wenn du gesundheitliche Probleme hast und Hilfe suchst?
Dein Profil (was du mitbringen solltest)…
- Du bist motiviert und hast ehrliches Interesse, mit dem BIÖG zusammenzuarbeiten.
- Dich interessiert besonders, wie Kinder und Jugendliche gesund bleiben können, und du bist neugierig, dich mit Vorsorgethemen zu beschäftigen.
- Du bist zwischen 16 und 25 Jahre alt.
- Du hast Lust, dich mit anderen jungen Leuten über Gesundheit und Vorsorge (Prävention) auszutauschen.
Wichtige Eckdaten
- Save the Date: Halt dir den 20. und 21. Juni 2026 unbedingt frei! Da ist unser erstes persönliches Treffen in Köln.
- Laufzeit: Das Team ist erst mal für zwei Jahre aktiv.
- Meetings: Pro Jahr sind zwei Treffen in Köln (wir zahlen alles!) und ein bis zwei Onlinemeetings geplant.
- Extra-Einsatz: Zwischendurch gibt es kleine Aufgaben, aber nur, wenn du Zeit und Lust hast. Kein Zwang!
- Goodie: Am Ende bekommst du ein offizielles Zertifikat für deine Mitarbeit. Das macht sich gut im Lebenslauf!
- All-inclusive: Das BIÖG zahlt dir alle Kosten (Reise, Hotel, Essen) und du bekommst auch eine Aufwandsentschädigung für deinen Einsatz.
- Support: Brauchst du besondere Unterstützung (Übersetzung, Begleitung etc.)? Kein Problem! Sag uns Bescheid, wir machen die Teilnahme für alle möglich.
Die Bewerbung ist vom 15.01.2026 bis 15.03.2026 möglich.
Neue EU-Jugendvertreterin oder EU-Jugendvetreter gesucht!
Du möchtest dich in Deutschland und der Europäischen Union für die Belange junger Menschen einsetzen und interessierst dich für internationale, europäische Politik? Dann könnte das Amt der EU-Jugendvertreterin/des EU-Jugendvertreters etwas für dich sein.
Gesucht wird eine EU-Jugendvertreterin beziehungsweise ein EU-Jugendvertreter für den EU-Jugenddialog für den Zeitraum 01.02.2026 – 31.12.2027. In diesem Kontext wird deine Hauptaufgabe sein, die Perspektive junger Menschen und der Jugendverbände aus Deutschland auf den halbjährlich stattfindenden EU-Jugendkonferenzen einzubringen und dich dort aktiv an politischen Abläufen zu beteiligen.
Im Fokus des aktuellen Zyklus (2025/2026) steht das Youth Goal #1: „Die EU mit der Jugend zusammenbringen“ – eine große Chance, Europa jugendfreundlicher zu machen. Ab Mitte des Jahres 2026 wird dann ein anderes Youth Goal zum Thema werden.
Bewerben können sich junge Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die fließend englisch sprechen, Interesse an der Arbeit in europäischen Zusammenhängen haben und idealerweise mit den Strukturen des Deutschen Bundesjugendrings beziehungsweise der Jugendverbandsarbeit vertraut sind. Erwartet wird die Bereitschaft, sich intensiv in die Themen des EU-Jugenddialogs einzuarbeiten und den Austausch mit jungen Menschen sowie Jugendorganisationen aktiv zu gestalten.
Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung unter dem Link zum Bewerbungsformular bis zum 06. Januar 2026 um 23.59 Uhr einzureichen. Das Team des EU-Jugenddialogs freut sich über vielfältige Bewerbungen!
Ausschreibung „Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung 2026“
Du brennst für internationale Politik und möchtest junge Stimmen in den Vereinten Nationen stärken? Dann bewirb dich jetzt für das Jugenddelegiertenprogramm zur UN-Generalversammlung!
Das Jugenddelegiertenprogramm zur UN-Generalversammlung wird von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) und dem Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) getragen. Ziel ist es, jungen Menschen in Deutschland eine Plattform zu geben, um ihre Perspektiven auf internationaler Ebene sichtbar zu machen.
Den Teilnehmenden des Jugenddelegiertenprogramms zur UN-Generalversammlung bietet sich die Chance, sich für mehr Jugendbeteiligung bei den Vereinten Nationen einzusetzen. Die Teilnahme am Programm ist ein anspruchsvolles Ehrenamt mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Es basiert dabei auf einem Junior-/Senior-Prinzip, bei dem eine erfahrene und eine neu eingestiegene Person gemeinsam als Team wirken.
Mit der Deutschlandtour engagieren sich die Delegierten eigenständig bundesweit, um Jugendlichen Wissen über die UN und globale Themen in interaktiven Workshops zu vermitteln. Sie nehmen an der UN-Generalversammlung in New York teil und bringen die Anliegen junger Menschen direkt in den 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung ein, der sich mit sozialen, humanitären und menschenrechtlichen Fragen befasst. Zudem gehören Hospitationen in Ministerien, Vernetzungstreffen mit internationalen Partnern und die Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamt zum Programm.
Das Programm wird gefördert durch das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Bis zum 04. Januar 2026 können sich Interessierte zwischen 18 und 25 Jahren für das Programm bewerben.
Werde jetzt Mitglied im youpaN
Trage in einer Community aus 30 jungen Menschen dazu bei, dass Bildung in Deutschland zukunftsfähig wird. Das Ziel: Alle sollen lernen können, sich für eine gute Zukunft einzusetzen.
Das youpaN beteiligt sich an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung und sorgt dafür, dass junge Perspektiven in Bildungsfragen gehört und ernst genommen werden.
Bewirb dich, wenn…
- du zwischen 16 und 24 Jahre alt bist (auch wenn du bis 27 im youpaN Mitglied sein kannst, ist die Altersgrenze für die Bewerbung 24 Jahre, damit du auch genug Zeit hast, dich ins youpaN einzufinden und mitzuwirken);
- du dich für Nachhaltigkeit und Jugendbeteiligung einsetzen möchtest;
- du Lust hast dich z.B. in der Öffentlichkeitsarbeit, der Gestaltung von Workshops oder der Arbeit in politischen Gremien auszuprobieren;
- du dich mit engagierten Menschen deutschlandweit austauschen willst;
- du Zeit für 3-5 Wochenendtreffen im Jahr hast;
- du monatlich ein paar Stunden Zeit hast (für Absprachen, Videocalls, etc.). Das darf mal mehr und mal weniger sein, aber du solltest dir die Zeit nehmen können.
- du vom 13.-15.02.2026 Zeit hast, die anderen youpan-Mitglieder und das Projekt bei einem Treffen kennenzulernen. Du musst dafür nichts selbst organisieren oder zahlen.
Warum lohnt es sich im youpaN mitzumachen?
- Als Teil einer Community redest du bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung mit und sorgst dafür, dass junge Perspektiven ernst genommen werden.
- Überzeuge Politiker:innen und andere Entscheidungsträger:innen von deinen Ideen.
- Du musst keine Bildungsexpert:in sein – alles, was du für ein Engagement im youpaN brauchst, bringst du, so wie du bist, schon mit.
- Organisiere Workshops und Projekte für und mit anderen jungen Menschen in ganz Deutschland.
- Entscheidet als youpaN selbstbestimmt, was ihr für euer Engagement braucht! Das youpaN-Büro der Stiftung Bildung unterstützt euch.
- Du musst nichts bezahlen. Das Projekt wird vom youpaN-Büro der Stiftung Bildung umgesetzt und von Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert – alle Kosten werden übernommen.
Informationen zum Bewerbungsprozess
Es gibt insgesamt 30 Plätze im youpan für Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Wenn ein Mitglied austritt oder das Alter von 27 Jahren erreicht, wird der Platz neu besetzt. In einem Auswahlverfahren wählt eine Jury bestehend aus jungen Mitgliedern jährlich wechselnder Organisationen, die zu Jugendempowerment, -beteiligung oder BNE arbeiten, die neuen youpan-Mitglieder aus.
Ziel des Auswahlverfahrens ist es, dass möglichst verschiedene Menschen (zum Beispiel in Bezug auf ihren Wohnort, ihr Gender, ihr Alter, ihre Bildungsbiografie, ihre Engagementerfahrung) Teil des youpan sind. So können viele verschiedene Sichtweisen in die Diskussion um BNE getragen werden.
Du erhälst bis Ende Januar Bescheid, ob deine Bewerbung erfolgreich war. Bis Anfang Februar lernst du das Projekt dann in einem ersten digitalen Onboardinggespräch mit dem youpaN-Büro kennen. Das erste Treffen mit dem youpan findet anschließend vom 13.-15.02.2026 in Halle statt. Dort lernst du alle anderen aus dem youpan kennen.
Egal, was dein Hintergrund ist oder ob du einen Schulabschluss hast oder nicht, ob dein Geldbeutel leer oder voll ist, ob du schon einmal von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gehört hast oder nicht, bewirb dich!
Deutschlandweite Befragung zu Diskriminierungserfahrungen
Du hast Diskriminierung erlebt? Teile deine Erfahrungen!
Viele Menschen erleben im Alltag Situationen, in denen sie unfair behandelt oder benachteiligt werden – zum Beispiel in der Schule, bei der Arbeit, beim Einkaufen, im Restaurant oder bei der Wohnungssuche. Diskriminierung kann überall passieren. Darum startet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bisher größte Studie zu Diskriminierung in Deutschland. Die Umfrage läuft vom 12. November 2025 bis zum 28. Februar 2026.
Mitmachen können auch junge Menschen ab 14 Jahren, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben. Die Teilnahme ist anonym, leicht zugänglich und in vielen Sprachen und Formaten möglich.
Die Umfrage soll Daten und Fakten zu diesen Fragen liefern:
- Wo erleben Menschen in Deutschland Diskriminierung?
- Wie gehen sie damit um?
- Welche Unterstützungsangebote nutzen sie, welche fehlen?
- Welche Folgen hat Diskriminierung?
Die Ergebnisse werden im Frühsommer 2027 veröffentlicht. Im Abschlussbericht stehen auch Empfehlungen an die Politik und andere Akteure, wie in Deutschland besser gegen Diskriminierung vorgegangen werden kann. Die Umfrage soll helfen, das Thema stärker ins öffentliche Gespräch zu bringen und echte Veränderungen anzustoßen.
Youth Environment Assembly 2025
Bericht von Elke Neumann, Praktikantin deutsche Botschaft in Nairobi
Über 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus über 70 Ländern auf dem Campus der Vereinten Nationen in Nairobi – ein Anblick, den es meiner Meinung nach viel häufiger geben dürfe! Anlass war die Youth Environment Assembly (YEA), die vom 29.-30. November 2025 kurz vor dem Beginn der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) stattfand.
Als Praktikantin der deutschen Botschaft durfte ich dabei sein und konnte so an Panel-Diskussionen und Präsentationen zu abwechslungsreichen Themen der internationalen Umweltpolitik teilnehmen, zum Beispiel zum verantwortungsvollen Umgang mit Bodenschätzen. Außerdem konnte ich engagierte junge Menschen aus aller Welt kennenlernen – für mich das Highlight der YEA!
Das deutsche Bundesumweltministerium hat die YEA mit 30.000 Euro maßgeblich unterstützt, da dadurch jungen Erwachsenen aus dem Globalen Süden eine Teilnahme ermöglicht werden konnte. Das zeigt, dass Jugendbeteiligung für Deutschland ein zentrales Anliegen ist.
Eine Woche später wurde dann die „Global Youth Declaration on the Environment 2025“ veröffentlicht, die sechs zentrale Forderungen der Jugend in Bezug auf internationale Umweltpolitik enthält.


Deutscher Jugend-Naturschutzpreis 2025
Die vier Preisträger des Deutschen Jugend-Naturschutzpreises 2025 wurden bei einer Feier im Senckenberg Museum in Frankfurt am 29. November 2025 durch die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Sabine Riewenherm, ausgezeichnet. Die Schirmherrin des Projekts, Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke, gratulierte aus der Ferne.
Prämiert wurden ein Brutvogel-Monitoring auf einer Windwurffläche, eine App zur effizienten Lokalisierung invasiver Hornissennester, eine bundesweite Initiative zum Schutz von Seegraswiesen sowie ein interdisziplinäres Renaturierungsprojekt an einem belasteten See.
Das Preisgeld von 10.000 Euro wurde gleichmäßig vergeben. Der Wettbewerb würdigt das vielfältige Engagement junger Menschen zwischen 13 und 21 Jahren für Natur- und Artenschutz.
Jugenddialogplattform „Biodiversity for Future“ 2025
Die Zwillingskrise aus Biodiversitäts- und Klimakrise bewegt viele junge Menschen. Um Austausch, Vernetzung und Engagement zu fördern, lud das Bundesamt für Naturschutz vom 28. September bis 2. Oktober 2025 rund 35 Teilnehmende zur Jugenddialogplattform „Biodiversity for Future“ auf die Insel Vilm ein. Sie erhielten Einblicke in aktuelle Naturschutzthemen wie die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030 und die EU-Wiederherstellungsverordnung.
Schwerpunkt waren Meeresnaturschutz, Moor-Wiederherstellung und die Rolle der Jugend. Diskussionen, Beteiligungsmöglichkeiten und eine Exkursion nach Rügen vertieften das Programm.
Deutlich wurde: Junge Menschen wünschen sich mehr Beteiligungs- und Vernetzungsangebote.
Jugendkongress Biodiversität 2025
Unter dem Motto „Jugend macht Wellen – Gemeinsam für unseren blauen Planeten!“ haben 100 junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren fast ein Jahr gemeinsam an Ideen und Projekten zum Thema Gewässerschutz gearbeitet. Die Ergebnisse wurden bei der Abschlussveranstaltung des Jugendkongress Biodiversität präsentiert, den die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das BfN, gefördert mit Mitteln des Bundeumweltministeriums (BMUKN), gemeinsam seit 2011 veranstalten.
Die Teilnehmenden am 16. Mai 2025 in Osnabrück stellten elf teils sehr beeindruckende Projekte zu den Oberthemen Wasser, Meer und Biodiversität vor, von denen ein Teil auch nochmal auf dem 10. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt am 26. November 2025 im Bundesumweltministerium im Berlin gewürdigt wurden. Darunter zum Beispiel die Aktion „Lebens-Riff“, bei der neue Lebensräume durch das Anbringen von Unterwasserstrukturpanelen in der Kieler Förde geschaffen werden.
Auch das Projekt „Mehr Moor“, ein Kinderbuch zur Sensibilisierung für den Moorschutz sowie der digitale Adventskalender des Projekts „AMSEL – Artenkenntnis macht Schule – Erkennen lernen“ fanden großen Anklang.
Der Start für den nächsten Jugendkongress ist für 2026 vorgesehen.
Jugendvertreterinnen und Vertreter auf der Klima-COP
Deine Themen am Verhandlungstisch!
Vom 10. bis 22. November 2025 fand in Belém, Brasilien, die COP30 (Klimakonferenz der Vereinten Nationen) statt. Insgesamt wurden 18 Jugendliche in ihrer Teilnahme an der Konferenz unterstützt. Drei von ihnen waren als Jugenddelegation Teil der deutschen COP-Delegation, finanziert durch ein Projekt des BMUKN zur Stärkung der Jugendbeteiligung. Sie erhielten exklusive Einblicke in die Verhandlungen und erlebten, wie internationale Klimapolitik entsteht.
Zudem ermöglichte ein Projekt der Internationalen Klimaschutzinitiative IKI 15 weiteren jungen Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten aus acht Ländern die Teilnahme an der COP. Die Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter verfolgten in den Verhandlungen eigene Schwerpunktthemen – von gerechter Transformation über Geschlechtergerechtigkeit bis hin zur Anpassung an den Klimawandel.
Sie brachten in Gesprächen mit Verhandlerinnen und Verhandlern die Perspektiven junger Menschen ein und tauschten sich mit Jugendnetzwerken weltweit aus. So sorgten sie dafür, dass die Anliegen junger Menschen aus Lateinamerika, Afrika, Asien, dem Pazifik und Deutschland in den Klimaverhandlungen gehört werden.
CITES Global Youth Summit
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) versammelten sich junge Menschen zum ersten CITES Global Youth Summit (CGYS) vom 27. bis 31. Mai 2025 in Singapur.
Zu den Teilnehmenden gehörten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ranger, Juristinnen und Juristen, Naturschützerinnen und Naturschützer sowie Aktivisten aus aller Welt, die sich für den Aufbau einer Welt einsetzen, in der der legale und nachhaltige Handel mit Wildtieren und der Artenschutz von einer mündigen und sachkundigen jüngeren Generation mitgestaltet wird.
Das fünftägige Programm umfasste intensives Lernen, Wissensaustausch und Expertengespräche. Die Durchführung des CGYS wurde vom BMUKN finanziell unterstützt.
Bewerbt euch jetzt um den Deutschen Kinder- und Jugendpreis 2026
Das Deutsche Kinderhilfswerk zeichnet seit 20 Jahren herausragende Projekte aus, in denen Kinder und Jugendliche sich für ihre Rechte und die Rechte anderer stark machen.
Bewerbungsphase für 2026 hat begonnen
Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis zeichnet das Deutsche Kinderhilfswerk seit 2004 jährlich Projekte aus, die sich beispielhaft im Sinn der UN-Kinderrechtskonvention für die Umsetzung der Kinderrechte einsetzen. Verliehen wird der Preis in drei Kategorien: Politisches Engagement, Solidarisches Miteinander und Kinder- und Jugendkultur.
Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis 2026 wird am 22.06.2026 im Europa-Park in Rust verliehen. Der Europa-Park unterstützt den Deutschen Kinder- und Jugendpreis seit vielen Jahren und verleiht der Veranstaltung einen kindgerechten und würdigenden Rahmen. Und nebenbei haben die eingeladenen Kinder und Jugendlichen auch noch jede Menge Spaß und Action bei Achterbahn, Wasserrutsche und Co.! So wird das Preisverleihungs-Wochenende zu einem ganz besonderen Erlebnis!
Ab sofort werden wieder starke Beteiligungsprojekte gesucht. Macht mit und bewerbt euch mit eurem Projekt!
30.000 Euro Preisgeld
In jeder der drei Kategorien wird das Preisträgerprojekt mit 6.000 Euro gekürt. Darüber hinaus gibt es jeweils eine lobende Erwähnung, die mit 3.000 Euro dotiert ist.
Zusätzlich erhält ein Projekt den mit 3.000 Euro ausgelobten Europa-Park JUNIOR CLUB Award. Damit ist der Deutsche Kinder- und Jugendpreis mit einer Gesamtsumme von insgesamt 30.000 Euro der höchst dotierte Beteiligungspreis für Kinder und Jugendliche in Deutschland!
Eine Bewerbung ist bis zum 15. Dezember möglich!
Deutscher Jugend-Naturschutzpreis 2025
Du setzt dich aktiv für die Natur ein? Dann bewirb dich für den Deutschen Jugend-Naturschutzpreis unter Schirmherrschaft von Cornelia Funke!
Das Bundesamt für Naturschutz zeichnet Projekte aus, die sich für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt einsetzen. Ob allein oder im Team – dein Engagement zählt!
Wer kann teilnehmen?
Beteiligen können sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 21 Jahren, die sich aktiv für den Naturschutz einsetzen. Die Teilnahme ist als Einzelperson oder in der Gruppe möglich.
Wer bereits ein konkretes Vorhaben für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt initiiert und durchgeführt hat, ist hier genau richtig: Wir unterstützen junge Menschen dabei, ihr Engagement sichtbar zu machen. So können andere sich von den Ideen inspirieren lassen und sich ebenfalls aktiv für den Naturschutz einsetzen.
Ob Naturbildung, praktische, digitale, künstlerische, soziale, wissenschaftliche oder andere Initiativen für die Biologische Vielfalt – wir freuen uns auf innovative Ideen!
Was gibt es zu gewinnen?
Es winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro. Die Jury entscheidet in ihrer Jurysitzung darüber, wie das Preisgeld verteilt wird. Honoriert werden ca. 5 Projekte. Die Preisverleihung findet im November 2025 im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt statt.
Teilnahmekriterien
Damit ein Vorhaben im Wettbewerb berücksichtigt wird, muss es:
- einen Beitrag zum Erhalt oder zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt leisten – eine (Projekt-)Idee alleine reicht nicht aus,
- neuartig, innovativ und originell sein,
- das Wissen und Bewusstsein für die Bedeutung von biologischer Vielfalt und Naturschutz stärken,
- Modellcharakter und Multiplikationswirkung haben, um weitere Menschen für den Naturschutz zu gewinnen.
Einsendeschluss ist der 26. September 2025
Neuer Podcast der Jugendstrategie startet am 17. Juni 2025
22 Millionen – Kinder und Jugendliche im Fokus
Am 17. Juni 2025 ist es so weit: Wir starten den Podcast „22 Millionen – Kinder und Jugendliche im Fokus mit Moderatorin Anna Grebe.
Anna Grebe (Beraterin für Jugendpolitik) gibt Tipps und praktische Einblicke und geht mit verschiedenen Gästen vielen spannenden Fragen rund um das Thema Kinder- und Jugendbeteiligung nach: Wie kann Mitbestimmung wirksam funktionieren? Was wünschen sich junge Menschen für ihre eigene Beteiligung? Was müssen Erwachsene, was kann die Politik tun, damit das klappt? Außerdem ist sie auf verschiedenen Veranstaltungen, zum Beispiel den JugendPolitikTagen unterwegs und geht mit den Gästen vor Ort ins Gespräch.

Das zentrale Thema der ersten von fünf Episoden ist ernsthafte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Was brauchen junge Menschen, um sich wirksam einbringen zu können? Welche Rolle spielen Erwachsene – und was muss sich in Politik und Gesellschaft ändern?
Alle Folgen des Podcast der Jugendstrategie der Bundesregierung erscheinen im Abstand von wenigen Wochen und sind auf den gängigen Plattformen sowie auf unserer Website verfügbar.
Folge uns und verpasse keine Episode!
Werde Teil der politikorange-Redaktion zur Wehrpflichtdebatte!
Bewerben können sich junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren.
Du bist politisch interessiert und möchtest deiner Stimme in der Wehrpflichtdebatte Gehör verschaffen? Du hast Lust, Interviews zu führen und dich mit den Positionen der Parteien oder zivilgesellschaftlichen Gruppen zur Wehrpflicht auseinanderzusetzen?
Dann bewirb dich für die politikorange-Nachwuchsredaktion zur Wehrpflichtdebatte! Politikorange möchte mit einer jungen Berichterstattung einen Raum schaffen, in dem junge Menschen ihre Perspektiven auf die Debatte einbringen und aktiv in die politische Kommunikation eingebunden werden.
Für die Redaktion werden zwei Chefredakteur:innen, acht Redaktionsmitglieder und eine Fotografie betreibende Person gesucht. Du leitest die Redaktionen, recherchierst, führst Interviews, erstellst einen journalistischen Beitrag oder fotografierst die Programmpunkte.
Gut zu wissen: Für Verpflegung und Übernachtung vor Ort wird gesorgt und Reisekosten werden übernommen.
Wann? 09.–12. Oktober 2025
Wo? Berlin
Für deine Arbeit wird dir eine Aufwandsentschädigung gezahlt.
Außerdem wichtig: Bereits am 23. September um 17 Uhr findet ein digitales Vorbereitungstreffen statt. Halte dir diesen Termin bitte möglichst frei.
Interessiert? Für das Team kannst du dich bis zum 03.09.25 anmelden. Die Plätze sind begrenzt. Es lohnt sich also, schnell zu sein!
Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung gesucht!
Der Bundesjugendring sucht gemeinsam mit dem BMUV eine Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung für die Mandatszeit 2026–2027.
Die Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung begleiten die deutsche Regierungsdelegation unter Leitung des Umweltministeriums zum Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung (engl. High Level Political Forum for Sustainable Development, kurz HLPF) der UN. Dort vertreten sie die Interessen von jungen Menschen aus Deutschland vor der Weltgemeinschaft.
Im Ehrenamt vertrittst du junge Perspektiven auf internationaler Ebene!
Du begleitest kritisch die Umsetzung der Agenda 2030 und der Sustainable Development Goals (SDGs). Neben internationalen Konferenzen engagierst du dich als politische Interessenvertretung und in der Jugendbildungsarbeit.
Folgende Rahmenbedingungen und Erwartungen gibt es zu beachten:
- 25 Jahre ist die Altersbeschränkung bei Amtsantritt
- Der Wohnsitz während der Amtszeit sollte in Deutschland liegen
- Fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind Voraussetzung
- Bereitschaft zur Teilnahme an Terminen inner- und außerhalb Deutschlands
- Kommunikationsstärke sowie Interesse an internationaler Politik
- Erfahrungen im ehrenamtlichen Engagement und im Jugendverbandskontext sind von Vorteil.
Eine Bewerbung ist bis zum 30. September 2025 möglich. Die Bewerbung sollte einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben im PDF-Format (max. 5 MB) umfassen.
Jugendwettbewerb Umbruchszeiten
Alle zwei Jahre sind Jugendliche eingeladen, auf historische Spurensuche in den „Umbruchszeiten“ seit 1989/90 zu gehen.
Ihr seid zwischen 13 und 19 Jahren alt und habt Lust, auf historische Spurensuche in den Jahren nach der Friedlichen Revolution zu gehen? Am 01. September 2025 startet der bundesweite Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“. Ihr könnt dabei die Geschichten in der Geschichte entdecken und eure Recherchen kreativ verarbeiten.
Das Thema dieser Wettbewerbsrunde lautet „Neue Begegnungen“.
Was kann eingereicht werden?
Bei den Beiträgen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ob Podcast, Film, Kurzgeschichte, Comic, Social-Media-Kanal, Ausstellung oder Formate, die die Jugendlichen neu erfinden.
Dazu kommt noch ein kleiner Projektbericht, der Fragestellung, Vorgehensweise und Quellen erläutert. Wenn ihr mehr erfahren wollt, besucht doch das Projektarchiv!
Wer entscheidet über die Preisträger:innen?
Die Jury besteht aus jeweils einem Vertreter oder einer Vertreterin der Wettbewerbsveranstalter sowie weiteren Expert:innen. Die Jurymitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen und bringen viele verschiedene Perspektiven mit.
Bis wann können Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden?
Einsendeschluss ist der 01. Februar 2026. Zu gewinnen gibt es bis zu 3.000 Euro Preisgeld und alle Preisträgergruppen reisen im Juni 2026 zur großen Preisverleihung nach Berlin.
Mach mit beim 27. Deutschen Multimediapreis mb21
Ausschreibungsstart 2025!
Ab sofort können junge Medienmacher:innen ihre digitalen, netzbasierten und interaktiven Projekte beim 27. Deutschen Multimediapreis mb21 einreichen.
mb21 ist der einzige bundesweite Wettbewerb, der die digitalen Arbeiten und Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Der bundesweite Kreativwettbewerb prämiert herausragende Medienprojekte mit Preisgeldern im Gesamtwert von 11.000 Euro.
Neu in diesem Jahr ist die Kooperation mit der TINCON, der Konferenz für digitale Jugendkultur.
Wer kann mitmachen?
Mitmachen können alle jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 25 Jahren – egal ob als Gruppe, Schulkasse, Freizeitprojekt oder Einzelperson. In welchem Rahmen die Projekte entstanden sind, spielt keine Rolle: In der Freizeit, in einem Medienzentrum, in der KiTa, in der (Hoch)Schule, mit oder ohne Betreuung… alles ist erlaubt!
Als Gewinner:in erhältst du nicht nur einen der vielen Geld- oder Sachpreise. Alle Preisträger:innen werden außerdem vom 20. bis zum 22. November 2025 nach Dresden zum Medienfestival eingeladen. Dort erwartet dich ein ganzes Wochenende voller multimedialer Erlebnisse zum Staunen, Anfassen und Ausprobieren – und natürlich auch die große Preisverleihung.
Einsendeschluss: 04. August 2025
Die Teilnahme ist natürlich kostenlos!
Übrigens: Bis zum 31. Juli 2025 können sich alle zwischen 16 und 22 Jahren auch für den Jugendbeirat bewerben.
Werde JUUUPORT-Scout
Als Scout kannst Du JUUUPORT aktiv mitgestalten!
JUUUPORT.de ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, helfen Gleichaltrigen vertraulich bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Mediensucht, sexueller Belästigung, Abzocke, Datenklau und vielem mehr.
Die Beratung ist datenschutzkonform und kostenlos.
Wenn auch Du dich engagieren und Gleichaltrige bei Problemen im Internet unterstützen möchtest, bewirb dich. Erfahrene Scouts und Expert:innen begleiten dich während der gesamten Ausbildungsphase, bei der Du die wichtigsten Basics aus den Bereichen Recht, Umgang mit Konflikten im Internet und Gesprächsführung lernst, um eine Online-Beratung selbst durchzuführen.
Wie läuft eine Scout-Ausbildung ab?
Die Ausbildung findet (nach einem kurzen ersten Kennenlerngespräch) für alle Interessierten online statt. Das heißt, Du kannst dich einfach von zuhause dazuschalten.
Damit Du einen Eindruck bekommst, was dich bei so einer Ausbildung erwartet, hier ein beispielhafter Ablauf:
- Themenblock 1: Mein Ehrenamt als JUUUPORT-Scout: Erste Infos zu JUUUPORT e.V., den Scouts und der Online-Beratung.
- Themenblock 2: Überblick über die Themen in der JUUUPORT-Beratung.
- Themenblock 3: Die Online-Beratung aus psychologischer Sicht: Methoden der Gesprächsführung.
- Themenblock 4: Tea-Time mit den Scout-Mentor:innen – Offenes Kennenlernen und Austausch mit den erfahrenen JUUUPORT-Scouts.
- Themenblock 5: Einführung in die Online-Beratung und Beratungstraining.
Im Anschluss an die Ausbildung wird es ergänzende Beratungstrainings geben, in denen ihr eure neu erworbenen Fähigkeiten festigen könnt.
Eine Bewerbung ist jederzeit online bei JUUUPORT möglich.
Umfrage im Rahmen des EU-Jugenddialogs
Perspektiven junger Menschen zur EU, Jugendbeteiligung und Zivilgesellschaft gefragt.
Was denkst du über die EU? Wie soll Jugendbeteiligung auf EU-Ebene aussehen? Und wie nimmst du den gesellschaftlichen Raum für junges Engagement wahr?
Der Bundesjugendring führt im Rahmen des EU-Jugenddialogs eine bundesweite Umfrage unter Jugendgruppen, Jugendverbänden und jungen Menschen durch. Ziel ist es, Perspektiven zur Europäischen Union, zur Jugendbeteiligung sowie zu den zunehmenden Einschränkungen zivilgesellschaftlicher Freiheiten durch rechte Akteure und demokratiefeindliche Narrative zu erfassen.
Warum mitmachen?
Die Ergebnisse fließen direkt in Gespräche mit politischen Entscheidungsträger:innen ein. So können junge Menschen ihre Anliegen sichtbar machen und direkt zur Gestaltung europäischer Politik beitragen.
Teile den Link auch gerne mit deinen Freund:innen – je mehr Stimmen, desto stärker sind wir!
Ausschreibung Jugendrat der Kindernothilfe
Ein spannendes neues Beteiligungsprojekt der Kindernothilfe startet – und junge Menschen können von Anfang an mit dabei sein!
Mit dem Jugendrat wird ein Raum geschaffen, in dem Jugendliche ihre Perspektiven, Ideen und Stimmen aktiv in die Arbeit einer internationalen Kinderrechtsorganisation einbringen können. Es geht um echte Beteiligung, Mitgestaltung und darum, Themen wie Kinderrechte, globale Gerechtigkeit und Jugendengagement gemeinsam voranzubringen.
Infos für Schüler:innen:
Du willst etwas bewegen, mitreden, mitgestalten und dich für Themen stark machen, die dir wichtig sind? Dann bewirb dich für den neuen Jugendrat und bring deine Perspektive in die Arbeit einer internationalen Kinderrechtsorganisation ein. Werde Mitglied des Jugendrates der Kindernothilfe!
Was ist die Kindernothilfe?
Die Kindernothilfe setzt sich seit über 60 Jahren weltweit für Kinder in Not ein. In mehr als 30 Ländern unterstützt sie gemeinsam mit lokalen Partnern Projekte, die Kinder schützen, stärken und ihnen Zugang zu Bildung, Gesundheit und Beteiligung ermöglichen. Dabei ist klar: Ohne junge Stimmen geht es nicht!
Was macht man im Jugendrat?
Im Jugendrat kannst du:
- Deine Meinung in die Arbeit der Kindernothilfe einbringen
- Projekte mitgestalten und dich zu Themen wie Kinderrechte, Klimagerechtigkeit oder Beteiligung austauschen
- Andere engagierte junge Menschen aus ganz Deutschland treffen
- Veranstaltungen mitplanen, Interviews führen oder bei Kampagnen mitwirken
- Einblick in entwicklungspolitische Arbeit bekommen und dich selbst weiterentwickeln
Wer kann mitmachen?
Alle zwischen 14 und 23 Jahren, die Lust haben, sich mit eigenen Ideen für Kinderrechte, globale Gerechtigkeit und Jugendbeteiligung stark zu machen.
Wie kannst du dich bewerben?
Ganz einfach – per Video, Sprachnachricht oder in Textform. Dafür gibt es einen kurzen Fragebogen, den du ausfüllen und mit deiner Bewerbung an jugendrat[at]knh.de schicken kannst.
Bewerbungsschluss: 22. Juni 2025
Werde Teil des Jugendbeirats von Peace in Mind!
Mentale Gesundheit von Jugendlichen stärken. Bewerbe dich JETZT!
Peace in Mind ist ein Projekt von International Rescue Committee, das Schüler:innen unterstützt, sich für mentale Gesundheit stark zu machen. Gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln wir Aktivitäten in Schulen – z. B. Girls-Groups, Entspannungsorte, Peer-Support und mehr!
Was ist deine Rolle im Beirat?
- eigene Ideen und Meinungen zu dem Projekt einbringen
- mitreden, wenn es um Themen geht wie: mentale Gesundheit, Schule, Familie
- mit Jugendlichen aus Deutschland & Polen arbeiten
- deine Community mit deinen Perspektiven vertreten
Was ist für dich alles dabei?
- Teilnahme an Trainings: „Wie sorge ich gut für mich?“ „Wie kann ich etwas verändern?“
- Austausch mit Gleichaltrigen
- Deine Stimme wird gehört
Wer kann mitmachen?
- Du bist zwischen 13 und 16 Jahre alt
- Du hast Lust, regelmäßig online dabei zu sein: ca. 7 Treffen bis Ende 2026, die Treffen finden online statt
- Du bist offen, neugierig & respektvoll 🌈
- Du hast die Erlaubnis von deinen Eltern
- Du hast Zugang zum Internet und einem digitalen Endgerät (Handy, Tablet)

Der NAP-Prozess zum Nachlesen: Abschlussdokumentation online
Die Ergebnisse des NAP-Prozesses lassen sich jetzt nachlesen!
Mit dem Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung wurde 2022 ein bundesweiter Prozess gestartet, der die junge Generation und ihre Beteiligungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt stellte und von Beginn an zum Mitgestalten einlud. Die dabei gewonnenen Perspektiven und Erkenntnisse in einer Abschlussdokumentation zu bündeln, war ein intensiver, aber lohnenswerter Prozess.
Die Ergebnisse des NAP dokumentieren die große Vielfalt an Beteiligungsmöglichkeiten, machen aber einmal mehr deutlich: Nicht alle jungen Menschen haben aktuell die gleichen Chancen, sich einzubringen oder gehört zu werden.
Wirksame Beteiligung braucht Zeit, Ressourcen und den Willen, junge Perspektiven ernst zu nehmen und in Entscheidungen einfließen zu lassen. Nicht jeder Impuls in der Abschlussbroschüre wird auf breite Zustimmung stoßen. Das ist in Ordnung, denn genau darin liegt der besondere Wert des NAP: Die Einschätzungen und Vorschläge der NAP-Teilnehmenden wurden ernst genommen, dokumentiert und bereichern die Diskussion. Der NAP zeigt Wege auf, ohne einfache Antworten zu liefern. Der NAP-Prozess lebt – und lebte – vom Dialog, vom Zuhören und vom gemeinsamen Weiterdenken.
Übrigens: Im Rahmen des Aktionsplans haben die Ministerien von Bund und Ländern ihre Aktivitäten im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung zusammengetragen. Die neue Übersicht zeigt kompakt, wo und wie Beteiligung gefördert und bereits gelebt wird.

EU-Jugendvertreter:in gesucht!
Werde EU-Jugendvertreter:in und setze dich für die Forderungen und Anliegen junger Menschen aus Deutschland gegenüber Politik und Verwaltung auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene ein!
Hast du Lust, dich politisch einzubringen und in deutscher und europäischer Politik mitzureden? Im EU-Jugenddialog kannst du deine Meinung einbringen und die Stimme junger Menschen in politischen Entscheidungen hörbar machen.
Hier hast du die Möglichkeit, direkt mit Politiker:innen und Verantwortlichen aus Deutschland und der EU ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam diskutiert ihr über Themen, die junge Menschen bewegen, und entwickele konkrete Ideen.
Ein Highlight sind die EU-Jugendkonferenzen – große Treffen mit vielen Jugendvertreter:innen und Politiker:innen, auf denen diskutiert wird und Ziele und Maßnahmen erarbeitet werden. Sie finden immer in den Ländern statt, die gerade die EU-Ratspräsidentschaft innehaben.
Im Fokus des aktuellen Zyklus (2025/2026) steht das Youth Goal #1: „Die EU mit der Jugend zusammenbringen“ – eine große Chance, Europa jugendfreundlicher zu machen.
Um dich als EU-Jugendvertreter:in bewerben zu können, musst du zwischen 18 und 30 Jahre alt sein.
Bewerbungsfrist: Dein Engagement zählt! Bewerbe dich bis zum 11. Mai 2025!
Bewerbungsaufruf: Freie Plätze im Demokratie-Jugendbeirat der Hertie-Stiftung
Du bist jung, engagiert und willst mitgestalten? Dann mach mit beim DemokratieJugendbeirat!
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung gestaltet besonders viele Projekte mit und für junge Menschen: Allein bei „Jugend debattiert“ sind jährlich 200.000 Schüler:innen beteiligt und die START-Stiftung fördert 500 Jugendliche. Damit die Sicht der jungen Generationen weiterhin und vor allem strukturiert in die Planung und Durchführung von Programmen und Projekten einfließt, wurde im Jahr 2020 ein Jugendbeirat gegründet.
Aufgaben: Als ein junges Netzwerk engagiert sich der Jugendbeirat digital und analog und unterstützt das Team von „Demokratie stärken“, setzt inhaltliche Akzente und entwickelt eigene Initiativen und Veranstaltungen. Da die Mitglieder an unterschiedlichen Orten leben, finden die Treffen einmal im Monat online statt.
Vorteile: Du erhältst Einblick in die Arbeit einer großen deutschen Demokratiestiftung und kannst an spannenden Veranstaltungen teilnehmen. Am Ende des Programms erhaltet ihr eine Urkunde, die eure aktive Teilnahme bestätigt.
☑ Deine Stimme zählt – Bringe deine Perspektive in die Demokratieprojekte der Hertie-Stiftung ein.
☑ Starte eigene Initiativen – Entwickle Ideen und Initiativen, zum Beispiel für den Hertie Summit.
☑ Vernetze dich – Werde Teil eines starken Netzwerks engagierter junger Menschen.
☑ Exklusive Einblicke – Erhalte Zugang zu spannenden Veranstaltungen und Einblick in die Stiftungsarbeit.
Termin: Das Auftakt-Treffen des Jugendbeirates findet am vom 24. – 25. Mai 2025 in Berlin statt. Eure Reisekosten werden übernommen und euch eine Unterkunft gestellt. Eine Teilnahme am Treffen ist wichtig, damit sich die Gruppe kennenlernen kann.
Bewerbungsfrist: Montag, 21. April 2025
Chancengerechtigkeit für alle Kinder – Forderungen des Jugendteams des NAP Kinderchancen
Am 29. Januar 2025 hat die Bundesregierung ihre Stellungnahme zum Ersten Fortschrittsbericht zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ (NAP Kinderchancen) beschlossen. Die Stellungnahme stellt die umfangreichen Maßnahmen und Prozesse des Bundes vor, mit denen die Teilhabe von sozial benachteiligten Kindern verbessert werden soll, um Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern zu bekämpfen.
Zusätzlich zur politischen Einordnung durch die Bundesregierung haben auch junge Menschen ihre Perspektive auf die Lebenslagen benachteiligter Kinder und Jugendlichen beigesteuert: In einer eigenen Stellungnahme teilen rund 20 Jugendbotschafter:innen ihre Anliegen und Forderungen zu den Themen Bildung, Teilhabe, gesunde Ernährung und Gesundheit mit.
Zusammen mit dem Fortschrittsbericht und Stellungnahmen anderer Organisationen wurde die Stellungnahme nun an die EU-Kommission übergeben.
Landkarte mit Angeboten gegen Einsamkeit
Die Angebotslandkarte ist eine digitale Landkarte mit Angeboten gegen Einsamkeit.
Die Angebotslandkarte des Kompetenznetzes Einsamkeit (KNE) zeigt Orte, an denen (junge) Menschen Hilfe und Unterstützung finden können, wenn sie sich einsam fühlen.
Die Karte ist einfach zu benutzen: Du kannst auf die Orte klicken oder deine Postleitzahl eingeben, um zu sehen, welche Angebote es regional gibt. Hier finden sich zum Beispiel:
- Treffen mit anderen Menschen
- Beratungen oder Gespräche
- Gruppen für gemeinsame Aktivitäten
In deiner Region ist kein Angebot dabei? Hier findest Du eine Liste mit überregionalen und bundesweiten Angeboten: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/angebote/angebote-fuer-betroffene
JUNGE STADTMACHERINNEN UND STADTMACHER GESUCHT!
Der vierte Jahrgang der Urbanen Liga startet! Bis zum 01. April 2025 können sich junge Stadtmacher:innen bewerben.
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) laden in den kommenden 1,5 Jahren 25 junge Stadtmacher:innen zur „Urbanen Liga” ein, um die Mitwirkung junger Erwachsener in der Stadtentwicklung zu stärken.
Die Urbane Liga ist ein Qualifizierungs- und Empowerment-Tool sowie eine Projektschmiede guter und neuer Ansätze für kleine und große Städte. Um das bestehende Netzwerk der Urbanen Liga zu erweitern, werden aus ganz Deutschland engagierte Akteur:innen gesucht, die bereits aktiv an der Gestaltung ihrer Städte und Nachbarschaften mitwirken.
Wandel. Vor Ort. Verhandeln.
Im Mittelpunkt des vierten Jahrgangs steht das Thema „Wandel. Vor Ort. Verhandeln.“
Für den neuen Jahrgang suchen wir junge Menschen mit Projekten, die Orte und Gelegenheiten schaffen, um Menschen zusammenzubringen. Die Projekte in kleinen und großen Städten sollten Raum geben, um verschiedene Meinungen zu verhandeln, neue Ideen zu entwickeln und Lösungen zu erarbeiten. Gemeinsam, für eine gute Zukunft.
Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen jungen Akteur:innen, Politik und Verwaltung neu zu gestalten. Aus den Diskursen, Dialogen und Aktionen der Urbanen Liga sollen neue, zukunftsfähige Perspektiven für die Stadtentwicklung hervorgehen.
Bewerbungsphase: Bis zum 01. April 2025
Auftaktveranstaltung: 21.-23. Juni 2025 in Berlin
Jugendjurymitglieder für den neuen JugendEngagementFonds gesucht!
MITENTSCHEIDEN, GELD VERTEILEN… WERDE TEIL EINER NEUEN JUGENDJURY UND UNTERSTÜTZE GUTE IDEEN UND JUNGE
ENGAGIERTE IN OSTDEUTSCHLAND
Du wünschst dir mehr Gehör und finanziellen Support für die Anliegen junger Menschen? Demokratisches und kulturelles Engagement liegen dir am Herzen? Du bist zwischen 14 und 27 Jahren alt und lebst in Ostdeutschland? Dann werde Mitglied der Jugendjury! Hier entscheidest Du, welche Ideen und Projekte vom JugendEngagementFonds profitieren werden.
Juryarbeit konkret
Der Fonds unterstützt Projekte mit bis zu 5.000 Euro. Du legst gemeinsam mit den anderen Jugendjurymitgliedern die Vergabekriterien fest, sichtest einmal im Quartal (digital/hybrid) die eingegangenen Bewerbungen und entscheidest mit, wer gefördert wird.
Mitmachen lohnt sich
Als Jurymitglied lernst du Gleichgesinnte kennen, wirst zur Stimme für junges, vielfältiges Engagement in Ostdeutschland und vernetzt dich mit anderen Aktivist:innen, Stiftungen und Projekten. Für Aufwandsentschädigung, Reise- & Verpflegungskosten wird gesorgt.
Das bringst du mit
Voraussetzung ist die Teilnahme (in Präsenz) an der ersten Jurysitzung am 5. April in Halle (Saale). Die weiteren (regelmäßigen) Termine & Verfahren werden gemeinsam entschieden.
Bewerbungsschluss ist der 21. März 2025.
Jurymitglieder für den Jugenddemokratiepreis gesucht
Bist Du bereit, Teil eines engagierten Teams zu werden, das sich aktiv für Demokratie stark macht?
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sucht junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren, die den Jugenddemokratiepreis mit ihnen gestalten wollen.
Wenn Du Lust hast, dich ehrenamtlich für Demokratie und die Teilhabe junger Menschen einzusetzen und zur jährlichen Ausrichtung und Weiterentwicklung des Jugenddemokratiepreises beizutragen, dann bewirb dich jetzt!
Was ist der Jugenddemokratiepreis?
Der Jugenddemokratiepreis ist ein Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Mit dem Jugenddemokratiepreis werden einmal pro Jahr junge Menschen für ihr Engagement ausgezeichnet, die sich mit Ihren Projekten in einer herausragenden Art und Weise für die Demokratie einsetzen – und das mit Preisgeldern von bis zu 3.000 Euro! Der Jugenddemokratiepreis ist dabei eine Würdigung von Jugendlichen für Jugendliche. Der Wettbewerb wird von einer Jugendjury organisiert und gestaltet – von der Ausschreibung bis zur feierlichen Preisverleihung.
Was erwartet dich als Jury-Mitglied?
Du kannst dich als Jurymitglied unter anderem bei den folgenden Aufgaben einbringen – dabei wirst Du natürlich von den anderen Jurymitgliedern und der bpb unterstützt:
- Planung und Organisation: Werde Teil des Teams, das die jährliche Ausschreibung für den Jugenddemokratiepreis entwirft oder die Social-Media-Kanäle des @jugenddemokratiepreis (Instagram) mitgestaltet.
- Auswahl der Gewinnerinnen: Gemeinsam mit den anderen Jurymitgliedern prüfst und bewertest Du die eingereichten Bewerbungen und entscheidest mit über die Gewinnerinnen.
- Preisverleihung: Du planst und gestaltest die feierliche Übergabe des Jugenddemokratiepreises gemeinsam mit den anderen Jurymitgliedern.
Warum mitmachen?
Als Mitglied der Jury bist Du nicht nur Teil eines spannenden demokratischen Projekts, sondern kannst auch deine eigenen Ideen und Perspektiven einbringen. Du lernst andere engagierte junge Menschen kennen und entwickelst Fähigkeiten in Bereichen wie Teamarbeit, Projektmanagement, Moderation und Workshopgestaltung.
Werde Teil eines deutschlandweiten Netzwerks und erweitere deinen Blick über den eigenen Tellerrand. Als Jugendjury treffen wir uns drei Mal im Jahr für ein Wochenende in unterschiedlichen Städten im ganzen Land.
Alle Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. Die Teilnahme ist komplett kostenlos!
Bewerbungsschluss ist der 15. April 2025.
EU-Jugendvertreter:in (FLINTA) für 2025-2026 gesucht!
Der Bundesjugendring sucht für die nächsten zwei Jahre eine neue EU-Jugendvertreter:in (FLINTA) für den EU-Jugenddialog.
Hier hast du die Möglichkeit, direkt mit Politiker:innen und Verantwortlichen aus Deutschland und der EU ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam diskutiert ihr über Themen, die junge Menschen bewegen, und entwickele konkrete Ideen.
Ein Highlight sind die EU-Jugendkonferenzen – große Treffen in den Ländern, die gerade die EU-Ratspräsidentschaft innehaben. Dort kannst du mitgestalten, welche Ziele und Maßnahmen in Europa umgesetzt werden. Im Fokus des kommenden Zyklus (2025/2026) steht das Youth Goal #1: „Die EU mit der Jugend zusammenbringen“ – eine große Chance, Europa jugendfreundlicher zu machen.
Dein Engagement zählt! Bewerbe dich bis zum 06. Januar 2025!
Vorstellung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des NAP
Im Dialogprozess des Nationalen Aktionsplans (NAP) für Kinder- und Jugendbeteiligung brachten von 2022 bis 2024 insgesamt 1.700 junge Menschen und Fachkräfte auf 14 Veranstaltungen ihre Vorschläge für eine gute Kinder- und Jugendbeteiligung ein. Damit gehört der NAP-Dialogprozess zu den größten Beteiligungsprozessen, die direkt durch eine Bundesregierung durchgeführt wurden.
Bundesjugendministerin Lisa Paus berichtete am 12. Februar 2025 im Bundeskabinett zu den ersten Ergebnissen aus dem NAP. Der Schwerpunkt ihres Berichts lag auf den Handlungsempfehlungen des Dialogprozess, die sich auf die Beteiligung junger Menschen im Verantwortungsbereich der Bundesregierung beziehen. Dabei machte Ministerin Paus auch deutlich, dass Kinder- und Jugendbeteiligung in den letzten Jahren zwar einen Aufschwung erlebt habe, es aber trotzdem noch an vielen Stellen Entwicklungsbedarf gebe.
Zu den Handlungsempfehlungen für Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene gehören zum Beispiel:
Junge Menschen wollen …
… in Beteiligungsprozessen ernst genommen werden und auf Augenhöhe mitbestimmen.
… eine verständliche und angemessene Ansprache: Eine jugendgerechte Kommunikation stellt sicher, dass Informationen so vermittelt werden, dass sie die jungen Menschen direkt ansprechen und ihnen klar wird, wie sie sich aktiv einbringen können.
… bessere Informationen zu Beteiligungsangeboten: Die Informationen sollen einfach zu finden sein. Hierfür soll eine zentrale Beteiligungsplattform entwickelt werden.
… mehr Verbindlichkeit für Beteiligung: Es sollen klare gesetzliche Regeln bestehen, die sicherstellen, dass junge Menschen bei Entscheidungen, die sie betreffen, einbezogen werden.
… Zugang für alle: Alle jungen Menschen sollen die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen. Beteiligungsangebote sollen so gestaltet sein, dass sie leicht zugänglich sind, ohne große Hürden oder Barrieren.
… Unterstützung und Begleitung durch Fachkräfte: Diese müssen gut ausgebildet und geschult sein, um junge Menschen in Beteiligungsangeboten effektiv zu begleiten.
… mehr Vernetzung und Austausch: Durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure, die im Bereich Beteiligung aktiv sind, können bessere Lösungen entwickelt und die Beteiligung junger Menschen wirksamer gestaltet werden.
… eine gute ressortübergreifende Zusammenarbeit der Bundesregierung im Bereich Kinder- und Jugendbeteiligung. Dazu zählen insbesondere die weitere Umsetzung von Beteiligungsformaten der Bundesregierung. Bei geförderten Maßnahmen und Programmen durch die Bundesregierung soll immer berücksichtigt werden, wie die Beteiligung junger Menschen angemessen angewendet werden kann.
Das Dokument mit den Handlungsempfehlungen für den Verantwortungsbereich der Bundesregierung steht ab sofort zum Download bereit.
Eine im Frühjahr 2025 erscheinende Abschlussbroschüre wird zusätzlich den gesamten Dialogprozess umfassend dokumentieren und die Ergebnisse zusammenfassen.
Bring Bildung aufs nächste Level – werde jetzt Mitglied im youpaN
Werde Mitglied im Jugendforum youpaN und trage in einer Community aus 30 jungen Menschen dazu bei, dass Bildung in Deutschland zukunftsfähig wird. Unser Ziel: Alle sollen lernen können, sich für eine gute Zukunft einzusetzen.
Das youpaN beteiligt sich an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung und sorgt dafür, dass junge Perspektiven in Bildungsfragen gehört und ernst genommen werden.
Bewerben können sich alle zwischen 16 und 24 Jahren, die
- sich für Nachhaltigkeit und Jugendbeteiligung einsetzen möchten.
- Lust haben, sich zum Beispiel in der Öffentlichkeitsarbeit, der Gestaltung von Workshops oder der Arbeit in politischen Gremien auszuprobieren.
- sich mit engagierten Menschen deutschlandweit austauschen möchten.
- Zeit für 3-5 Wochenendtreffen im Jahr haben.
- monatlich ein paar Stunden Zeit haben (für Absprachen, Videocalls, etc.).
- vom 21.-23.02.2025 Zeit haben, die anderen youpaN-Mitglieder und das Projekt bei einem Treffen kennenzulernen. Dafür muss nichts selbst organisiert oder gezahlt werden.
Warum lohnt es sich im youpaN mitzumachen?
- Als Teil einer Community redest du bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung mit und sorgst dafür, dass junge Perspektiven ernst genommen werden.
- Überzeuge Politiker:innen und andere Entscheidungsträger:innen von deinen Ideen.
- Du musst keine Bildungsexpert:in sein – alles, was du für ein Engagement im youpaN brauchst, bringst du, so wie du bist, schon mit.
- Organisiere Workshops und Projekte für und mit anderen jungen Menschen in ganz Deutschland.
- Entscheidet als youpaN selbstbestimmt, was ihr für euer Engagement braucht! Das youpaN-Büro der Stiftung Bildung unterstützt euch.
- Du musst nichts bezahlen. Das Projekt wird vom youpaN-Büro der Stiftung Bildung umgesetzt und von Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert – alle Kosten werden übernommen.
Informationen zum Bewerbungsprozess
Egal was dein Hintergrund ist, ob du einen Schulabschluss hast oder nicht, ob dein Geldbeutel leer oder voll ist, ob du schon einmal von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gehört hast oder nicht, bewirb dich! Wir freuen uns auf dich.
Im youpaN gibt es 30 Plätze für Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Wenn ein Mitglied austritt oder das Alter von 27 Jahren erreicht, wird der Platz neu besetzt. Einmal im Jahr wählt eine Jury bestehend aus jungen Mitgliedern verschiedener Organisationen, die zu BNE, Jugendempowerment oder -beteiligung arbeiten, die neuen youpaN-Mitglieder aus. Ziel des Auswahlverfahrens ist es, dass möglichst verschiedene Menschen (zum Beispiel in Bezug auf ihren Wohnort, ihr Gender, ihr Alter, ihre Bildungsbiografie, ihre Engagementerfahrung) Teil des youpaN sind. So können viele verschiedene Sichtweisen in die Diskussion um BNE getragen werden.
Wir geben dir bis Mitte Januar Bescheid, ob deine Bewerbung erfolgreich war. Bis Ende Januar lernst du das Projekt dann in einem ersten digitalen Onboardinggespräch mit dem youpaN-Büro kennen.
Das erste Treffen mit dem youpaN findet anschließend vom 21.-23.02.2025 in Bremen statt. Dort lernst du alle anderen aus dem youpaN kennen.
Der 17. Kinder- und Jugendbericht ist da!
Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe
Am 18.09.2024 wurde der 17. Kinder- und Jugendbericht veröffentlicht. Auf etwa 600 Seiten zeigt er auf, wie es um die junge Generation in Deutschland steht und welche Rolle die Kinder- und Jugendhilfe dabei spielt.
Der Bericht macht klar: Die heutige junge Generation ist die vielfältigste, die es je gab. Aber egal, wie unterschiedlich junge Menschen auch sind, sie haben alle eines gemeinsam: das Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit. Besonders in dieser unsicheren und schnelllebigen Zeit ist das umso wichtiger. Die Hauptbotschaft des Berichts ist deshalb: Zuversicht entsteht durch Vertrauen! Es ist an der Politik, der Gesellschaft und besonders der Kinder- und Jugendhilfe, den jungen Menschen vertrauensvolle Rahmenbedingungen zu bieten – mit starken Angeboten und Leistungen, die sie in schwierigen Zeiten stärken.
Entwerfe deine neue Beteiligungsplattform mit uns!
Du interessierst dich für politische Beteiligung und bist zwischen 12 und 27 Jahre alt?
Mitreden und Mitgestalten sind das Motto und Ziel des Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendbeteiligung. In den Rückmeldungen zum NAP gab es häufig den Wunsch nach einer digitalen Plattform, um den Zugang zu politischen Beteiligungsformaten zu erleichtern, neue Netzwerke zu fördern und Beteiligungsangebote sichtbarer zu machen. Gemeinsam mit euch wollen wir herausfinden, wie so eine Plattform aussehen könnte und welche Potenziale sie für euch hätte.
Dafür brauchen wir deine Erfahrungen und Ideen!
Bist du zwischen 12 und 27 Jahre alt und an politischer Beteiligung interessiert oder engagierst du dich vielleicht sogar bereits aktiv?
Dann teile gerne deine Perspektive und Erfahrungen mit uns in einem ca. 60-minütigen Interview.
Eine Anmeldung ist bis 19. November möglich.
Der Ideenpreis des Bündnis für die junge Generation zu den JugendPolitikTagen 2025
Mach mit und gestalte deine Zukunft!
Gute Neuigkeiten! Bis zum 31. Oktober können alle 16- bis 27-Jährigen aus ganz Deutschland Ideen, Konzepte und Erweiterungen für laufende Projekte beim „Spotlight Jugend“ – dem Ideenpreis des Bündnis für die junge Generation einreichen und sich die Chance auf eines von 40 Preisgeldern in Höhe von 5.000 Euro sichern.
Der Ideenpreis des Bündnis für die junge Generation “Spotlight Jugend” bietet den Visionen junger Menschen eine bundesweite Plattform. Die ausgezeichneten Ideen werden im Rahmen einer Preisverleihung im Dezember 2024 gekürt und im kommenden Juni 2025 auf den JugendPolitikTagen 2025 (JPT25) präsentiert.
Der Ideenpreis findet in Vorbereitung auf die JPT25 statt.
Die Einreichung ist in vier Kategorien möglich:
1) Junge Szenen für Demokratie – gib deinen Visionen eine Bühne: Ob Kurzfilm, Poetry Slam, Debatte, Installation, Theaterstück oder Performance – alles, was auf einer Bühne oder Leinwand gezeigt werden kann, ist willkommen.
2) Kunst mit Haltung – gestalte deine Vision von Politik: Von Plakaten, Flyern, Stickern, Karikaturen und Fotos über Collagen, Graffiti/Street Art bis zu Aktionskunst – künstlerische Auseinandersetzungen mit politischen Themen werden hier ausgezeichnet.
3) Beteiligung beginnt mit dir – Visionen von Veränderung: Ob Gründung eines Jugendparlaments, Ideen für Beteiligungsformate in der Kommune, Workshops, Infostände, Jugendfestivals oder Online-Beteiligungsplattformen – innovative Konzepte zu Gemeinschaft und Beteiligung sind hier gefragt.
4) Junge Medienmacher:innen – Visionen beleuchten, hinterfragen und an die Öffentlichkeit tragen: Egal, ob Schülerzeitung-Gründungskonzepte, Kampagnen, Podcasts oder Projekte zu Fake News – alle Ideen zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit fallen in diese Kategorie.
Alle Ideen können bis zum 31. Oktober 2024 eingereicht werden.
Denkfabrik „Wrap it up! Der Nationale Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung auf der Zielgeraden“
Im Barcamp eigene Themen für den NAP einbringen? Junge Menschen und Fachpublikum kommen für die (fast) letzte große Veranstaltung im NAP zusammen.
Noch keine Pläne für den Herbst? Dann jetzt schnell sein und sich einen Platz im letzten größeren NAP-Format sichern, das vor den JugendPolitikTagen 2025 veranstaltet wird: Vom 20. bis 21. September 2024 findet in Berlin die Denkfabrik „Wrap it up!“ statt. Auf der Zielgeraden des NAP-Dialogprozesses erhalten junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren sowie Stakeholder der Kinder- und Jugendbeteiligung die Gelegenheit, noch einmal in den Austausch zu treten und sich zu vernetzen. Vor allem aber bietet das offene Veranstaltungsformat als Barcamp die Möglichkeit, eigene Themen zu platzieren und Ideen sowie Vorschläge einzubringen.
Die Anmeldung ist ab jetzt offen!
Gut zu wissen: An beiden Tagen wird das Barcamp von spannenden Podiumsgesprächen mit tollen Gäst:innen gerahmt. Natürlich gibt es bei der Denkfabrik auch exklusive Einblicke in die Ergebnisse des zweijährigen NAP-Dialogprozesses. Außerdem werden für alle Teilnehmenden unter 27 Jahren Reise- und Übernachtungskosten übernommen.
Neu gegründetes Gremium der DFL Stiftung: „Next Gen Jugendbeirat“ gestaltet die Zukunft mit
Anfang 2023 konnten sich Sport- und Bewegungsprojekte mit partizipativen Ansätzen für Kinder und Jugendliche um eine Projektförderung bei der DFL Stiftung bewerben. Dem Ausschreibungsgedanken entsprechend, erfolgte auch die Vergabe der Fördermittel durch junge Menschen. Eine Jury aus 13 Jugendlichen, die sich zuvor dafür beworben hatten, wählte eigenverantwortlich die aus ihrer Sicht 30 besten Projektanträge aus und entschied insgesamt über ein Fördervolumen in Höhe von 250.000 Euro.
Anschließend wurde der Prozess fortgeführt. Die Jugendlichen trafen sich in regelmäßigen Abständen zu Workshops, um ein gemeinsames Verständnis von Partizipation zu entwickeln und die Grundlagen für die Zusammenarbeit mit dem Team der DFL Stiftung zu erarbeiten.
Daraus resultierte die Gründung eines Jugendgremiums, die der Vorstand der DFL Stiftung im Rahmen seiner Sitzung am 7. August 2024 beschloss. Der „Next Gen Jugendbeirat“, bestehend aus derzeit 13 Mitgliedern zwischen 16 und 23 Jahren, steht der DFL Stiftung ab sofort beratend zur Seite und bringt die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in die Stiftungsarbeit ein.
We want you(th)! Mach mit beim “Young Economy Team” der Bertelsmann Stiftung
Was heute entschieden wird, bestimmt wie die Welt morgen aussieht. Viel zu selten werden junge Menschen gefragt, was sie zu den großen Entscheidungen sagen. Das gilt auch für Fragen im Bereich Wirtschaft.
Bewerbung ab jetzt möglich!
Für eine Studie zum Thema Junge Menschen und Wirtschaft setzt die Bertelsmann Stiftung das Young Economy Team auf: Junge Menschen, die diskutieren und helfen, die für sie wichtigen Themen zu finden und zu kommunizieren.
Wofür soll der Staat jetzt Geld ausgeben? Oder auch: Wie sollte Erwerbsarbeit gestaltet sein, damit (junge) Menschen gerne zur Arbeit gehen? Was bedeutet Wirtschaft und welche Rolle sollte sie haben?
Die Bertelsmann Stiftung will junge Meinungen dazu sichtbar machen. Dafür suchen sie junge Menschen (zwischen 16 und 27 Jahren), die mit ihnen diskutieren und helfen, die für euch wichtigen Themen zu finden und zu kommunizieren.
Was ist die Aufgabe?
Im Young Economy Team bringst du die Perspektive junger Menschen in ein Forschungsvorhaben zum Thema „Junge Menschen & Wirtschaft“ ein. Das bedeutet, dass wir dich in allen Phasen des Forschungsvorhabens in geeigneter Art und Weise einbeziehen. Wie sehr du dich einbringst, hängt dann auch von deinen persönlichen Interessen ab. Auf jeden Fall möchten wir deine Meinung zu den Themen wissen und unsere Forschung daran anpassen.
Weitere Möglichkeiten, dich zu beteiligen, bestehen dann insbesondere später bei der Kommunikation der Ergebnisse (z.B. auf Social Media oder bei Veranstaltungen – sofern du das möchtest!)
Wir suchen dich! – Werde Teil des KomKJB jung*
Du bist zwischen 14 und 27 Jahre alt? Du willst Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene besser machen?
Das Bundeskompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung (KomKJB) sucht junge, engagierte Menschen zwischen 14 und 27 Jahren zur Gründung eines Jugendgremiums auf Bundesebene. Ihr habt die Möglichkeit, als Teil des KomKJB*jung die Arbeit des Bundeskompetenzzentrums zu beraten und zu begleiten. Bewerbt euch bis zum 23.06.2024 auf der Webseite des KomKJB.
Was ist das KomKJB?
Wenn Bundesministerien Entscheidungen treffen oder Pläne und Maßnahmen entwerfen, sollten die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden. Das KomKJB berät die Bundesministerien zu Fragen der Kinder- und Jugendbeteiligung und setzt sich dafür ein, dass die Meinungen junger Menschen Gehör finden. Dabei ist es natürlich besonders wichtig, nicht nur für junge Menschen zu sprechen, sondern sie auch in die Beratungsprozesse einzubeziehen. Mit dem KomKJB*jung möchte das Bundeskompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung genau das tun: die Beteiligung junger Menschen stärken.
Worum geht es genau im KomKJB*jung?
Gesucht werden bis zu 20 Jugendliche und junge Erwachsene, die gemeinsam mit dem KomKJB diskutieren, wie wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene aussehen kann. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:
• Informationen, Zugänge, Begleitung: Was brauchen junge Menschen, um sich gut auf Bundesebene beteiligen zu können?
• Von Großveranstaltungen bis Jugendgremien: Was ist bei der Konzeption von Beteiligungsformaten aus der Sicht junger Menschen wichtig?
• Beispiele aus den Bundesministerien: Wie sollten Treffen junger Menschen mit Politik und Verwaltung auf Bundesebene gestaltet sein, damit gute Ergebnisse dabei herauskommen?
Als Mitglied im KomKJB*jung nehmt Ihr sowohl an digitalen Beratungstreffen als auch an einer Präsenzveranstaltung in Berlin teil.
Alle weiteren Infos zur Bewerbung findet Ihr in der Ausschreibung.
Alle Menschen zwischen 14 und 27 Jahren sind herzlich willkommen sich zu bewerben, unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, sozialer Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Behinderung oder anderen persönlichen Merkmalen.
Werde jugendliches Mitglied im Beirat der Bundeszentrale für Kinder und Jugendmedienschutz!
Hast Du Lust, Deine Stimme zu nutzen und Deine Perspektive zu vertreten? Wir suchen engagierte Kinder und Jugendliche, die Lust haben, Teil des Beirats der BzKJ zu werden.
Bewerbungsverfahren eröffnet
Als jugendliches Beiratsmitglied kannst Du aktiv zu aktuellen Themen des Kinder- und Jugendmedienschutzes mitdiskutieren, Ideen einbringen und Dich für die Interessen und Wünsche Deiner Generation stark machen. Der Beirat der BzKJ besteht aus 12 Mitgliedern, darunter zwei Jugendlichen mit jeweils einer Stellvertretung. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedenster Institutionen aus der Welt des Kinder- und Jugendmedienschutzes und verbundenen Fachbereichen treffen wir uns zweimal jährlich, um gemeinsam Ideen zu relevanten Themen des Kinder- und Jugendmedienschutzes zu entwickeln und aktuelle Medientrends zu diskutieren.
Auf die zweitägigen Beiratssitzungen bereiten wir Dich und die anderen jugendlichen Beiratsmitglieder vorab in einem Online-Workshop ausreichend vor, sodass Ihr gut informiert seid und gemeinsam Euren eigenen Input vorbereiten könnt. Die Reise- und Hotelkosten für die Beiratssitzungen erstatten wir Euch. Die BzKJ ist übrigens die erste Bundesoberbehörde, die gesetzlich verankert eine Kinder- und Jugendbeteiligung in ihrem Beirat umsetzt.
Warum mitmachen?
- Vertrete die Jugendperspektive im Bereich Kinderund Jugendmedienschutz.
- Diskutiere über Themen, die Dich und Deine Altersgenossen betreffen, rund um Chancen und Risiken in digitalen Medien, Gaming und Social Media.
- Setze Dich für den Schutz aber auch für die Rechte auf Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum ein.
Weitere Infos
Wer: Kinder und Jugendliche, die zum Zeitpunkt der Berufung im März 2025 höchsten 17 Jahre alt sind
Wo: deutschlandweit
Wann: Amtszeit von März 2025 bis März 2028, jährlich zwei zweitägige Beiratssitzungen
Wie: Melde Dich bei Interesse gemeinsam mit Deinen Eltern unverbindlich online an. Wir melden uns dann bei Dir!
Recap: Jugend-Audit „Mitbestimmung für alle? Die Sicht junger Menschen mit Behinderung auf ihre Beteiligung“
Erfolgreiche Umsetzung des Jugend-Audits im März 2024!
Alle jungen Menschen haben ein Recht auf Beteiligung. Doch wie muss diese angelegt sein, damit sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Vielfalt angesprochen und mitgenommen fühlen? Welche Zugänge und Strukturen der Beteiligung sind ganz konkret für junge Menschen mit Behinderung wichtig?
Mit dem Jugend-Audit „Mitbestimmung für alle?“ wurden die Perspektiven und Anliegen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung in den Fokus gerückt. Umgesetzt wurde das NAP-Format am 17. März 2024 in Kooperation mit der Lebenshilfe Berlin. Teilgenommen hat eine Gruppe junger Menschen mit Behinderung zwischen 12 und 27 Jahren.
Der Einstieg in das Audit erfolgte über eine Auseinandersetzung mit der Frage, was Partizipation für junge Menschen (mit Behinderung) in Deutschland bedeutet. Danach wurden eigene Erfahrungen positiv erlebter Beteiligung sowie Erlebnisse von Ausschlüssen diskutiert. Fragt man die Teilnehmenden, so ist vor allem die Familie ein Bereich, in dem sie besonders stark mitwirken und mitunter auch Entscheidungsprozesse selbstständig gestalten können. Speziell die Möglichkeiten der Beteiligung in der Schule oder im Ausbildungs- und Berufsalltag wurden dagegen zum Teil als unzureichend empfunden. Dabei fehlt es den Betreffenden jungen Menschen ebenso an Transparenz über ihre Einflussmöglichkeiten, an einer Kommunikation auf Augenhöhe sowie Anerkennung von Menschen mit Behinderung als mündige und kompetente Gesprächspartner:innen.
Abschließend ging es an die Ausarbeitung von gemeinsamen Ansätzen und Ideen, wie junge Menschen mit Behinderung ihr Umfeld aktiv mitgestalten und ihre Beteiligungsmöglichkeiten insgesamt gestärkt werden können. Zu den Ergebnissen gehört: Beteiligungsprozesse müssen gewisse Anforderungen erfüllen (z. B. Barrierefreiheit). Sie müssen eng begleitet werden und von allen Beteiligten gewollt sein. Zudem sind junge Menschen mit Behinderung, neben anderen Personen in ihrem Alter, Expert:innen ihrer Lebenswelt. Ihre Meinung sollte genauso angehört und ernst genommen werden, finden die Teilnehmenden. Vor diesem Hintergrund wünschen sie sich mehr Beteiligungsangebote, bei denen sie als Mitwirkende ernsthaft mitgedacht werden oder die gezielt junge Menschen mit Behinderung ansprechen.
JugendPolitikTage 2023: Die Antwort der Bundesregierung ist da!
Ein paar Monate liegt sie bereits zurück: die dreitägige Veranstaltung JugendPolitikTage (JPT) mit rund 900 jungen Menschen aus ganz Deutschland. Damals im Mai 2023 sind in den 36 Arbeitsgruppen viele Ideen für eine jugendgerechtere Politik und für eine Stärkung von Jugendbeteiligung entstanden, die der Bundesregierung übergeben wurden. Das Feedback der Regierung zu den einzelnen Empfehlungen und Positionen der jungen Teilnehmenden lässt sich ab sofort auf der Website der JPT nachlesen.
Recap: Dialogforum „Beteiligungslandschaften für Kinder und Jugendliche – Strukturen und Rahmenbedingungen“ im Februar 2024
Alle vier Jahre gibt es einen Tag mehr im Kalender: den 29. Februar. So auch in diesem Jahr. Dabei wurde dieser Extra-Tag gut genutzt von den rund 80 Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die in Essen für das eintägige Dialogforum „Beteiligungslandschaften“ im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP) für Kinder- und Jugendbeteiligung zusammengekommen sind.
Bei der Podiumsdiskussion zu Beginn der Veranstaltung wurde sich mit der Frage auseinandergesetzt, an welchem Punkt Beteiligungslandschaften (als vernetzte Systeme aller Strategien, Strukturen und Angebote der Kinder- und Jugendbeteiligung vor Ort) aktuell stehen und wie sie wirksamer gestaltet werden können. Ein Fazit: Es gibt bereits gute und reichhaltige Modelle und Praxisbeispiele für Beteiligungslandschaften in Deutschland, jedoch sind sie noch die Ausnahme. Dazu unterscheiden sich Beteiligungslandschaften je nach lokaler Verortung stark. Beteiligungslandschaften im ländlichen Raum haben andere Gelingensbedingungen und Herausforderungen als jene in Großstädten oder auf der Bundesebene. Zugleich sind Beteiligungslandschaften auch unter der Perspektive verschiedener Altersgruppen, etwa von Kita-Kindern oder jungen Menschen in der Sekundarstufe, zu betrachten – eine zusätzliche vertikale Ebene im Konzept der Beteiligungslandschaften und individuellen Biographien, die sich mit dem Begriff der „Beteiligungsketten“ umschreiben lässt.
Im Anschluss startete die Workshop-Phase, die den Teilnehmenden Raum bot, ihre Erfahrungen und Perspektiven zu diskutieren und diese in Empfehlungen für den NAP zu verwandeln. Die angebotenen Workshops nähern sich dem Thema „Beteiligungslandschaften“ in vier Kontexten: Bundesebene, städtischer und ländlicher Raum, Beteiligungslandschaft für Kinder.


Welche Strukturen und Voraussetzungen werden in einer Beteiligungslandschaft benötigt? Hierzu hatten die Teilnehmenden einige Ideen und Vorschläge. Neben finanziellem Budget und personellen Ressourcen als wesentliche Rahmenbedingungen wurde auf die Wichtigkeit des Bestehens von klaren Standards der Kinder- und Jugendbeteiligung hingewiesen. Ideale Beteiligungslandschaften würden zudem nicht zuletzt über hauptamtliche Strukturen verfügen, die koordinierend agieren. Außerdem braucht es einen gemeinsamen Raum zum Wissenstransfer, in dem sich vernetzt und ausgetauscht wird, bzw. Beteiligungsdialoge und Netzwerkformate, in denen relevante Stakeholder zusammengebracht werden. Mit Blick auf die Zielgruppe Kinder wurde sich eines gewünscht: eine Horizonterweiterung und einen stärkeren Einsatz bei der Frage um das Schaffen von Beteiligungsstrukturen für diese Bevölkerungsgruppe.
Europäische Jugendwoche 2024
Interessiert dich, welche Chancen die EU bietet und welche Politik sie macht? Willst du deine Meinung zu dem sagen, was gerade läuft und dich direkt angeht? Oder bei diversen Aktivitäten und Diskussionen mitmachen? Dann ist das die Chance, deine Vision zu Gehör zu bringen!
Dieses Jahr veranstaltet die Europäische Kommission wieder die Europäische Jugendwoche. Vom 12. bis zum 19. April wird es in ganz Europa viele verschiedene Aktivitäten zum Thema „Demokratie und Europawahlen“ geben.
Gib deiner Vision eine Stimme!
Die Europäische Jugendwoche 2024 findet rund zwei Monate vor den Europawahlen statt, die für den 6. bis 9. Juni geplant sind. Höchste Zeit für die europäische Jugend, sich stärker gesellschaftlich einzubringen und Demokratie aktiv zu leben.
Melde dich also lautstark zu Wort, und vergiss nicht, zur Wahl zu gehen!
Es gibt gute Gründe mitzumachen, um….
- Aktivitäten jeder Art in ganz Europa und darüber hinaus zu organisieren und daran teilzunehmen.
- über das zu sprechen, was dir und deinen Freunden wichtig ist.
- mit politischen und anderen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen.
- mehr über EU-Angebote wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätscorps zu erfahren.
- dir Inspiration durch die spannenden Storys anderer junger Menschen zu holen.
- zu erfahren, warum deine Stimme bei der Europawahl zählt.
Deine Themen und Expertise für das Programm von „Jugend > Migration > Zukunft II“
Worum geht es?
Das jugendpolitische Forum „Jugend > Migration > Zukunft“ geht am 21.11.2024 in die zweite Runde! Damit wollen wir den fruchtbaren Austausch zwischen Akteur:innen der Jugend(verbands)arbeit, postmigrantischer Strukturen, Politik und Forschung vom letzten Jahr fortführen und vertiefen. Denn das Fazit der ersten Ausgabe von „Jugend > Migration > Zukunft“ war eindeutig: Es ist schon viel passiert, aber wirksame Teilhabe ist noch längst nicht für alle jungen Menschen in Deutschland Realität.
Bei welchen Themen müssen wir 2024 konkret am Ball bleiben? Was muss im Programm unbedingt berücksichtigt werden, um Teilhabe gemeinsam voranzubringen?
Dazu freuen wir uns auf Deine Einschätzungen , denn „Jugend > Migration > Zukunft“ versteht sich als partizipatives Format, das v.a. die Expertise derjenigen in den Mittelpunkt stellen möchte, um die es geht.
Deine Expertise ist gefragt!
Deine Expertise und Anregungen kannst Du bis zum 05. März 2024 über die virtuelle Padlet-Pinnwand mit uns teilen. Du findest hier einen Rückblick auf 2023, kannst Themenvorschläge machen, Gäst:innen vorschlagen, Ideen zum Rahmenprogramm und Anregungen geben.
So funktioniert es:
- Über den „+ Button“ kannst Du eigene Beiträge neu hinzufügen
- 👍🏾👎🏻👍🏼👎🏽 Mit „Daumen hoch/runter“ kannst Du andere Beiträge bewerten
- 💬 Per „Kommentar“ kannst du inhaltliches Feedback zu anderen Beiträgen geben
Deine Forderung für die Verkehrswende!
Wir machen deine Stimme sichtbar! Sag uns, was du dir von der Verkehrspolitik wünschst. Gemeinsam erreichen wir etwas und bringen die Verkehrswende voran!
Der Verkehrssektor ist für etwa ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich. Unsere Städte sind Orte für Autos geworden – mit viel zu wenig Raum für uns Menschen. Auf dem Land fährt der Bus nur zweimal am Tag und bringt Dich nicht dahin, wohin Du möchtest. Du findest, in der Verkehrspolitik tut sich zu wenig, um dagegen anzukommen? Du hast das Gefühl, die nötigen Maßnahmen kommen zu langsam und zu spät? Dann ist jetzt deine Meinung gefragt!
Wir sammeln deine Forderungen für die Verkehrswende. Sag uns: Was würdest du als Verkehrsminister:in umsetzen und warum? Um selbst einen Beitrag einzureichen, fülle einfach das Formular bei unserem Partner jungagiert e.V. aus.
Wer wir sind:
- Der ökologische Verkehrsclub VCD setzt sich seit über 35 Jahren für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität ein. Das VCD-Projekt »DIY: Verkehrswende selber machen« unterstützt Auszubildende und Studierende dabei die Verkehrswende selbst in die Hand zu nehmen. Mehr zum VCD unter www.vcd.org und zum DIY-Projekt unter https://diy.vcd.org/
- Jungagiert e.V. – ein junger und gemeinnütziger Verein mit Sitz in Dresden, der sich vor allem dafür einsetzt, Jugendliche und junge Erwachsene für bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftliche Themen zu begeistern.
Deutscher Kinder- und Jugendpreis 2024
Jetzt bewerben!
Ihr engagiert euch im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung und gestaltet eure Umwelt aktiv mit?
Wenn euer Projekt zukunftsweisend, nachhaltig und wirksam ist, dann könnt ihr euch als Verein, Bürgerinitiative oder als Team aus Kindern und Jugendlichen (mit einer volljährigen Person gemeinsam) bis zum 31. Januar 2024 um den Deutschen Kinder- und Jugendpreis des DKHW bewerben.
Warum sich das lohnt?
Ihr habt die Chance, 30.000€ für euer Projekt zu gewinnen. Außerdem fahrt ihr am 7. Oktober 2024 zur Preisverleihung in den Europa-Park Rust.
Gesucht werden Projekte in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur.
Also: Jetzt mitmachen!
Anmeldung für Dialogforum „Beteiligungslandschaften“ gestartet
Im Feld der Kinder- und Jugendbeteiligung gibt es viele Ansätze, Formate und Akteur:innen. Alles zusammen sind Beteiligungslandschaften.
Doch wie sieht eine ideale Beteiligungslandschaft aus? Welche Strukturen und Rahmenbedingungen sind notwendig? Sie haben Erfahrung im Feld oder sind Teil einer Beteiligungslandschaft? Dann melden Sie sich für unser Dialogforum in Essen, am 29. Februar 2024 an.
In vier Workshop werden Beteiligungslandschaften aus unterschiedlichen Perspektiven beleutet.
Anmeldefrist ist der 9. Feburar.
Wir suchen dich! Ausschreibung für das Jugend-Team bei der BuJuKo
Du bist zwischen 18 und 27 Jahren alt? Du hast Lust, die BundesJugendKonferenz im Mai 2024 einmal live zu erleben, tolle Leute kennenzulernen und die Menschen hinter dem Format bei ihrer Arbeit zu unterstützen? Dann werde Teil des Jugend-Teams!
Es erwarten dich drei spannende Tage in Berlin, vielfältige Aufgaben und die Möglichkeit, selbst an einem Workshop teilzunehmen. Eine Bewerbung ist über unsere Website möglich. Dort findet sich auch mehr Informationen zu diesem Ehrenamt.
Die Bewerbungsfrist endet am 20. Dezember 2023.
Wir l(i)eben Zukunft – du auch? Jetzt auf einen Platz im youpaN bewerben!
Bis zum 07.01.2024 können sich alle Menschen zwischen 16 und 24 Jahren auf einen Platz im youpaN, dem jungen Forum der Nationalen Plattform BNE, bewerben.
Warum es sich lohnt:
- Als eines von 30 youpaN-Mitgliedern zwischen 16 und 27 Jahren kannst du in Bildungsfragen mitreden und dafür sorgen, dass junge Perspektiven ernst genommen werden.
- Überzeuge Politikerinnen und andere Entscheidungsträgerinnen von deinen Ideen.
- Du musst jetzt noch nicht wissen, was BNE ist oder was eine Kultusministerin eigentlich macht – alles, was du für ein Engagement im youpaN brauchst, bringst du so wie du bist bereits mit!
- Du hast die Möglichkeit, Workshops und Konferenzen mit anderen jungen Menschen in ganz Deutschland zu organisieren.
- Entscheide selbstbestimmt mit den anderen im youpaN, was ihr für euer Engagement braucht. Das youpaN-Büro der Stiftung Bildung unterstützt euch dabei!
- Du musst nichts bezahlen! Das Projekt wird vom youpaN-Büro der Stiftung Bildung umgesetzt und von Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert – wir übernehmen alle Kosten.
Informationen zum Bewerbungsprozess
Es gibt insgesamt 30 Plätze im youpaN für Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Wenn ein Mitglied austritt oder das Alter von 27 Jahren erreicht, wird der Platz neu besetzt. In einem Auswahlverfahren wählt eine Jury bestehend aus fünf jungen Mitgliedern verschiedener Jugendorganisationen die neuen youpaN-Mitglieder aus. Ziel des Auswahlverfahrens ist es, dass möglichst verschiedene Menschen (in Bezug auf ihren Wohnort, ihr Gender, ihr Alter, ihre Bildungsbiografie, ihre Engagementerfahrung) Teil des youpaN sind. So können viele verschiedene Perspektiven in die Diskussion um BNE getragen werden.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und Religionen, von People of Color, Schwarzen Menschen, von Personen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte, von Menschen aller geschlechtlichen und sexuellen Identitäten, Menschen mit Behinderungen sowie Personen mit unterschiedlichen Bildungshintergründen.
Recap: Denkfabrik „Schön war‘s – und nun? Überprüfung von Beteiligungsprozessen mit Kindern und Jugendlichen“
In Fulda fand am 19. und 20. November 2023 die Denkfabrik „Schön war‘s – und nun? Überprüfung von Beteiligungsprozessen mit Kindern und Jugendlichen“ statt. Das Format bot sowohl jungen Menschen als auch Fachkräften die Möglichkeit, sich mit spezifischen Aspekten rund um das Thema Überprüfbarkeit von Beteiligungsprozessen zu befassen.
Mit viel Kreativität tauchten die U27-Teilnehmenden an Tag eins im Rahmen eines Planspiels in unterschiedliche Rollen ein. Aufgabe war es, die Nutzung eines leerstehenden Gebäudes in einer fiktiven Kommune zwischen Politik, Verwaltung und Interessensgruppen sowie Kindern und Jugendlichen auszuloten. Schnell wurde dabei deutlich, dass die Kinder- und Jugendbeteiligung bei den Aushandlungsprozessen in den Hintergrund rückte. Eine Rolle spielten vielmehr Lobbyismus, Machthierarchien und kommunale Beziehungsgeflechte.
Wie wichtig es ist, bei Beteiligungsprozesse Verbindlichkeiten zu schaffen und diese von Anfang an transparent zu strukturieren und zu kommunizieren, damit alle Akteur:innen gleichwertig informiert und eingebunden werden, wurde in der Auswertung des Planspiels festgehalten. Den beteiligten Kindern und Jugendlichen muss erläutert werden, welche Spielräume sie im Verfahren haben, wer dafür zuständig ist, wie die Ergebnisse an sie rückgekoppelt und letztlich evaluiert werden.

Tag zwei startete mit einem Rückblick auf die Erkenntnisse des Vortages sowie einem Input zum Thema „Evaluation als Qualitätsmerkmal von Beteiligung“. Danach ging es mit vier Workshops weiter, in denen Fachkräfte und U27-Teilnehmende ihre Expertise nutzten: Ein Workshop beschäftigte sich mit der Überprüfung von Beteiligung im Kontext Schule; in einem anderem wurde darüber diskutiert, wie Beteiligungsprozesse auf Bundesebene hinsichtlich ihrer Wirksamkeit geprüft werden könnten. Die Evaluierung von Beteiligungsprozessen in Jugendverbänden und Selbstorganisationen war ein drittes Workshopthema. Auch die Überprüfung von Beteiligung in der Kommune wurde in einem weiteren Workshop bearbeitet.
Ein erstes Fazit: Überprüfung von Beteiligung braucht ein Konzept, eine offene Gesprächs- und Reflexionskultur und vielfältige Ressourcen, um u.a. auch eine Evaluation weiterzuentwickeln und zu implementieren.
„Schön war´s“ – im anregenden Ambiente von Fulda den NAP mit vielen engagierten Menschen weiter zu gestalten.
Werde UN-Jugenddelegierte und sorge für mehr Jugendbeteiligung !
Ihr brennt für Themen rund um die Vereinten Nationen? Ihr möchtet wissen, was Jugendliche in Deutschland über die Vereinten Nationen denken? Ihr habt Lust, euch für mehr Jugendbeteiligung einzusetzen? Dann bewerbt euch jetzt als Jugenddelegierte zur Generalversammlung der Vereinten Nationen 2024!
WER KANN SICH BEWERBEN?
- Jugendliche mit Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Deutschland
- Jugendliche mit deutscher Staatsangehörigkeit
- Jugendliche im Alter zwischen 18 und 25 Jahren (die zum 1. September 2024 max. 25 Jahre sind)
WAS SOLLTEST DU MITBRINGEN?
- Lust, dich mit anderen Jugendlichen auszutauschen
- Interesse an den Themen der Vereinten Nationen und gerne erste Grundkenntnisse
- Zivilgesellschaftliches Engagement, gerne als aktives Mitglied in einem Jugendverband
WAS ERWARTET DICH?
- Zusammenarbeit im Team von zwei UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung
- Interessante Kontakte und Workshops mit Jugendlichen in Deutschland
- Einblicke in Aufgaben und Strukturen der Vereinten Nationen
- Vorbereitung durch Workshops mit DNK und DGVN sowie mehrtägige Hospitationen beim Auswärtigen Amt
- und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Teilnahme an der UN-Generalversammlung und an der Sozialentwicklungskommission in New York
Bewirb dich bis zum 03. Januar 2024 über unser Onlineformular. Bei Fragen zur Bewerbung wende dich bitte an jugenddelegierte[at]dgvn.de.
Beteiligungsaufruf: Was fordern junge Menschen für ein inklusives Europa?
Welche Zugangshürden wahrnehmt ihr in eurem und dem Leben eurer Peers? Was muss sich in der Gesellschaft ändern, damit alle jungen Menschen dieselben Chancen bekommen – sei es in der Schule, in der Freizeit oder auf dem Arbeitsmarkt? Was sind eure Ideen für eine inklusivere Gesellschaft? Wir sammeln Forderungen und Wünsche junger Menschen zu dem Europäischen Jugendziel #3 „Inklusive Gesellschaften“ und bringen sie über die EU-Jugendvertreter:innen und die Nationale Arbeitsgruppe in den gesamteuropäischen Prozess ein. So könnt ihr Europa mitgestalten!
Zum Hintergrund
Vom 1. Juli 2023 bis zum 31. Dezember 2024 läuft der 10. Zyklus im Jugenddialog unter dem Titel „Wir brauchen EUch“. In der Dialogphase (Juli 2023 – Februar 2024) sammeln wir Forderungen junger Menschen zu dem Thema, die dann in einer Umsetzungsphase (Februar 2024 – Dezember 2024) umgesetzt werden. So werden Youth Goals zu Youth Actions.
Für die Dialogphase möchten wir euch einladen, mitzumachen!
In der Dialogphase wirkt Ihr tatkräftig mit, indem ihr Anliegen, Forderungen, Ideen und Lösungsvorschläge junger Menschen, die ihr bei Veranstaltungen, Workshops oder in Diskussionen ermittelt zum Thema „Inklusive Gesellschaften“ ermittelt habt, mit uns teilt. Wir speisen eure Ergebnisse in den gesamteuropäischen Diskurs ein. Zusammen mit den Dialogergebnissen der anderen EU-Mitgliedstaaten, werden die Dialogergebnisse aus Deutschland in einem europäischen Bericht zusammengefasst und können in die Schlussfolgerungen des Rates der Europäischen Union einfließen.
Macht jetzt mit, indem ihr den Fragebogen ausfüllt und uns somit eure Anliegen zum Thema Inklusive Gesellschaften mitteilt. Bis zum 10. Dezember 2023 kannst du dich noch beteiligen! Du bekommst auch eine kleine Überraschung vom Jugenddialog als Dankeschön.
Bist du kein junger Mensch, arbeitest aber mit jungen Menschen? Dann fülle diese Umfrage aus!
Wir sammeln alle Forderungen aus Deutschland und leiten sie gebündelt an die Europäische Union weiter! Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Stimmen junger Menschen in die europäische Politik miteinfließen!
Digitales Dialogforum „Hauptsache digital? Chancen und Grenzen digitaler Kinder- und Jugendbeteiligung“
Am 10. Oktober 2023 kamen zahlreiche Teilnehmende für ein digitales Dialogforum im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendbeteiligung zusammen. In fünf Inputs und Workshops wurde digitale Kinder- und Jugendbeteiligung in verschiedenen Kontexten und mit verschiedenen Schwerpunkten beleuchtet: Die Themen reichten von digitaler Barrierefreiheit und Inklusion bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen über die Verankerung digitaler Partizipation im Kontext Schule bis hin zu den Grenzen und Möglichkeiten von digitalen Methoden und Tools.
Neben der Option, in den Workshops Neues kennenzulernen und das eigene Wissen zu vertiefen, wurden gemeinsam Empfehlungen und Impulse für gute digitale Kinder- und Jugendbeteiligung erarbeitet. So sei auch im digitalen Raum unbedingt darauf zu achten, Methodiken barrierearm zu gestalten, um allen jungen Menschen eine Teilnahme an digitalen Beteiligungsangeboten zu ermöglichen. Digitale Tools und analoge Methoden müssten sinnvoll verknüpft werden, um sich gegenseitig wirksam zu ergänzen. Nicht zuletzt seien Medienkompetenz und digitale Bildung – sowohl auf Seiten der Fachkräfte als auch der Jugendlichen – wichtige Bedingungen für das Gelingen digitaler Beteiligung.
Erfolgreich umgesetzt: Denkfabrik „Qualifiziert für Kinder- und Jugendbeteiligung?“ in Magdeburg
Für eine möglichst breite Beteiligung am NAP-Prozess sorgen unterschiedliche Veranstaltungsformate. Diese finden deutschlandweit statt – so auch in Magdeburg. Dort kamen am 15. und 16. September 2023 junge Menschen, Fachkräfte und Interessierte für eine zweitägige Denkfabrik zusammen.
Das Format näherte sich auf unterschiedliche Weise dem Thema Qualifizierung und Beteiligung, wobei ein Impulsvortag den Beginn der Veranstaltung einläutete. Im Anschluss ging es zum gemeinsamen Weiterarbeiten und Diskutieren in die Workshops. Im Mittelpunkt standen dort Fragen wie: Auf welche Weise lassen sich existierende Qualifizierungsangebote möglichst nachhaltig gestalten? Wie können Entscheidungsträger:innen oder Fachkräfte für Beteiligung qualifiziert werden?

Insgesamt wurden viele Eindrücke und Vorschläge gesammelt. Dazu zählen beispielsweise der Wunsch nach einer Verankerung von Methoden und Grundlagen zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der (Berufs-)Ausbildung oder eine Systematisierung der Qualifizierungsangebote, um Doppelstrukturen und Leerstellen entgegenzuwirken. Auch eine direkte Einbindung der jeweiligen Zielgruppe bei der Angebotsplanung wurde durch die Teilnehmenden angeregt und u.a. eine jugendgerechte Gestaltung der Rahmenbedingungen von Qualifizierungsmaßnahmen gefordert.
An Tag zwei, der sich allein an Personen unter 27 Jahren richtete, nahmen junge Menschen die Leitung von Arbeitsgruppen selbst in die Hand. Es wurden konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie die Peer to Peer-Qualifizierung in Beteiligungsprozessen gestärkt werden kann. Ebenso erwies sich der Austausch über die Frage, wie junge Menschen in Beteiligungsprozessen befähigt und als Akteure gestärkt werden können, als äußerst konstruktiv.
Europawahl 2024: Fördermöglichkeiten für mehr Jugendbeteiligung
Alle fünf Jahre können die Bürger:innen der EU ihre Vertreter:innen im Europäischen Parlament wählen. Dabei sind die Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni 2024 in Deutschland erstmals auch für junge Menschen ab 16 geöffnet. Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps bieten mit „Jugendpartizipationsprojekten“ und „Solidaritätsprojekten“ Fördermöglichkeiten zur Motivation und Information.
Gefördert werden lokale Initiativen und regionale, nationale und transnationale Aktivitäten, die auf europäische Themen aufmerksam machen und junge Menschen zur Teilnahme an den Europawahlen motivieren.
Aktivitäten im Rahmen dieser Förderformate ermutigen junge Menschen, sich für ihre Interessen einzusetzen und sich politisch zu engagieren. Sie schaffen Raum, um politische Entscheidungsprozesse zu erleben und persönliche Anliegen und Ideen einzubringen.
Antragsfrist ist der 04. Oktober 2023, damit Projekte rechtzeitig gefördert und vor den Wahlen durchführt werden können.
Denkfabrik „Qualifiziert für Kinder- und Jugendbeteiligung?“
Anmeldung gestartet
Am 15. und 16. September 2023 findet im Intercity Hotel in Magdeburg die Denkfabrik „Qualifiziert für Kinder- und Jugendbeteiligung?“ statt.
An den zwei Veranstaltungstagen werden Empfehlungen für eine wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung erarbeitet unter dem Oberthemen, wie Qualifizierungsprozesse und Qualifizierungsangebote zu Kinder- und Jugendbeteiligung für die Zielgruppe aber auch für Fachkräfte, Interessierte und junge Menschen in Ausbildung gestaltet werden sollten.
Die Veranstaltung ist zweigeteilt: Der 15. September ist vorrangig für Fachkräfte und Interessierte vorgesehen, die Qualifizierungen im Bereich Beteiligung anbieten oder durchlaufen. Am 16. September sind ausschließlich junge Menschen eingeladen, die sich in Beteiligungsprozessen einbringen oder im Rahmen ihres Studiums und ihrer Ausbildung Berührungspunkte zu Kinder- und Jugendbeteiligung haben.
Interessierte Personen können sich ab sofort für die Denkfabrik in Magdeburg anmelden.
Chancengerechtigkeit und Viefalt in der Begabtenförderung
„Zukunft braucht Talente!“
Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Unterstützt mit u. a. Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden besonders talentierte und engagierte Studierende und Promovierende finanziell und ideell gefördert.
Doch wie gerecht und divers ist der Zugang zu einem Stipendium?
Dazu informiert die Studienstiftung in ihrer Broschüre „Zukunft braucht Talente“ zum Thema Chancengerechtigkeit und Vielfalt in der Begabtenförderung. Beschrieben werden Grundsatzüberlegungen, konkrete institutionelle Maßnahmen sowie lebendige Einblicke, etwa in das Engagement der Geförderten und den Zugängen zum Stipendium.
Dialogforum erfolgreich umgesetzt
„Junge Menschen in ihrer Viefalt beteiligen!“
Am 14. Juni 2023 nutzten zahlreiche Menschen die Möglichkeit, um in Berlin am Dialogforum im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (kurz NAP) für Kinder- und Jugendbeteiligung teilzunehmen. Das Format widmete sich dem Themenspektrum „Vielfalt und Beteiligung“ – ein wichtiges Anliegen, wie schon die sehr hohe Nachfrage bei der Anmeldung zeigte. Die Veranstaltung war binnen 24 Stunden ausgebucht! Der Teilnehmendenkreis setzte sich unter anderem aus Interessensvertreter:innen junger Menschen sowie aus Fachkräften für Kinder- und Jugendbeteiligung zusammen.
Ausgangspunkt der Arbeitssitzung war ein Publikumsgespräch mit drei jungen Menschen zwischen 16 und 19 Jahren, die an der NAP-Denkfabrik im Mai im Rahmen der JugendPolitikTage 2023 teilgenommen haben. Es gab spannende Einblicke in die dort formulierten Feststellungen und Empfehlungen. Daneben wurden aber auch ganz eigene Erlebnisberichte zum Thema Beteiligung mit dem Publikum geteilt und zugleich die klare Bitte formuliert: Seid offen und traut uns mehr zu!
Im Anschluss waren die Teilnehmenden und ihre Fachexpertise gefragt. In fünf Workshops wurden mit intersektionalem Blick Hürden und Herausforderungen ausgelotet sowie gemeinsam Überlegungen erarbeitet, um insbesondere junge Menschen zu erreichen, die von Risikolagen, Ausschlüssen und Benachteiligungen betroffen sind oder die durch bisherige Beteiligungskonzepte kaum erreicht wurden. Auf der Agenda standen u.a. die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, Beteiligung im ländlichen Raum, im Kontext Gender oder in der Migrationsgesellschaft. Die Ergebnisse der Workshops waren vielfältig. Sie reichten von einer Berücksichtigung struktureller Faktoren bis hin zu konkreten Überlegungen zur verbesserten (organisatorischen und methodischen) Gestaltung von Beteiligungsangeboten.

Anmeldung zum Dialogforum gestartet!
„Junge Menschen in ihrer Viefalt beteiligen!“
Das Dialogforum am 14. Juni 2023 in Berlin widmet sich dem Themenspektrum „Vielfalt und Beteiligung“ – die Teilnehmenden entwickeln u.a. in themenspezifischen Workshops mit intersektionalem Blick Empfehlungen für eine wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung, die in den NAP-Prozess einfließen.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der Praxis mit Erfahrungen im Feld der Kinder- und Jugendbeteiligung, sowie an Personen aus Interessensvertretungen von Kindern und Jugendlichen.
Alle Details zum Programm und zur Anmeldung gibt es in unserem Veranstaltungskalender.
Ausschreibungen EU-Jugendvertreter:innen und jump-Team (EU-Jugenddialog)
Wir setzen uns für mehr Mitspracherecht für junge Menschen ein. Du auch?
Im Juli 2023 beginnt der 10. Zyklus im EU-Jugenddialog. Im Mittelpunkt steht das Europäische Jugendziel #3 „Inklusive Gesellschaften“.
Ziel ist es, die Situation junger Menschen in Deutschland und der Europäischen Union zu verbessern und die Europäischen Jugendziele voranzubringen.
Gesucht werden junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und im EU-Jugenddialog dafür einsetzen möchten, dass politische Entscheidungen in der Europäischen Union und in Deutschland besser auf die Bedürfnisse junger Menschen abgestimmt werden.
Das bringst Du mit:
- Ich bin zwischen 18 und 30 Jahre alt.
- Ich habe mind. 15 Stunden im Monat Zeit für den EU-Jugenddialog.
- Ich habe Lust unsere Gesellschaft voran zu bringen und mich für mehr Partizipation für junge Menschen einzusetzen.
Bewerbungsschluss: 15. Mai 2023 (23:59 Uhr).
Dokumentation zur BundesJugendKonferenz 2022
Die Broschüre zur BuJuKo22 ist nun als Download verfügbar!
Im September 2022 fand in Berlin die BundesJugendKonferenz statt. Junge Menschen aus ganz Deutschland konnten mit Vertreter:innen aus Bundespolitik, Verbänden und Projekten ins Gespräch kommen und jugendpolitische Themen diskutieren.
Doch was wurde genau besprochen? Welche Ergebnisse wurden auf der BuJuKo22 erarbeitet? Und wie war die Stimmung? All das lässt sich nun in der Broschüre zur Veranstaltung nachlesen.
Und für alle, die noch mehr wissen möchten: Neben der Broschüre gibt ein Video spannende Einblicke und Impression zur BundesJugendKonferenz 2022.
BunCall for Creations für die JugendPolitikTage 2023
Kunstwettbewerb für junge Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft
Ist das Politik oder kann das weg? Und vor allem: Wie stellst du das kreativ dar? In Fotos, Malereien, Collagen, Skulpturen oder auf Social Media?
Unter der Schirmherrschaft von Bonaventure Soh Bejend Ndikung, Intendant des Hauses der Kulturen der Welt, findet im Rahmen der JugendPolitikTage 2023 ein Kunstwettbewerb für junge Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft statt. Der Kunstwettbewerb wird gefördert von der Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“.
Wir rufen alle 16- bis 27-Jährigen auf, ihre Gedanken und Meinungen, Kritik und Forderungen, Ideen und Visionen zu einem politischen Thema in einem Kunstwerk darzustellen und in einer unserer vier Kategorien einzureichen. Teile auf kreative Art mit, was dir zu Politik in der Gegenwart und Zukunft einfällt. Willst du zeigen, welche politischen Forderungen eher auf den Müllhaufen gehören? Oder hast du eigene Ideen für die Zukunft?
Du bist zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist zwischen 16 und 27 Jahre alt und wohnst in Deutschland? Dann reiche dein Werk jetzt ein! Einreichungen sind vom 12. Dezember 2022 bis zum 12. Februar 2023 digital möglich.
Du kannst jeweils ein Werk pro Kategorie einreichen (maximal vier Werke). Bei Mehrfacheinreichungen wird höchstens ein Werk ausgezeichnet. Du kannst dein Kunstwerk auch als Teil einer Gruppe oder eines Kollektivs einreichen.
Bundesprogramm „Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“
Förderung von Projekten von Kindern und Jugendlichen in den Themenfeldern Bewegung, Kultur und Gesundheit
Mit dem Bundesprogramm „Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahr 2023 eigene Projektideen von Kindern und Jugendlichen in den Themenfeldern Bewegung, Kultur und Gesundheit.
Jungen Menschen soll mit dem neuen Bundesprogramm aktiv Raum für Teilhabe und Engagement gegeben werden. Kinder und Jugendliche sollen erfahren, dass sie im Mittelpunkt stehen.
Außerdem erhalten lokale Organisationen und Kommunen Impulse, mehr Angebote für Kinder- und Jugendbeteiligung zu schaffen. Es werden gezielt Initiativen gefördert, die junge Menschen aktiv mit einbeziehen. Akteur:innen unterschiedlicher Institutionen werden für die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen sensibilisiert.
Für das Bundesprogramm stehen für das Jahr 2023 insgesamt rund 55 Mio. Euro zur Verfügung. Der Programmstart ist am 01.01.2023. Der Förderzeitraum endet zum 31.12.2023.
Ab sofort können sich Träger und Kommunen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen um eine Projekt-Förderung bewerben.
Bündnis für die junge Generation
Bundesjugendministerin Lisa Paus ruft dazu auf sich anzuschließen
„Es ist Zeit, mehr Rücksicht auf die junge Generation zu nehmen, ihr eine Stimme zu geben und Gehör zu verschaffen“ so die Bundesjugendministerin Lisa Paus.
Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben am 8. Dezember eine Gemeinsame Erklärung unterschrieben und fordern weitere Aktuere dazu auf sich anzuschließen, um junge Menschen stärker in den Fokus zu nehmen. Die Einschränkungen der Corona-Pandemie haben junge Menschen hart getroffen. Ebenso sind der anhaltende Angriffkrieg auf die Ukraine, die Energiekrise und die Klimakrise weitere große Themen, die Jugendliche belasten.
Die psychische und physische Gesundheit von jungen Menschen muss wieder gestärkt und verbessert werden. Junge Menschen sollen sehen und merken, dass die Gesellschaft ihre Bedürfnisse, ihre Perspektive, ihre Lebenswelt wahr und ernst nimmt.
„Hierfür braucht die junge Generation Fürsprecherinnen und Fürsprecher sowie Partnerinnen und Partner in Politik und Gesellschaft, die ihnen Gehör schenken, sie einbeziehen und sich mit lauter Stimme hinter sie stellen – mit ihrem Einfluss und ihrer Reichweite„.
Anmeldung zu den JugendPolitikTagen 2023 gestartet!
Politik ohne Jugend ist wie Gegenwart ohne Zukunft – Veränderung beginnt mit Dir!
Vom 11.-14. Mai 2023 kommen bis zu 1.000 junge Menschen für die JPT 23 im Haus der Kulturen der Welt und im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags in Berlin zusammen. Sei dabei und diskutieren Deine Zukunftsideen mit Vertreter*innen der Bundesregierung. Dieses Mal erarbeiten wir Empfehlungen für den Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung der Bundesregierung. Erstmals finden die JPT mit dem Bundestreffen der Kinder- und Jugendparlamente statt.
Bei den JPT kannst Du mitgestalten, wie jugendgerechte Politik aussieht!
Bis zum 31. Januar 2023 kannst Du Dich für die Teilnahme an den JPT 23 bewerben. Teilnahme, An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos.
Du bist politisch doch mehr mit Kamera oder Farbe unterwegs? Beim Kunstwettbewerb „Ist das Politik oder kann das weg?“ kannst Du Deiner Meinung, Kritik oder Vision kreativ Ausdruck verleihen. Vom 12. Dezember 2022 bis zum 12. Februar 2023 kannst Du Dein Werk online einreichen. Die ausgezeichneten Werke werden auf einer Vernissage während der JPT 23 präsentiert.
Kick-Off-Veranstaltung für den Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung
Prozess zum neuen Nationalen Aktionsplan erfolgreich gestartet!
Mit einem Nationalen Aktionsplan (NAP) für Kinder- und Jugendbeteiligung wird die Jugendstrategie der Bundesregierung weiterentwickelt. Besonderer Fokus liegt darauf, wie die Beteiligung junger Menschen auf allen Ebenen gestärkt werden kann. Dazu sollen u.a. Qualitätsstandards für wirksame Teilhabe besser bekannt gemacht werden. Zugleich werden mit dem NAP auch die Gruppe „Kinder unter 12 Jahren“ in den Blick genommen sowie Länder und Kommunen als Beteiligungsebenen berücksichtigt.
Mit der Kick-Off Veranstaltung am 13. und 14. November 2022 in Berlin, startete das Bundesjugendministerium den Dialogprozess, um den Nationalen Aktionsplan in den kommenden Monaten partizipativ zu gestalten. Neben Bundesjugendministerin Paus nahmen zahlreiche junge Menschen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft an der Auftaktveranstaltung teil. Die 200 Teilnehmenden erhielten dabei nicht zuletzt spannende Einblicke in die neue Publikation „Mitwirkung mit Wirkung – Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung“, die zusammen mit dem Deutschen Bundesjugendring erarbeitet wurde.

Mit dem NAP wird ein Dialogprozess gestartet, der bis 2025 läuft. In vielfältigen Formaten werden Empfehlungen für eine wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung formuliert. Die Ergebnisse dieses Dialogprozesses werden dem Bundeskabinett und der Jugend- und Familienministerkonferenz vorgelegt.
Film „Die Jugend von heute – in der Krise“
Neuer Kurzfilm über die junge Generation
Die Straßenumfrage von jugendgerecht.de nimmt vielfältige Aspekte der gegenwärtigen Lebenslagen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Blick. Was machen die multiplen Krisen mit der jungen Generation? Welche Jugendbilder finden sich in der Gesellschaft?
Mit diesem Film möchte die Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik den Blick auf die junge Generation lenken und verdeutlichen, was die Ereignisse und Krisen der letzten Jahre mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen machen. Wie wirken sich die Pandemie, der Krieg in Europa und der Klimawandel auf sie aus? Und wie beeinflusst das ihr Bild der Zukunft und ihre Wahrnehmung heute? Gleichzeitig wird deutlich, wie die Situation „der Jugend“ momentan von Angehörigen anderer Generationen wahrgenommen wird.
Nicht selten vermitteln Medien oder Politik wenig differenzierte Bilder von Jugend. Im Sinne der Eigenständigen Jugendpolitik soll der Film darauf aufmerksam machen, wie bedeutend wirklichkeitsnahe Jugendbilder für die Gesellschaft insgesamt sind.
Der Film „Die Jugend von heute – in der Krise“ wurde erstmals am 14. November 2022 auf der Konferenz zum Nationalen Aktionsplan für Kinder und Jugendbeteiligung (NAP) präsentiert.
Video zur BuJuKo22
Wie war die BundesJugendKonferenz 2022?
Im September 2022 fand die BuJuKo22 statt. Neben der Bundesjugendministerin und vielen weiteren Vetreter:innen aus Bundespolitik, Parteien, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft, waren auch 200 junge Menschen da, um zu diskutieren, sich auszutauschen und zu vernetzen.
Doch wie sah es da aus? Wie war die Stimmung? Und was haben die Teilnehmenden von der Veranstaltung mit nach Hause nehmen können?
Für alle, die dabei waren, gibt das Video einen Rückblick auf spannende drei Tage. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt das Video einen Einblick und einen Vorgeschmack auf weitere jugendpolitische Veranstaltungen im Rahmen der Jugendstrategie der Bundesregierung.
Jugendvertreterinnen erhalten höchste Auszeichnung des BMEL
Die „Professor Niklas Medaille“ geht an die Jugendvertreterinnen Kathrin Muus und Myriam Rapior
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, hat im Rahmen des Politischen Erntedanks die Professor Niklas-Medaillen für besonderes Engagement auf dem Gebiet der Ernährung, Land- und Forstwirtschaft verliehen.
Katrin Muus, damalige Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend, und Myriam Rapior, vormalige Bundesvorständin der BUNDjugend, haben sich als Vertreterinnen der jungen Generation in der Zukunftskommission Landwirtschaft engagiert.
Kathrin Muus wurde für Ihre Leistung ausgezeichnet, eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz zu schlagen.
Für die Neuausrichtung der Agrarpolitik setzte sich Myriam Rapior ein und wurde dafür geehrt.
Mehr Infos dazu gibt es in der Pressemitteilung sowie im Video-Portrait der Preisträgerinnen.
Freie Plätze im youpaN – jetzt bewerben!
Das BNE-Jugendgremium youpaN sucht neue Mitglieder.
Hast du Lust, das Bildungssystem zu verändern?
Willst du Politiker:innen deine Welt erklären?
Willst du dich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Bildung einsetzen?
Das alles kannst du bei uns im Jugendforum youpaN machen!
Das youpaN ist ein Jugendforum, in dem sich 30 junge Menschen dafür einsetzen, Bildung in Deutschland zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu machen. Dafür entwickeln sie eigene Projektideen, bringen ihre Forderungen und Perspektiven in nationalen Gremien ein, vernetzen sich international und sammeln wertvolle Erfahrungen.
Als Team für Jugendbeteiligung der Stiftung Bildung unterstützen wir das youpaN in dessen Engagement und begleiten den Prozess der Nach-besetzung.
Bewirb dich jetzt und gestalte mit 29 anderen jungen Menschen die Bildung von morgen! Alle Informationen findest du auf der youpaN Website.
Bundesministerin Paus bei der BuJuKo
„Wir müssen der Jugend zuhören – gerade in Krisenzeiten“
Vom 2. bis 4. September 2022 fand die BundesJugendKonferenz 2022 (BuJuKo22) in der Jugendherberge Ostkreuz Berlin statt.
Die BuJuKo22 wurde von Bundesjugendministerin Lisa Paus eröffnet. Sie bestärkte die 200 Jugendlichen, dass sie weiter politisch aktiv bleiben und sich Gehör verschaffen. Aber auch für alle Politikerinnen und Politiker, muss klar sein: Wir müssen der Jugend zuhören – gerade in Krisenzeiten.
Was noch alles bei der BuJuKo22 los war, kann auf dem LiveBlog unter www.bundesjugendkonferenz.org nachgelesen werden.
Finanzielle Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit von Kinder- und Jugendparlamenten
Bis zu 1.000 Euro für Kinder- und Jugendparlamente
Ein Qualitätsmerkmal von Kinder- und Jugendparlamenten stellt ein eigenes Budget dar.
Viele Kinder- und Jugendparlamente verfügen jedoch über keine oder eher geringe eigenen finanziellen Mittel. Die Bekanntheit von kommunalen Kinder- und Jugendparlamenten leidet oftmals an einer zurückhaltenden Öffentlichkeitsarbeit. Auch bei der Rekrutierung neuer Mitglieder sind vor Ort finanzielle Grenzen gesetzt, beispielsweise wenn es darum geht, durch interessante Veranstaltungsformate auf die eigene Arbeit aufmerksam zu machen.
Mit einem Budget von insgesamt 15.000 Euro prämiert der Jugendbeirat der Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente entsprechende Vorhaben und würdigt darüber das Engagement der Kinder und Jugendlichen. Über die finanzielle Unterstützung können Kinder- und Jugendparlamente sinnvolle eigene Projekte wie einen Imagefilm, eine Kampagne zur Nachwuchsrekrutierung, die Organisation eines eigenen Veranstaltungsformates o.ä. entwickeln und umsetzen.
Die Antragsstellung erfolgt niedrigschwellig, je Projekt können bis zu 1.000 Euro beantragt werden. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Jugendbeirat.
#Klimahacks – Mach dein Projekt: Gründung eines Jugendklimarates
Klimaschutz und Jugendpartizipation in der neuen Ausgabe der #Klimahacks-Reihe
Aktuelle Studien zeigen, dass das Thema Klimaschutz von Jugendlichen als die drängendste gesellschaftliche Aufgabe genannt wird. Mit der Gründung eines Jugendklimarates schaffen Kommunen Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche und binden sie aktiv in kommunale Entscheidungsprozesse zu klimarelevanten Themen ein. Auf diese Weise lernen Jugendliche die kommunalen Arbeitsabläufe besser zu verstehen und können gleichzeitig auch aktiv mitgestalten, z.B. in Form von eigenen Projekten oder über ein Stimmrecht.
Anhand aktueller Veröffentlichungen, Studien und einer Roadmap zeigt diese Ausgabe, wie die Gründung eines Jugendklimarates gelingen kann.
Habt ihr auch Lust, einen Jugendklimarat zu gründen? Dann ladet euch die Publikation herunter!
Publikation „Jugendberufsagenturen bundesweit“ veröffentlicht
Alles zum Übergang Schule – Beruf.
Die Servicestelle Jugendberufsagenturen hat im Sommer 2021 eine Erhebung zu den rechtskreisübergreifenden Kooperationsbündnissen am Übergang Schule – Beruf durchgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt in einer digitalen interaktiven Deutschlandkarte und der Publikation „Jugendberufsagenturen Bundesweit“ aufbereitet.
Wie sind Jugendberufsagenturen verbreitet? Welche Zuständigkeitsgebiete, Kooperations- und Netzwerkpartner, Kommunikationskanäle oder Zielgruppen gibt es? Die Publikation klärt auf.
Das Jugend-Gutachten „Jugend gestaltet Strukturwandel“ ist fertig
Das Papier besteht aus Ideen und Handlungsempfehlungen zum Strukturwandel in den drei Kohleregionen – dem Lausitzer Revier, dem Rheinischen Revier und dem Mitteldeutschen Revier.
Welche Visionen haben junge Menschen für den Kohleausstieg? In einem Jugend-Gutachten gibt ein Jugendredaktionsteam, das aus insgesamt 14 jungen Menschen besteht, Einblicke in ihre Forderungen. Zentrale Punkte des Gutachtens sind einerseits grundsätzliche Empfehlungen an die Politik und andererseits Projektskizzen und -konzepte, in welchen dargelegt wird, welche konkreten Veränderungen sinnvoll erscheinen.
Am Donnerstag, 21. Juli 2022 haben stellvertretend für die Jugendredaktion Lea Diesner (16), Anton Kröber (28) und Antonio Rosenberger (17) das Gutachten in Brandenburg an die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, und den Lausitzbeauftragten Klaus Freytag übergeben.
Aktuelles aus der Jugendstrategie: Neuer Newsletter
Weiterentwicklung der Jugendstrategie der Bundesregierung mit einem Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung (NAP)
Die neue Regierung ist seit einem halben Jahr im Amt und muss geballte Herausforderungen in hohem Tempo bewältigen. Doch wie geht es weiter mit der Jugendstrategie?
Das Bundesjugendministerium wird auch in diesem Jahr eine vielfältige Einbindung von jungen Menschen in politische Prozesse ermöglichen. Den Rahmen dafür bildet die Weiterentwicklung der Jugendstrategie der Bundesregierung mit einem Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung (NAP), die im Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Damit wird ein besonderer Schwerpunkt auf Beteiligung gelegt, um die Mitsprachemöglichkeiten junger Menschen in sie betreffenden Angelegenheiten auf allen Ebenen zu stärken.
Über weitere aktuelle Themen und Veranstaltungen informieren wir im neuesten Newsletter!
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Anmeldung gestartet: Politik für, mit und von Jugend vom 2.-4. September bei der BundesJugendKonferenz 2022
Bis zum 10. Juni war die Anmeldung für die BuJuKo22 möglich.
Was braucht es für eine jugendgerechte Politik und wie kann die Jugendstrategie mit einem Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung weiterentwickelt werden?
Workshops zu diesen und weiteren Fragen, Diskussionen mit Politikerinnen und Politikern, anregende Impulsvorträge und ein vielfältiges Abendprogramm: Das alles und noch viel mehr erwartet Dich auf der diesjährigen BundesJugendKonferenz (BuJuKo22).
Wenn Du zwischen 14 und 27 Jahren bist, kannst Du vom 2.-4. September mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundespolitik, Verbänden und Projekten ins Gespräch kommen und jugendpolitische Themen diskutieren, die Dir unter den Nägeln brennen. Rein analog und live vor Ort erwartet Dich in der Jugendherberge am Ostkreuz in Berlin ein buntes Programm.
Deine Expertise ist gefragt.
Gestalte Beteiligung.
Vernetze Dich.
Sprachrohr für die Jugend
Die Jugend-Redaktion „jung genug“ gibt dem Bundespresseamt ein Interview.
Junge Menschen sollen selbst zu Wort kommen und beteiligt werden. Aus diesem Grund hat das Bundesjugendministerium die Jugend-Redaktion „jung genug“ im Rahmen der Jugendstrategie in Leben gerufen.
Nun haben die Jung-Redakteurinnen und Redakteure dem Bundespresseamt ein Interview gegeben. Corinna, Linda, Marwin und Linus berichten darin über die Themen, die sie aktuell am meisten bewegen. Außerdem sprechen sie darüber, wie sie arbeiten und ob junge Menschen tatsächlich keine Lust auf Politik haben.
Lest das spannende Interview und erfahrt mehr über jung genug
Eurobarometer zum Europäischen Jahr der Jugend: Junge Europäer bringen sich stärker ein
Spannende Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der jungen Generation zum EJJ2022
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse einer Blitz-Umfrage unter Jugendlichen zum Europäische Jahr der Jugend veröffentlicht.
Die Themen waren breit gestreut: Was wünschen sich junge Menschen vom EJJ? Wie engagieren sie sich? Aber auch die aktuellen politischen Themen wurden abgefragt. Tausende junge Menschen aus allen EU-Staaten haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Ergebnisse sind zusammengefasst in einer Pressemitteilung und auch im Detail nachzulesen.
Ebenso wurde die neue europäische Audio-Plattform „Voice your vision“ (englisch) vorgestellt. Dort können Europäerinnen und Europäer ihre Ansichten und Ideen zum Europa von morgen aufzeichnen.
Sie können jedes Thema ansprechen, das ihnen wichtig ist — von Beschäftigung über Inklusion, Frieden und Sicherheit bis hin zu Klimawandel, psychischer Gesundheit und vielem mehr.
Hier geht es zur Pressemitteilung (deutsch)
Hier geht es zur Zusammenfassung der Ergebnisse aus Deutschland (PDF; deutsch)
Hier geht es zur Website des EJJ (deutsch)
„Sommer der Berufsausbildung“ startet wieder
Auch in diesem Jahr startet die „Allianz für für Aus- und Weiterbildung“ wieder den „Sommer der Berufsausbildung“.
Die Kampagne richtet sich an Jugendliche, Eltern und Betriebe. In zahlreichen Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene werden von Mai bis Oktober wichtige Themen aufgegriffen: Berufsorientierung, Attraktivität der Ausbildung, Vielfalt der Talente und Nachvermittlung.
Der „Sommer der Berufsausbildung“ fand im vergangenen Jahr erstmals statt und war mit über 800 Veranstaltungen und großer Resonanz in den sozialen Netzwerken sehr erfolgreich: #AusbildungSTARTEN
Mit der Aktion soll für das international bekannte deutsche Erfolgsmodell der dualen Ausbildung sowie die vielfältigen Unterstützungsangebote geworben werden. Ziel ist, dass möglichst viele junge Menschen im Jahr 2022 ihre Berufsausbildung im Betrieb beginnen können.
Hier geht es zur Website
Betreuungsteam für die youcoN gesucht
youcoN 2022 – Werde Teil des Betreuungsteams der BNE-Jugendkonferenz. Bewirb dich jetzt!
Zum Thema „Bildung 2030 – Wir gestalten das Systemupdate“ setzen sich auf der youcoN vom 07.-10. Juli in Mannheim über 150 Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren mit nachhaltiger Entwicklung in der Bildung auseinander.
Unter dem Motto „Wir.L(i)eben.Zukunft!“ versammelt die youcoN nun bereits zum sechsten Mal junge Visionärinnen und Visionäre, die Lust haben die Zukunft der Bildung zu gestalten. Das youpaN und das Team für Jugendbeteiligung der Stiftung Bildung möchten auf der youcoN viele unterschiedliche jungen Menschen, Jugendorganisationen, Kollektive und Netzwerke begrüßen.
Damit sich alle Teilnehmende auf der youcoN wohlfühlen, wird ein diverses Betreuungsteam gesucht. Bewirb dich bis zum 24. April! Alle Informationen, wie das Anforderungsprofil und die Rahmenbedingungen, findest du in der Ausschreibung.
Hier geht es zur Website der youcoN
Hier geht es zur Ausschreibung des Betreuungsteams
Zweiter Bericht des KomJC veröffentlicht
Der Bericht „Jugendgerechte Gesetzgebung mit dem Jugend-Check. Eine Bilanz der 19. Legislaturperiode“ ist ab sofort zum Download verfügbar.
Der Jugend-Check ist ein Prüf- und Sensibilisierungsinstrument. Auf Basis einer standardisierten, wissenschaftlichen Methodik prüft das Kompetenzzentrum Jugend-Check (KomJC) die Auswirkungen von Gesetzesvorhaben auf junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren. Der Jugend-Check ist zudem ein zentrales Vorhaben der Jugendstrategie des Bundesjugendministeriums.
Nun hat das KomJC in einem zweiten Bericht die Bilanz seiner bisherigen Arbeit vorgestellt und einen Blick auf die erste Legislaturperiode mit jugendspezifischer Gesetzesfolgenabschätzung geworfen.
Bei einer digitalen Veranstaltung am 24. Februar wurde der Bericht der Staatssekretärin im BMFSFJ, Margit Gottstein, übergeben.
Hier geht es zur Publikationsseite und dem Bericht des KomJC
Casting-Call: „Queer and Strong“
Besetzung für drei Hauptrollen
„Queer and Strong!“ setzt sich aus einem Film- und einem Bildungsprojekt zusammen. Das Filmprojekt wird einen Kurzfilm produzieren, der Akzeptanz von und Aufklärung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt fördern soll. Im Rahmen des Bildungsprojekts soll der Kurzfilm im Rahmen von Projekttagen an Schulen und in Jugendzentren gezeigt werden.
Im Rahmen des Filmprojektes „Queer and Strong!“ vom Jugendnetzwerk Lambda e.V. sind drei Hauptrollen für einen Kurzfilm zu besetzen.
Drehzeitraum: 12.-18. April // Drehort: Köln // Gage: unvergütet // Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen
Hier gibt es alle Infos zum Projekt und den Rollen
Dokumentation zum Fachtag: „Treffpunkt Jugendpolitik … im Aufwind?!“
Die Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik hat am 16. November 2021 den Fachtag „Treffpunkt Jugendpolitik … im Aufwind?!“ veranstaltet. Eine Dokumentation fasst nun Erkenntnisse aus den Beiträgen, den Panels und dem Austausch zusammen.
Der Fachtag lud dazu ein, sich über eine zeitgemäße Jugendpolitik auszutauschen, welche ebenen- und ressortübergreifend die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen in den Mittelpunkt stellt.
In Paneldiskussionen wurden aktuelle Themen wie jugendpolitische Dimensionen von Digitalisierungspolitik, jugendgerechte Kommunikation in der Bundespolitik, Demokratiebildung in Jugendberufsagenturen sowie Interessenvertretung durch Landesjugendbeauftragte diskutiert. Akteurinnen und Akteure der Jugendhilfe, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und Jugendvertretungen sowie der Politik gingen dabei ins Gespräch.
In einer Abschlussdiskussion wurden Erwartungen an die Jugendpolitik der kommenden Legislaturperiode ausgetauscht.
Hier geht es zur Dokumentation.
2022: Das Europäische Jahr der Jugend soll kommen
Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, 2022 zum Europäischen Jugendjahr zu machen.
Europa braucht das Engagement und das Mitwirken der gesamten Jugend an einer besseren, umweltfreundlicheren, digitaleren und inklusiveren Zukunft. Daher hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, 2022 zum Europäischen Jahr der Jugend zu machen, um ihnen bessere Chancen für die Zukunft zu bieten.
Folgende Ziele sollen erreicht werden:
- junge Menschen sollen gewürdigt und unterstützt werden
- staatsbürgerliche und politische Partizipation soll gestärkt werden
- Möglichkeiten sollen erweitert werden, die die EU jungen Menschen bietet
- Inspiration soll aus den Vorstellungen und Überzeugungen junger Menschen geschöpft werden
Diverse Aktionen und Veranstaltungen sollen diese Vorhaben unterstützen. Junge Menschen sollen zudem in die Organisation des Europäischen Jahres der Jugend mit einbezogen werden.
Eingehende Informationen zum Europäischen Jahr der Jugend gibt es z. B. auf der Website der Europäischen Kommission.
Was wär wenn – Deine Stimme zählt
Lass die Welt wissen, was du denkst.
Es ist höchste Zeit, dass junge Menschen in den politischen Debatten eine größere Rolle spielen. Denn die Welt braucht sie und ihre Ideen. Was forderst du also für die Bundestagswahl?
Mach deine eigenen Wahlplakate, lass dich von engagierten Influencerinnen und Influencern inspirieren, setze dich mit deinem Demokratieverständnis auseinander oder werde politisch aktiv.
Der Verein „Gesicht zeigen“ unterstützt dich dabei, deine Meinung zu äußern.
Erfahre mehr: www.waswärwenn.de
Biliana Sirakova zur ersten EU-Jugendkoordinatorin ernannt
Für mehr Sichtbarkeit der europäischen Jugend
Auch in Europa geht es mit der Stärkung der Jugend voran. Damit Jugendliche im EU-Apparat verstärkter mitgedacht und berücksichtigt werden, wurde mit Biliana Sirakova nun erstmals eine Jugendkoordinatorin ernannt. Sie soll die Interessen europäischer Jugendlicher vertreten und ihren Forderungen und Wünschen eine Stimme geben.
Biliana Sirakova wird Mariya Gabriel, die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend beraten und bei Themen rund um Jugendpolitik unterstützten. Ziel ist es, EU-Institutionen und -Agenturen sowie Mitgliedstaaten für Jugendfragen zu sensibilisieren.
Die Idee, ein:e EU-Jugendkoordinator:in innerhalb der Europäischen Kommission zu benennen, wurde in den Vorschlägen für die EU-Jugendstrategie 2019-2027 genannt und jetzt umgesetzt.