Formatanmeldung: Nationaler Kinder- und Jugendgipfel

Vom 3. bis 5. Dezember 2026 findet in Bonn der Nationale Kinder- und Jugendgipfel mit bis zu 500 jungen Menschen aus ganz Deutschland statt. Im Rahmen des Programms besteht am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit zur Umsetzung eigener Formate. Ressorts, Träger, Organisationen und weitere Partner sind eingeladen, sich mit eigenen Angeboten und Programmpunkten zu beteiligen.

Hinweis zu den Formattypen

Für den Gipfel stehen verschiedene Formattypen zur Auswahl:

  • Panel: Eine moderierte Podiumsdiskussion mit mehreren Sprecherinnen und Sprechern vor einem größeren Publikum. Im Mittelpunkt steht das Gespräch zwischen den eingeladenen Gästen zu einem klar umrissenen Thema. Publikumsfragen können optional eingebunden werden, die aktive Beteiligung des Publikums ist jedoch in der Regel begrenzt. Geeignet für: Darstellung unterschiedlicher Perspektiven, öffentliche Diskussionen, Einordnung und Vertiefung eines Themas vor größerem Publikum. Grenzen: Geringere direkte Beteiligungsmöglichkeiten für Teilnehmende; weniger geeignet für interaktive Formate oder die gemeinsame Erarbeitung von Ergebnissen.
  • World Café: Ein interaktives Gesprächsformat, bei dem Teilnehmende in kleinen Gruppen an mehreren Tischen verschiedene Fragestellungen oder Themen diskutieren. Nach einer bestimmten Zeit wechseln die Gruppen die Tische, sodass unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und Ideen weiterentwickelt werden. Ergebnisse werden meist visuell festgehalten (z. B. auf Papier oder Pinnwänden). Geeignet für: Ideensammlung, Erfahrungsaustausch, Perspektivenvielfalt und erste Annäherungen an Themen. Grenzen: Weniger geeignet für vertiefte Fachdiskussionen, Entscheidungsfindung oder die Erarbeitung sehr konkreter Ergebnisse in kurzer Zeit.
  • Diskussion & Projektvorstellung (größeres Format): Ein moderiertes, dialogorientiertes Format in einer festen Gruppe, das sich für größere Teilnehmendenzahlen eignet. Inhalte können die Vorstellung von Projekten, Initiativen oder Arbeitsergebnissen sowie eine anschließende Diskussion mit dem Publikum sein. Der Austausch erfolgt meist im Plenum. Je nach Gestaltung kann das Format durch interaktive Elemente ergänzt werden, z. B. im Sinne der „Fishbowl“-Methode. Geeignet für: Präsentation von Projekten oder Positionen, Einbindung vieler Teilnehmenden, strukturierte Diskussionen zu klar umrissenen Themen sowie – je nach Formatgestaltung – niedrigschwellige Beteiligung einzelner Teilnehmender. Grenzen: Weniger Raum für intensiven Austausch zwischen allen Teilnehmenden oder vertiefte Kleingruppenarbeit; Interaktion ist oft stärker moderiert und abhängig vom gewählten Beteiligungsformat.
  • Kleine Diskussion & Projektvorstellung: Ein moderiertes, dialogorientiertes Format in kleiner Runde, das einen intensiveren Austausch ermöglicht. Neben der Vorstellung von Projekten oder Themen steht hier vor allem die direkte Beteiligung aller Teilnehmenden im Vordergrund. Geeignet für: Vertiefte Diskussionen, direkten Austausch auf Augenhöhe, aktives Einbringen aller Teilnehmenden. Grenzen: Nur für kleinere Gruppen geeignet; weniger geeignet, um eine große Öffentlichkeit zu erreichen oder viele Perspektiven gleichzeitig sichtbar zu machen.
  • Workshop: Ein interaktives Arbeitsformat, bei dem die Teilnehmenden gemeinsam an konkreten Fragestellungen, Herausforderungen oder Ideen arbeiten. Im Mittelpunkt stehen die aktive Mitwirkung, der Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie die Entwicklung greifbarer Ergebnisse. Geeignet für: Gemeinsame Erarbeitung von Lösungen, Ideensammlung, Wissensvermittlung und Vertiefung von Themen. Grenzen: Erfordert eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden und ausreichend Zeit; weniger geeignet für reine Informationsvermittlung an ein großes Publikum.

Hinweis: Grundsätzlich sind Moderation, Referierende, Inputgebende etc. von den Formatanbietenden selbst zu organisieren.

Haben Sie Themen, die Sie beim Gipfel platzieren möchten? Dann füllen Sie bitte das Formular aus. Vielen Dank!

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