Beteiligung auf Bundesebene

Fünf Menschen sitzen in einem Stuhlkreis und diskutieren.

Junge Menschen können ihre Perspektiven und Anliegen auf der Bundesebene durch viele verschiedene Maßnahmen und in einer großen Zahl von Themenbereichen einbringen. Dabei geht es nicht nur um Bundesministerien, sondern auch um alle weiteren staatlichen Institutionen in Deutschland, wie zum Beispiel Bundesämter, die direkt Aufgaben des Bundes (also der Regierung in Berlin) umsetzen. Sie beteiligen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und lassen sich von diesen zur Gestaltung von Politik und Verwaltung auf Bundesebene beraten.

Was passiert auf der Bundesebene?

Ob Jugendkonferenz, der Mitarbeit in Gremien und Beiräten oder einem Engagement als Jugenddelegierte: Mach dir ein Bild von den vielfältigen Maßnahmen auf der Bundesebene! Welche Bundesministerien oder -behörden beteiligen junge Menschen zu welchen Themen?

Bitte beachte: Der Inhalt dieser Seite entspricht dem Abschluss des NAP für Kinder- und Jugendbeteiligung (Stand April 2025). Es erfolgt keine weitere Pflege oder Aktualisierung der dargestellten Informationen. Die Benennung der Bundesministerien und die Aufteilung ihrer Geschäftsbereiche bezieht sich ebenfalls auf den Stand im April 2025.

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

Jugendengagement-kongress und Festakt

Anlässlich des Tags der Verfassung am 23. Mai führt die BpB jährlich vom 20. bis 23. Mai einen Kongress für rund 300 junge Engagierte zwischen 16 und 23 Jahren aus ganz Deutschland in Berlin durch, um deren Engagement zu würdigen, sichtbar zu machen und um den Aktiven die Möglichkeit zu geben, sich bundesweit mit Gleichgesinnten zu vernetzen, Strategien und Konzepte auszutauschen und sich weiter für die eigene Arbeit zu professionalisieren.

Die Teilnehmenden können aus über 50 Workshopangeboten und zusätzlichen rund 20 Außenforen-Angeboten auswählen. Höhepunkt und Abschluss des Jugendengagementkongresses ist der Festakt zur Feier des Tages des Grundgesetzes am 23. Mai, zu dem jährlich bis zu fünf „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet werden. Die bis zu fünf Botschafterinnen und Botschafter werden über den Festakt öffentlich gewürdigt und dienen hiernach als „Leuchttürme“ und Inspiration für andere Engagierte.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

YOU:KO – partizipativer Jugendkongress der
PEER-Education Netzwerke (ca. alle 3 Jahre)

Alleinstellungsmerkmal der partizipativen Projektstruktur sichert Zielgruppennähe und fördert den Diskurs auf Augenhöhe. Der Kongress vernetzt junge Akteure, liefert kontroverse Diskussionen und befähigt zur individuellen Meinungsbildung und Handlungsermächtigung (Empowernment) der jungen Zielgruppe. Zuletzt wurde der „YOU:KO“ Jugendkongress im Herbst 2023 erfolgreich unter dem Motto „GénérAktion – Your impact counts!“ in Köln durchgeführt, als Sonderformat eines binationalen Kongresses in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk anlässlich des 60. Jahrestags des Abschlusses der Elysée Verträge. Die Vorbereitungen zu einem weiteren YOU:KO Jugendkongress werden voraussichtlich 2025 starten.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Jugenddemokratiepreis

Der Jugenddemokratiepreis wird jährlich durch eine ehrenamtliche Jugendjury ausgelobt und vergeben. Der Jugenddemokratiepreis zeichnet Projekte von/mit Jugendlichen aus, die sich in bedeutender Weise um die Demokratiestärkung verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Das Projekt selbst ist partizipativ gestaltet: Die Jury, bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, entscheidet über die konkrete Ausgestaltung des Projektes und treibt die Weiterentwicklung voran. Zur Vorbereitung, Preisverleihung und Nachbereitung trifft die Jugendjury min. 3 Mal jährlich für ein Wochenendseminar zusammen und arbeitet darüber hinaus onlinebasiert stetig für das Projekt. Der Jugenddemokratiepreis ist an den Internationalen Demokratiepreis Bonn angedockt, der jedoch nicht jährlich verliehen wird. Er lenkt bewusst das Augenmerk auf junges Engagement.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

youthCON

Die Maßnahme wird durch das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Wuhlheide – Landesmusikakademie – gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH in der Zeit vom 01.06.2024 bis 31.12.2024 durchgeführt. Ziel des Projektes ist die Vorbereitung und Durchführung der „youthCON“, einer 2-tägigen Festival-artigen Open-Air-Veranstaltung, die als niederschwellige Plattform für jugendliches Engagement und politische Begegnung mit Politikerinnen und Politikern dienen soll. Ziel dessen ist die Stärkung demokratischer Teilhabe von Jugendlichen und ihre Befähigung zu selbstbestimmtem, gesellschaftlichen Handeln sowie das Einbringen jugendlicher Perspektiven in politische Gestaltungsprozesse.

Dazu sollen auf dem Festival unterschiedliche Formate angeboten werden, deren inhaltliche Ausgestaltung durch einen partizipativ angelegten peer-to-peer-Ansatz von Jugendlichen für Jugendliche erfolgt (via Planungswerkstätten und eines begleitenden Jugendgremiums).

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

histoCON

Internationales und englischsprachiges Geschichtsfestival, das Raum bietet für Austausch und Diskussionen über globale Perspektiven auf Geschichte und Erinnerung. Thematischer Fokus auf Machtverschiebungen und Wendepunkte in der Globalgeschichte und deren Bedeutungen für die Gegenwart. Das Motto der histoCON lautet „Look back, think ahead“. Im September 2024 hat ein vorbereitender Workshop mit 25 internationalen Teilnehmenden stattgefunden, bei dem erste Themen- und Workshopideen für die histoCON 2025 anlässlich des Erinnerungsanlasses 80. Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs erarbeitet wurden. Diese findet vom 05.-08.05.2025 mit ca. 170 jungen, geschichtsinteressierten, internationalen Gästen in Berlin statt.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Young Atlantics 2024

10 Young Leaders (je 5 aus CAN und 5 aus DEU) sollen an der German-Canadian Conference in DEU 2024 als Beobachterinnen und Beobachter teilnehmen. Es erfolgt ein umfangreiches 4-5 tägiges Programm mit Treffen in wichtigen Wirtschafts-, Wissenschafts-, Politik-, Kultur- und Pressesituationen vor Ort eingebettet. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf Themen, die auf beiden Seiten des Atlantiks interessieren.

Auswärtiges Amt (AA)

Jugendpolitisches Forum des BMEL

Mit dem Forum beteiligt das BMEL Jugendorganisationen konsultativ an wichtigen politischen Prozessen zur Transformation der Agrar- und Ernährungssystemen. Es leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung des für verbindlich erklärten Konzepts zur Stärkung der Jugendbeteiligung in der Politikberatung des BMEL.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Internationales Junglandwirteforum

Beim Internationalen Junglandwirteforum kommen jährlich Junglandwirtinnen und Junglandwirte aus allen Kontinenten in Berlin zusammen. Sie bringen ihre wertvollen Erfahrungen aus ihren eigenen landwirtschaftlichen Betrieben oder ihrer Arbeit in nationalen Landwirtschaftsverbänden aktiv in die Diskussionen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) ein. Als zukünftige Gestalterinnen und Gestalter der weltweiten Lebensmittelversorgung werden sie eine zentrale Rolle in der Entwicklung nachhaltiger Lösungen spielen. Das Junglandwirteforum und das GFFA bieten ihnen daher die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene Gehör zu verschaffen. Zwei Vertretende der Gruppe stellen die gemeinsam erarbeitete Erklärung zum jährlichen Thema auf der Agrarministerkonferenz vor und richten politische Forderungen an die internationale Politik.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

OrganicFutureCamp

Vom 16. bis 18. Juni 2025 treffen sich beim Organic Future Camp etwa 150 junge Menschen auf dem Wassergut Canitz in Sachsen (vor und im Rahmen der Öko-Feldtage), um in Reisegruppen gemeinsame Zukunftsbilder für eine zukunftsfähige Land- und Lebensmittelwirtschaft zu erarbeiten und dabei zu erörtern, welche Rolle „Bio“ dabei spielt. Das Ergebnis: eine gemeinsame Zukunftsvision aus allen erarbeiteten Zukunftsbildern, die dem BMEL und der Branche übergeben wird

https://www.bmel.de/SharedDocs/Termine/DE/2025-06-16-17-18-ofc.html

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Jugendwerkstatt LandPerspektiven

Parallel zum 18. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung, das in 2025 einen Schwerpunkt u.a. auf Jugend und Teilhabe setzte, untersuchten junge Menschen die Frage, wie Jugendbeteiligung auf dem Land gestärkt werden kann.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

JugendPolitikTage

Forum für Jugendliche und junge Erwachsene, um sich mit den Ressorts der BReg auszutauschen und direkte Jugendpolitikberatung durchzuführen. Die JPT werden in Kooperation mit der Jugendpresse Deutschland durchgeführt und finden alle zwei Jahre statt.

https://jugendpolitiktage.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

BundesJugendKonferenz

Die BundesJugendKonferenz (BuJuKo) findet alle zwei Jahre unter dem Motto: „Politik für, mit und von Jugend“ statt. Sie ist ein zentrales Beteiligungsformat im Rahmen der Jugendstrategie der Bundesregierung, um den Dialog zwischen Jugend und Politik zu ermöglichen und die jugendpolitische Sensibilisierung von Politik und Verwaltung weiter voranzutreiben.

https://jugendstrategie.de/bujuko/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Kinder- und Jugendtheaterzentrum der BRD

Das 1989 vom Bundesjugendministerium eingerichtete Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland dient der Entwicklung des Kinder- und Jugendtheaters und seiner Einbeziehung in alle Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe. Es richtet im jährlichen Wechsel das nationale Festival für Kinder- und Jugendtheater Augenblick Mal! sowie den Deutschen Kindertheaterpreis und den Deutschen Jugendtheaterpreis aus. Junge Menschen sind maßgeblich an der Durchführung des Festivals beteiligt und auch als Kurator ständig im Kuratorium vertreten.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

TINCON

Die TINCON ist die größte Jugendkonferenz für digitale Medienkultur und findet jährlich in mehreren Städten bundesweit statt (Berlin, Dresden, Hamburg, Köln). Die TINCON wird gemeinsam mit Jugendlichen geplant, kuratiert und umgesetzt. Im Jugendbeirat können alle Jugendlichen zwischen 13 und 22 Jahren teilnehmen. Das ehrenamtliche U21-Team aus 13- bis 21-Jährigen bereitet die TINCON-Events vor und setzt sie um (Programm, Redaktion, Technik- und Videoproduktion etc.). Das Ziel der TINCON ist es, der jungen Generation, ihren digitalen Lebens- und Medienwelten, ihren Interessen und Anliegen zu größerer Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zu verhelfen. Teilnehmen können alle zwischen 13 und 25 Jahren, auch Schulklassen und Jugendgruppen, kostenlos.

https://tincon.org/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Nahmobilitätskonzept – Entwicklung und Umsetzung eines integrierten Mobilitätskonzepts für eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommune

In dem Forschungsvorhaben wurde ein Nahmobilitätskonzept für ein hochverdichtetes städtisches Quartier (Wrangelkiez) in Berlin Kreuzberg unter Berücksichtigung politischer, administrativer und zivilgesellschaftlicher Ansprüche partizipativ entwickelt und soll umgesetzt werden. Ein Bestandteil war die aktive Ansprache von Kindern und Jugendlichen im Wrangelkiez, um durch ihre Vorstellungen eine gute Gestaltung zu gewinnen.

https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/Wissenspool/Projekte/NRVP/NRVP_20-22/22484_entwicklung_und_umsetzung_eines_integrie.html

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Jugendverbändegespräch

Das Jugendverbändegespräch findet in der Regel einmal im Jahr statt. Hier wird unterschiedlichen Jugendverbänden, wie der BUNDJugend, der NAJU, der Naturfreundejugend und anderen die Möglichkeit gegeben, mit der Ministerin/dem Minister ins Gespräch zu kommen. Zentral ist dabei, dass die Themen bereits in der Vorbereitung durch die Verbände selbst gesetzt werden. So kann sichergestellt werden, dass die Themen, die den Jugendverbände und ihren Mitglieder wichtig sind, im Gespräch genügend Raum finden.

https://www.bmuv.de/buergerservice/bildung/ueberblick-bildung/bildung-und-jugendbeteiligung

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

MAB-Jugendforum

Alle 2 Jahre findet in einem deutschen UNESCO-Biosphärenreservat ein durch das BMUV gefördertes Treffen der deutschsprachigen Jugend der deutschen, österreichischen und schweizer Biosphärenreservate statt.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

EG-Programm Globale Entwicklung in deutschen Bildungssystemen. Qualifizierung BNE, Kooperation und Partnerschaft, Grundsatz BNE

Das BMZ unterstützt über Engagement Global die Implementierung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unter besonderer Berücksichtigung der globalen Perspektive in Schulen. Bei Veranstaltungen und verschiedenen Prozessen werden Schülervertretungen (SV) eingebunden, wie bei der Teilnahme an Fachtagungen: Jugendliche in der SV fungieren als Multiplikatoren für Themen wie BNE, Globales Lernen und entwicklungspolitisches (Bildungs-)Engagement. Sie tragen diese Themen in ihre Schulen und Jugendorganisationen. Gleichzeitig beteiligen sie sich aktiv an verschiedenen Formaten, wie z. B. der Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung, wo sie ihre Ideen und Positionen in den fachlichen Diskurs einbringen und so direkt zur Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens beitragen. Damit wird ihre Partizipation sowohl in schulischen als auch in fachlichen Kontexten gestärkt.

Darüber hinaus werden die Vertreterinnen und Vertreter des SV sowie Vertreterinnen und Vertreter anderer Jugendnetzwerke wie Netzwerk N, youpan sowie der Jugendbeirat des BMZ zu weiteren Multi-Akteurs-Austauschformaten eingeladen, wie z. B. zu der Veranstaltung Dublin in Berlin, bei der es um einen Austausch auf Augenhöhe zu evidenzbasierter Politikgestaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Bildungsverwaltung der Länder, der Wissenschaft, Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern sowie Lehrkräften geht. Auch hier können sie ihre Positionen einbringen und Einfluss auf politische (Entscheidungs-)Prozesse nehmen, was ihre Rolle in der Bildungspolitik stärkt.

https://ges.engagement-global.de/

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“

Mit dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 und ihre Lehrkräfte seit 2003 alle zwei Jahre zur Auseinandersetzung mit Themen globaler Entwicklung aufgerufen. Der Wettbewerb hat das Ziel, den Lernbereich globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen, Fächer und Schulformen zu unterstützen und Kinder und Jugendliche für die Nachhaltigkeitsziele zu sensibilisieren und zu aktivieren. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Kinder und Jugendlichen gestalten im Wettbewerb ihre Beiträge aktiv mit. Sie arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen von klasseninternen über schulübergreifende bis hin zu kommunalen Projekten und können eigene Ideen zu Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung entwickeln. Diese aktive Mitwirkung der Jugendlichen stärkt ihr Mitspracherecht und fördert die Partizipation. Bei der Analyse aktueller Herausforderungen und der Erarbeitung von Lösungsansätzen erfahren sie, dass ihre Stimme zählt und ihre Perspektiven wichtig sind. Damit wird nicht nur ihre Rolle als aktive Gestalter der Zukunft gestärkt, sondern auch die Schule als Ort, an dem demokratische Werte und gesellschaftliche Verantwortung gelebt werden.

https://www.eineweltfueralle.de/

Die aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen über die reine Teilnahme hinaus wird im Rahmen des Schulwettbewerbs bereits seit mehreren Jahren praktiziert. So leben z. B. alle Podiumsdiskussionen im Rahmen der Wettbewerbsveranstaltungen von der aktiven Teilnahme von Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, den sogenannten Alumni des Schulwettbewerbs. Im Rahmen der Preisverleihung können die Preisträgerinnen und Preisträger unterschiedlichen Alters über die Bedeutung ihrer Beiträge und demokratischer Schulstrukturen sprechen. Auch bei der diesjährigen Jugendveranstaltung zum Schulwettbewerb Ende November 2024 diskutieren Mitglieder des BMZ-Beirats und Alumni des Schulwettbewerbs mit Bundesministerin Svenja Schulze über die Potenziale von entwicklungspolitischem Engagement und Demokratieförderung in der Schule. Dieselben Jugendlichen nehmen auch an der KMK/BMZ-Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung teil und organisieren den Wissenstransfer zwischen beiden Veranstaltungen.

Zukünftig sollen diese Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche weiter ausgebaut und durch neue Formate ergänzt werden. Ein Beispiel und wichtiger Meilenstein des Wettbewerbs, bei dem der Schulwettbewerb die jugendliche Perspektive sichtbar machen möchte, ist das Juryverfahren. Bislang bestand das Jury-Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft und Fachexpertinnen und Fachexperten der deutschen Bildungslandschaft mit einem starken inhaltlichen Bezug zu BNE und Globalem Lernen. Mit der neuen Wettbewerbsrunde wird nun auch die Meinung und Stimme junger Menschen einbezogen.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung

Kinder und Jugendliche werden in vielen Fördergebieten der Städtebauförderung mit verschiedenen Formaten an der Umsetzung von Maßnahmen beteiligt. Dabei handelt es beispielsweise um die Herrichtung von Spiel- und Sportplätzen, Grünflächen oder auch die bauliche Ertüchtigung sozialer Einrichtungen, in deren Umsetzung Kinder- und Jugendliche einbezogen werden.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung – Projektbeispiel

Umbau einer Skateranlage in Brandenburg an der Havel

Das Gebiet „Hohenstücken“ in Brandenburg an der Havel wird im Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt gefördert. Bei der Erweiterung einer Skateranlage kam dem Rollklub e. V., einem Verein für Skaten und BMX fahren, als Initiator eine besondere Rolle zu. Der Rollklub hat zur Vorbereitung der Entwurfsplanung zwei Planungsworkshops mit Jugendlichen durchgeführt. Dort wurden Ideen, Wünsche und Vorstellungen der Jugendlichen gesammelt. Auch in den weiteren Prozess war der Verein als Sprachrohr für die Jugendlichen an sämtlichen Projektbesprechungen beteiligt.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung – Projektbeispiel

Umbau des Waldspielplatzes Klinkengrund in Bad Belzig

In Bad Belzig fand im September 2024 eine Kinderkonferenz als Fortführung der im Jahr 2023 durchgeführten Jugendkonferenz statt. Die Kinder und Jugendlichen konnte über ihre Wünschen und Bedarfe für die Spielplätze im Quartier sprechen. Dabei ging es insbesondere um den „Waldspielplatz“ im Klinkengrund, der als Maßnahme im Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt umgebaut werden soll. Die Vorschläge und Wünsche der Kinder und Jugendlichen werden bei der Umsetzung der Maßnahme berücksichtigt.

https://www.duhastdenhutauf.de/kinderkonferenz-in-bad-belzig

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

MeinTestgelände

Website von und für Jugendliche aller Geschlechter zu Geschlechterfragen. Auf und mit dem Webportal bestehen Möglichkeiten der Partizipation für Jungen (und auch für Mädchen) an geschlechterdemokratischen Themen.
Insbesondere Jungen erhalten die Möglichkeit als Autoren, Content Creator und in Redaktionsgruppen selber Beiträge auf der Website zu veröffentlichen. Aktuell bereits über 1.100 Beiträge junger Menschen aller Geschlechter zu mehr als 50 Geschlechterthemen, produziert von 104 Autor:innen und 39 Redaktionsgruppen aus allen Bundesländern, hier besonders aus den neuen Bundesländern

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Beteiligungsplattform

Die Beteiligungsplattform soll dazu beitragen, Informationen zu Formaten der Kinder- und Jugendbeteiligung digital zur Verfügung zu stellen. Aktuell wird geprüft, wie eine solche Plattform ausgestaltet werden kann. Hierfür wurde ein Machbarkeitsprozess unter Beteiligung von jungen Menschen und Fachkräften aufgesetzt.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

JUUUUPORT

JUUUPORT.de ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, durchlaufen eine mehrstufige Ausbildung für die Online-Beratung und helfen Gleichaltrigen vertraulich bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Mediensucht, sexueller Belästigung, Abzocke, Datenklau u.v.m. Die Beratung ist datenschutzkonform und kostenlos.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

YouCodeGirls

Die Initiative YouCodeGirls möchte Mädchen und Jungen vom Grundschulalter bis zum Übergang in den Beruf oder Studium für Programmiertätigkeiten und IT-Berufe begeistern. Geschlechterstereotype in der Berufsorientierung sollen hierbei durchbrochen werden. Auf einer digitalen Lern- und Lehrplattform können sich Interessierte unkompliziert, angeleitet und passend zu ihren Bedürfnissen weiterbilden und vernetzen. Neu entwickelt wird ein Berufe-Matching und ein Zusammenführen von Role Models aus IT-Berufen mit Nutzerinnen und Nutzern der Plattform. Die Plattform soll vor allem Mädchen und junge Frauen ermutigen und befähigen, am digitalen demokratischen Diskurs teilzuhaben und über die entsprechende Berufswahl die digitale Transformation aktiv mitzugestalten.

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden unter anderem seit 2011 nicht-investive, konzeptionelle Projekte gefördert in denen Kinder und Jugendliche bei Belangen des Klimaschutzes beteiligt werden. In Projekten mit dem Schwerpunkt Klimabildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) werden beispielsweise Klimabildungsangebote für Berufsschülerinnen und -schüler entwickelt, um zu klimawirksamem Handeln in unterschiedlichen Kontexten zu befähigen.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) finden sich auf www.klimaschutz.de.

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Kinder- und Jugendbeteiligung in Projekten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Das BMFSFJ fördert mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (www.demokratie-leben.de) die Demokratie- und Präventionsarbeit in Deutschland auf allen Ebenen des Staates und damit zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Menschen, die sich in den drei Handlungsfeldern „Demokratieförderung“, „Vielfaltgestaltung“ und „Extremismusprävention“ im analogen und/oder digitalen Raum für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander einsetzen. Es trägt zur Stärkung der Demokratie und zu einem friedlichen, respektvollen Umgang bei, fördert Teilhabe und ermöglicht die Arbeit gegen jede Form von Demokratiefeindlichkeit.

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zählen zur Hauptzielgruppe des Bundesprogramms. In den geförderten Projekten werden unter anderem Konzepte und Methoden entwickelt und erprobt, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dabei unterstützen sollen, ihre Teilhabe- und Mitbestimmungsrechte aktiv und wirksam wahrnehmen zu können.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugendforen der Partnerschaften für Demokratie im Programm Demokratie leben!

Um die Beteiligung von jungen Menschen am demokratischen Gemeinwesen zu stärken, werden durch die Partnerschaften für Demokratie Jugendforen eingerichtet, die von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet werden. Damit die dort entwickelten Ideen auch umgesetzt werden können, müssen die Partnerschaften für Demokratie einen Teil ihrer Fördermittel dafür einplanen.

https://www.demokratie-leben.de/dl/programm/programmbereiche/partnerschaften-fuer-demokratie

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Bundesprogramm Respekt Coaches

Das Bundesprogramm Respekt Coaches richtet sich an junge Menschen ab der 5. Klasse und wird in Gruppenangeboten an Schulen partizipativ mit Schülerinnen und Schülern umgesetzt. Im Rahmen von Feedback und Bedarfsplanung mit den Schulen sind die jungen Menschen inhaltlich ebenfalls indirekt an der Programmgestaltung beteiligt.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Handeln Jetzt! – Youth Impact Fund

Über den „Young Impact Fund – Handeln JETZT! möglich machen“ können bundesweit Projektgruppen finanzielle Unterstützung für die Umsetzung ihrer Aktionen oder Projekte vor Ort erhalten. Die jungen Menschen unter 27 Jahren haben die Möglichkeit, ihre Projektideen im Bereich Biologische Viefalt, Klimaschutz oder Klimagerechtigkeit online einzureichen. Die Gelder werden schnell und unbürokratisch an die Jugendgruppen ausgezahlt. Durch das Projekt haben auch junge Menschen, die bisher noch nicht in Verbänden aktiv waren, die Chance, unkompliziert ins Ehrenamt einzusteigen.

https://www.handeln-jetzt.org/young_impact_fund/

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

EG Programm „ENSA“

ENSA ist das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm der Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit seiner Expertise für Partnerschaften zwischen Schulen aus Deutschland und Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa finanziert und begleitet ENSA neue und bestehende Schulpartnerschaften. ENSA-Schulpartnerschaften bieten Jugendlichen ab 14 Jahren die Chance, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und globale Unterschiede zu erleben. Die Partizipation der Schülerinnen und Schüler an allen Prozessen der Projektgestaltung stellt hierbei einen zentralen Punkt des Programms dar. Zudem werden die Projekte pädagogisch vor- und nachbereitet mit dem Ziel, insbesondere die Jugendlichen zu weiterem entwicklungspolitischen Engagement zu motivieren und zu befähigen. Sie bauen dabei Kompetenzen und Wissen im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung auf werden in ihren individuellen Engagementmöglichkeiten bestärkt.

https://www.engagement-global.de/de/ensa-entwicklungspolitisches-schulaustauschprogramm

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum

Das bundesweite Förderprogramm richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Kinder- und Jugendtheaterlandschaft und unterstützt im Rahmen der Produktionen unter anderem künstlerische Co-Produktionen mit Jugendlichen, partizipative Theaterformen sowie die Einbindung junger Stimmen in Programmplanung und Vermittlung. (Kulturstiftung des Bundes)

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

enter – junge Kulturregion Chemnitz

Mit dem Programm „enter – Junge Kulturregion Chemnitz“ fördert die Kulturstiftung des Bundes in großem Umfang künstlerische Projekte, die speziell von jungen Menschen in Chemnitz und Umgebung im Kontext der „Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz“ 2025 bis 2029 entwickelt und mit Künstlerinnen und Künstlern umgesetzt werden. Die Kulturstiftung des Bundes stellt hierfür 7 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

YUNIK – Die Konferenz für das junge Publikum

Die Konferenz bringt jährlich Fachleute der Kulturellen Bildung, aus Politik und Verwaltung, Vermittlerinnen und Vermittler und Künstlerinnen und Künstler zusammen, um Fragen von Teilhabe, kultureller Bildung und Mitgestaltung junger Menschen sowie Sichtbarkeit junger Perspektiven gemeinsam zu verhandeln, um neue Formate und Ansätze kennenzulernen und in die Fläche zu tragen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Junge Perspektiven im Museum. Modellvorhaben zum Aufbau von Jugendgremien
(2021–2023)

Mit der Initiative „Junge Perspektiven im Museum“ förderte die Kulturstiftung des Bundes für die Dauer von zwei Jahren die Einrichtung von Jugendgremien an mehreren Kunsthäusern in Deutschland: dem Bode-Museum und dem Gropius Bau in Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Lenbachhaus in München. Ziel der beteiligten Häuser war es, sich für die Teilhabe und Mitsprache von Jugendlichen zu öffnen und die besonderen Sichtweisen und Interessen junger Menschen stärker in die eigene Praxis einzubeziehen. Die Erfahrungen aus dem Modellprogramm wurden zusammengefasst und bundesweit mit anderen interessierten Kultureinrichtungen geteilt.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Generation*. Jugend trotz(t) Krise (2022–2023)

Zum 200-jährigen Jubiläum der Kunsthalle Bremen konzipierten Jugendliche gemeinsam mit dem Museumsteam eine Ausstellung zu Themen wie Body Positivity, digitale Kultur und politischer Aktivismus. Alle kuratorischen Entscheidungen – von der Werkauswahl bis zur Vermittlung – wurden in Zusammenarbeit mit einem Jugendkuratorinnen und -kuratoren-Team getroffen. Das Vorhaben wurde von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen (2016–2021)

In Kooperation mit dem Bode-Museum Berlin und 23 Museen bundesweit wurden in dem Modellprogramm neue Vermittlungsstrategien und -formate entwickelt, die Kinder und Jugendliche aktiv einbezogen – etwa durch Co-Design von Workshops, direkte Mitwirkung an der Entwicklung von Vermittlungsangeboten sowie Kooperationen mit Berliner Schulen. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst, in einem Baukasten stehen sie allen interessierten Museen zur Verfügung: https://www.lab-bode.de/ (Kulturstiftung des Bundes)

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

ACT ON!

Medienpädagogisches Forschungs- und Praxisprojekt, das auf das aktuelle Online-Handeln von Heranwachsenden im Alter von 10 bis 14 Jahren fokussiert; in Workshops werden Kinder und Jugendliche direkt an den Themen des Projektes beteiligt. Ein wichtiger Schwerpunkt des Projekts ist weiterhin die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Broschüre „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“

Die Ratgeberbroschüre „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ der Stadt Köln stellt aktuelle Spiele und Software-Angebote vor und bewertet diese. Grundsatz des Projekts ist die Förderung von Medienkompetenz sowie unmittelbare Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden bei der Auswahl der Inhalte und der Ausrichtung des Gesamtprojektes. In Kooperation mit Kinder- und Jugendeinrichtungen testen die jungen Spielerinnen und Spieler in altersgerechten Gruppen neue Spiele und entwickeln, ausgehend von ihren Lebenswelten, eigene Altersempfehlungen ergänzend zu institutionalisierten Altersfreigaben von Games.

https://www.stadt-koeln.de/artikel/01224/index.html

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

EU-Jugenddialog

Der EU-Jugenddialog ist ein Jugendbeteiligungsinstrument der Europäischen Union (EU). Dabei steht für jeweils 18 Monate ein Thema im Mittelpunkt. Überall in der EU sprechen junge Menschen mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung über dieses Thema und weitere Dinge, die ihnen wichtig sind. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen und neue Ideen. Die Ergebnisse werden auf EU-Jugendkonferenzen diskutiert und zu Empfehlungen zusammengefasst. Politisch Verantwortliche auf allen Ebenen – vom Rat der EU bis zur Ortsbürgermeisterin – können diese bei ihren politischen Entscheidungen einbeziehen und umsetzen. In Deutschland wird die Umsetzung des EU-Jugenddialogs von einer Koordinierungsstelle beim Deutschen Bundesjugendring unterstützt.

Weitere Informationen: https://jugenddialog.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Kinder- und Jugendberichte

Beteiligung junger Menschen bei der Berichtserstellung, unter anderem über Workshops, Hearings und digitale Tools

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Monitoring zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Verbesserung der Teilhabe in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege (KiQuTG)

Kinderbefragung im Rahmen des Monitoring

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Kinderfreundliche Kommunen

Im Rahmen der kinderfreundlichen Kommunen werden Aktionspläne für Gemeinden erstellt, die zum Ziel haben, kinderfreundlich zu werden. Hier werden Kinder und Jugendlich regelmäßig einbezogen.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Kinderrechtebroschüre

Konsultative Beteilung von Kindern und Jugendlichen zum Inhalt und Layout

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Mental Health Coaches

Beteiligung von Schülerinnen und Schülern in der Durchführung des Programmes und an dessen Ausgestaltung und Weiterentwicklung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Selbstvertretungsrat Inklusive Kinder- und Jugendhilfe

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Careleaver wurden an der Vorbereitung der Gesetzgebungsprozesse zur Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe beteiligt.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Monitor Fußverkehr 2024

Der Monitor ist eine Umfrage, die schwerpunktmäßig das Stimmungsbild der Bevölkerung bzgl. der Mobilität zu Fuß erhebt. Die Studie liefert eine empirische Grundlage zur wahrgenommenen Situation des Fußverkehrs in Deutschland. Die Umfrage richtet sich an zwei befragte Altersgruppen: Jugendliche und Erwachsene ab einem Alter von 14 Jahren sowie Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren.

https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/Wissenspool/Projekte/Fussverkehr/Foerderinitiative_Fussverkehr_Monitor-Fussverkehr.html?templateQueryString=Monitor+Fu%C3%9Fverkehr&submit=Such

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

DGVN Jugendbeobachter zum Zukunftsgipfel 2024

Einmaliges Programm, in dem 6 junge Menschen in Workshops und eigener Arbeit den VN-Zukunftsgipfel vorbereitet haben und ein Side-Event im Vorlauf des Gipfels in New York organisiert haben. Zudem wurde die Teilnahme am Gipfel ermöglicht.

Auswärtiges Amt (AA)

Jugendbeteiligung bei Verhandlung der Rom-based Agencies der Vereinten Nationen

BMEL förderte die Teilnahme einer Jugenddelegation am World Food Forum (WFF) der Welternährungsorganisation FAO vom 14. bis 18. Oktober 2024 und an der 52. Plenarsitzung des Welternährungsausschusses (CFS) vom 21. bis 25. Oktober 2024 in Rom. Neben der Vernetzung mit internationalen Organisationen und Vertretungen aus der ganzen Welt konnten junge Menschen aus Deutschland an den globalen Debatten zur Zukunft der Agrar- und Ernährungssysteme teilhaben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten an Diskussionen im Rahmen des CFS teilnehmen und ihre Perspektiven einbringen.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

UN Jugenddelegierte zur FRK

Die UN-Jugenddelegierten zur CSW vertreten junge Perspektiven zur Gleichstellung auf internationaler Ebene bei der UN-Frauenrechtskommission in New York. Das Programm wird von der DGVN und dem BMFSFJ getragen und umfasst Vorbereitung, Teilnahme an der CSW sowie Nachbereitung in Form von Öffentlichkeitsarbeit. Jährlich werden zwei junge Menschen ausgewählt, die sich mit Themen wie Frauenrechten, Intersektionalität und Jugendpartizipation befassen und sich als Sprachrohr junger Generationen in die internationale Gleichstellungspolitik einbringen.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugenddelegierten-programm zur Generalversammlung der Vereinten Nationen

Jedes Jahr werden zwei junge Menschen als Jugenddelegierte ausgewählt. Sie sind Teil der deutschen Delegation zur Generalversammlung sowie zur Sozialentwicklungskommission der Vereinten Nationen. Im Sinne junger Menschen halten die Jugenddelegierten in beiden Gremien eine Rede und wirken an den Entscheidungen und Beratungen der deutschen Delegationen mit. Die Jugenddelegierten sammeln zuvor, während einer Deutschlandreise bei Veranstaltungen mit jungen Menschen, jugendrelevante Themen, die sie mit nach New York tragen und dort vertreten. Das Programm wird vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. getragen und seitens BMFSFJ und AA gefördert.

Weitere Informationen: https://www.jugenddelegierte.de

Auswärtiges Amt (AA) / Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

G7/G20-Jugendgipfel (Youth7/Youth20)

Die Jugendbeteiligung an G7 und G20 erfolgt über zivilgesellschaftliche Dialog- und Begleitprozesse. Höhepunkt sind die jährlichen Jugendgipfel Youth7 (Y7) und Youth20 (Y20), bei denen Jugenddelegierte aus den Mitgliedsländern zusammenkommen, um eigenverantwortlich gemeinsame Empfehlungen zu formulieren. Die Ergebnisse werden den G7- bzw. G20-Vorsitzen präsentiert. Ziel ist es, die Stimmen junger Menschen in globale Entscheidungsprozesse einzubeziehen und ihre Perspektiven zu berücksichtigen. Die Jugenddelegierten sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Ihre Anzahl variiert gemäß den Vorgaben des Vorsitzlandes. Das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit wählt die Jugenddelegierten aus und begleitet sie während des Prozesses. Hierfür wird es vom BMFSFJ gefördert.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugenddelegierten-programm des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit zur Weltgesundheits-versammlung

Seit 2021 ergänzt das Jugenddelegiertenprogramm des Bundesministeriums für Gesundheit die deutsche Delegation zur Weltgesundheitsversammlung (WHA) um eine junge Person im Alter von 18 bis 27 Jahren, die aktuell studiert, sich in Ausbildung befindet oder deren Exmatrikulation nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Ziel ist es, den Nachwuchs für globale Gesundheit zu begeistern, Einblicke in internationale Organisationen zu ermöglichen und junge Perspektiven in politische Prozesse einzubringen. Die Delegierten führen Jugendkonsultationen durch, halten in Abstimmung mit dem BMG ein eigenes Statement bei der WHA und vernetzen sich international.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung

Das Programm fördert zwei Jugenddelegierte, die für jeweils zwei Jahre die internationale Nachhaltigkeitspolitik begleiten. Ziel ist es, die Teilnahme und Beteiligung junger Menschen an der globalen Nachhaltigkeitspolitik zu stärken und ihre Perspektiven und Forderungen hörbar zu machen. Sie begleiten die deutsche Regierungsdelegation unter Leitung des Umweltministeriums zum Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Dort vertreten sie die Interessen von jungen Menschen aus Deutschland vor der Weltgemeinschaft. Das Programm richtet sich an 18-25 Jährige, die möglichst bereits Erfahrungen in Jugendverbandsarbeit haben.

Mehr Infos unter: https://jugenddelegierte.dbjr.de/

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

CBD COP Jugenddelegierte

Gefördert wurde eine sechsköpfige VoiceforBiodiv-Delegation aus den Jugendumweltverbänden, die auf der CBD COP 16 die Stimme der Jugend vertreten hat. Die Jugenddelegierten berichteten über das Internet und bei verschiedenen Veranstaltungen von ihren Erfahrungen, kamen mit jungen Menschen ins Gespräch und sammelten deren Wünsche und Forderungen für den internationalen Natur- und Umweltschutz. Ziel war es, die Teilnahme und Beteiligung junger Menschen an der globalen Naturschutzpolitik zu stärken und ihre Perspektiven und Forderungen hörbar zu machen. 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Jugendvertretung im deutschen MAB-Nationalkomitee beim BMUV

Zwei berufene Vertreterinnen/Vertreter der Jugend im MAB-Nationalkomitee nehmen seit 2021 die spezifischen Interessen der Jugend im Nationalkomitee wahr

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Umsetzung der internationalen Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten (Ramsar Konvention): nationale Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter

Ramsar Youth Focal Point: Alle Vertragsstaaten sind dazu aufgerufen, eine nationale Jugendvertreterin oder einen nationalen Jugendvertreter zu nominieren, der für die Belange junger Menschen im Kontext der Konvention Ansprechperson und Multiplikatorin oder Multiplikator ist.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

Junge Vertreterinnen und Vertreter im Stiftungsrat, unter anderem durch Deutsche Landjugend

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugendpolitischer Beirat des BMFSFJ

Der Jugendpolitische Beirat berät das BMFSFJ zu kinder- und jugendpolitischen Fragen. Im Beirat sitzen über 30 Vetretungen aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Bundesländern im jugendpolitischen Beirat zusammen. Erstmalig sind in dieser Legislatur auch sieben Mitglieder unter 27 Jahren aus unterschiedlichen Beteiligungskontexten im Beirat gleichberechtigt vertreten.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Bundeswettbewerbe des Kinder- und Jugendfilmzentrums

Das Kinder- und Filmzentrum richtet den Deutschen Jugendfotopreis, den Deutschen Jugendfilmpreis, den Deutschen Generationenfilmpreis und den Deutschen Multimediapreis mb21 aus, an denen junge Menschen bis 26 teilnehmen können. Junge Menschen sind auch in den Jurys vertreten, die die Preisträgerinnen und Preisträger auswählen. Und sie gestalten Festivals und Ausstellungen mit, bei denen die Preise vergeben werden.

https://kjf.de/bundeswettbewerbe.php

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Verwaltungsrat und Beirat des Deutsch-Französischen Jugendwerks

Die Vertretung junger Menschen in den beiden zentralen Gremien des Deutsch-Französischen Jugendwerks ist im Abkommen über das Jugendwerk geregelt: Im Verwaltungsrat, dem obersten Gremium, sind zwei Personen vertreten, die zum Zeitpunkt ihrer Ernennung über 18 und unter 27 Jahre alt sein müssen – je eine Person aus Deutschland und eine aus Frankreich. Unter den 22 Mitgliedern des Beirates sind jeweils zwei Mitglieder pro Land unter 27 Jahre alt. Die Jugendlichen sind in beiden Gremien gleichberechtigte Mitglieder mit Stimmrecht und arbeiten in Arbeitsgruppen etc. mit. Ihre Mandatszeit beträgt drei Jahre.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Aufsichtsrat des Deutsch-Griechischen Jugendwerks

Mit dem Ziel, junge Menschen in die Diskussion und Beschlüsse des bilateralen Aufsichtsrates des Jugendwerks einzubeziehen, wurde im Abkommen über die Errichtung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks festgelegt, dass von den sechs Vertretungen aus dem nichtstaatlichen und nichtkommunalen Bereich mindestens zwei Personen je Land zum Zeitpunkt ihrer Ernennung nicht älter als 29 Jahre alt sein sollen. Diese jungen Menschen, die in der deutsch-griechischen Zusammenarbeit – möglichst im Jugendbereich – aktiv sind, sind gleichberechtigte Mitglieder mit Stimmrecht und arbeiten in thematischen Arbeitsgruppen mit. Die Mandatszeit beträgt vier Jahre.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Bundesjugendkuratorium

U27-Mitglieder im Bundesjugendkuratorium

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Beirat der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ)

Die BzKJ ist die erste Bundesoberbehörde, die gesetzlich verankert eine Kinder- und Jugendbeteiligung in ihrem Beirat umsetzt. Zwei jugendliche Mitglieder sowie zwei Stellvertretungen, die zum Zeitpunkt ihrer Berufung nicht älter als 17 Jahre alt sind, sind im Beirat vertreten. Sie wirken aktiv an den Beiratssitzungen mit und tragen dazu bei, die Arbeit der BzKJ konsequent an der Perspektive von Kindern und Jugendlichen auszurichten.

https://www.bzkj.de/bzkj/beirat/kinder-jugendbeteiligung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugendliche Multiplikatoren (JuMu II)

Ziel der Initiative ist es, einen wirksamen Beitrag zur Vermittlung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als Leitprinzip deutscher Politik und bürgerschaftlichen Engagements insbesondere im Kontext der Mobilität zu leisten. Hierzu werden unterschiedliche Veranstaltungsformate angeboten. Zielgruppe sind Multiplikatoren im Alter von 15 bis 20 Jahren, die sich ehrenamtlich engagieren.

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

ESDN Youth Project 2024

Das Europäische Nachhaltigkeitsnetzwerk ESDN ist ein informelles Netzwerk von Expertinnen und Experten in europäischen Ministerialverwaltungen, die mit Politikformulierung und -umsetzung im Bereich nachhaltiger Entwicklung befasst sind. Innerhalb von ESDN wurde ein Jugendnetzwerk („ESDN Youth“) geschaffen. Für das Netzwerk werden seit 2021 jährliche Workshops durchgeführt. Schwerpunkt des diesjährigen Workshops war das Thema „Towards a Sustainable, Just, and Climate Neutral Europe by 2050“.

Insgesamt 33 Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter aus 19 europäischen Ländern diskutierten, was aus Sicht junger Menschen für die neue EU-Kommission wichtig sein muss. Zur Beantwortung der Frage wurde in verschiedene Foresight- und Szenario-Techniken eingeführt. Aus dem ESDN waren neben den Jugendlichen ca. 8 – 10 Mitglieder (inkl. Vorstand) anwesend. Das Format findet jährlich statt.

Mehr Informationen finden sich unter: https://www.esdn.eu/

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Nationales Begleitgremium (NBG)

Das Nationale Begleitgremium (NBG) hat die Aufgabe, das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle vermittelnd und unabhängig zu begleiten. Dabei soll es insbesondere die Umsetzung der Öffentlichkeitsbeteiligung mit dem Ziel begleiten, Transparenz und Vertrauen in das Standortauswahlverfahren zu schaffen. Im Standortauswahlgesetzes ist geregelt, dass das Nationale Begleitgremium aus 18 Mitgliedern besteht. Dabei sind sechs Bürgerinnen und Bürger von der Bundesumweltministerin/dem Bundesumweltminister zu ernennen, davon zwei Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Beteiligung in der Endlagersuche:
U-35 AG des Planungsteams Forum Endlagersuche

In der aktuellen Phase des Standortauswahlverfahrens sind das Forum Endlagersuche und das Planungsteam Forum Endlagersuche (PFE) die zentralen Beteiligungsformate. Das Planungsteam setzt sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, der Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürgern und den am Verfahren beteiligten Institutionen zusammen. Das Format begleitet die Arbeitsschritte der BGE und übernimmt die inhaltliche Vorbereitung des Forum Endlagersuche. Innerhalb des PFE gibt es eine Arbeitsgruppe der Unter-35-Jährigen (U-35). Mit der U-35 erfolgt ein regelmäßiger Austausch zur Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Jugendbeteiligung des BASE.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) / Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)

Youth Cooperation im Rahmen der Trilateralen Wattenmeer-zusammenarbeit

Im Rahmen der Trilateralen Wattenmeerzusammenarbeit (TWSC) von Deutschland, Dänemark und den Niederlanden nehmen Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter an TWSC-Gremiensitzungen teil. Außerdem führen sie, unterstützt durch das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS), Workshops und Konferenzen durch (unter anderem Youth Konferenz (2022), Youth Workshop (2024), und East Atlantic Flyway Youth Forum (2024 und 2025)) oder nehmen an Veranstaltungen teil (unter anderem die Wadden Sea World Heritage Summer School, 2024 und 2025).

https://www.waddensea-worldheritage.org/first-trilateral-summer-school-wadden-sea-world-heritage-brings-students-borkum

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

youpaN

Jugendbeteiligung in der Umsetzung des UNESCO- Programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“ (BNE 2030)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Zentrum für Forschung zu sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen (geplant)

Ein neues Zentrum für Forschung zu sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen soll aufgebaut werden, welches eine Dunkelfeldbefragung von Jugendlichen zur Erfahrung sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend an Schulen konzeptioniert, durchführt und auswertet. Die Ergebnisse der Studie fließen in die Berichterstattung der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ein. Neben der Befragung von rund 10.000 Jugendlichen soll die Jugendbeteiligung ebenfalls strukturiert in Form eines Jugendbeirat als Gremium am neuen Zentrum verankert werden.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) / Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM)

Fallstudie Schule

Bei der Fallstudie Schule geht es um eine systematische Auswertung vertraulicher Anhörungen und schriftlicher Berichte der Kommission zum Schwerpunktthema Schule bei Fällen sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen. Sie wird durch ein Gremium begleitet, das die Beteiligung von Betroffenen und jungen Menschen ermöglicht. Die Auswahl junger Menschen erfolgte nach Alter, Geschlecht, neue/alte Bundesländer. Es handelt sich hierbei um (mittlerweile ehemalige) Schülervertretungen sowie junge Heranwachsende.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) / Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) / Büro Aufarbeitungskommission

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

Jugendbeteiligung zu Klimafragen

Unterstützung der jungen organisierten Zivilgesellschaft, sich zu vernetzen, weiterzubilden und in die klimapolitischen Prozesse des BMWK einzubringen. Seit 01.09.2023 BMWK-finanzierte Jugendkoordinierungsstelle (beim Dt. Bundesjugendring angesiedelt) mit eigenem Budget zur Unterstützung der über 30 formal und nicht formal organisierten bundesweit tätigen Jugendorganisationen (z. B. für Weiterbildung, Reise- und Übernachtungskosten der Jugend-Vertreterinnen und Jugend-Vertreter). Jugend-Vertreterinnen und Jugend-Vertreter werden selbstständig von Jugendorganisationen festgelegt. BMWK plant mit Jugendkoordinierungsstelle verschiedene Formate für die Jugendorganisationen (z. B. Austausch mit der BMWK Leitungs- und Fachebene), beteiligt Jugendverbände bei Verbändeanhörungen, unterstützt die Teilnahme an Fachveranstaltungen etc.

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Jugend.ernst.nehmen – Modellprojekt zur Jugendbeteiligung: Junge Menschen im Gemeinwesen verwurzeln als Standortfaktor im ländlichen Raum (BULEplus)

Kern des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen ihren Platz in der Gemeinde und im Lebensumfeld ländlicher Raum zuzugestehen und diese so ernst zu nehmen. All dies soll zu einer stärkeren Bindung der jungen Menschen an ihre und in ihrer Heimatgemeinde führen und einer späteren Abwanderung der Zielgruppe entgegenwirken.
Die Gemeinde gibt daher jungen Leuten die Möglichkeit, bereits heute auf richtungsweisende Entscheidungen der Kommunalpolitik einzuwirken. Verschiedene Veranstaltungsformate sollen das Verständnis der jungen Menschen für politische Strukturen fördern und ein Forum zur politischen Meinungsbildung bieten. Die Gemeinde unterstützt die Jugendlichen bei der Formulierung ihrer politischen Anliegen gegenüber Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik.

Neben der politischen Dimension des Projekts spielt die Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Vorhaben „Jugend.ernst.nehmen“ eine bedeutende Rolle. Da die Vereine im Gemeindegebiet zunehmend Schwierigkeiten haben, den für ihren Fortbestand notwendigen Nachwuchs zu finden, bietet die Gemeinde den Vereinen Unterstützung beim Ausbau ihrer Jugendarbeit an. Die Gemeinde stärkt damit nicht nur die ehrenamtliche Basis und den langfristigen Erhalt der Vereine, sondern erhofft sich auch, junge Menschen durch ihr Engagement langfristig in der Region zu verwurzeln.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

DJI-Jugendbeirat

Der Jugendbeirat berät das Deutsche Jugendinstitut bei der Planung und Auswertung von Forschungsprojekten sowie zu aktuellen Entwicklungen und forschungspolitischen Fragen. Der Beirat besteht aus 15 Mitgliedern im Alter von 16 bis 26 Jahren aus verschiedenen Regionen Deutschlands.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Deutscher Jugendliteraturpreis

Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird seit 1956 als einziger Staatspreis für erzählende Literatur in Deutschland vom BMFSFJ gestiftet und jährlich verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur. Es werden die Preise der Kritikerjury und die Preise der eigenständigen Jugendjury sowie zwei nationale Sonderpreise: einmal für das „Gesamtwerk“ und einmal für „Neue Talente“ im jährlichen Wechsel Autorenschaft, Illustration und Übersetzung verliehen.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

KJP-Zentralstelle kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Die Zentralestelle BKJ und ihre Mitglieder setzen sich für vielfältige Angebote der Kulturellen Bildung in der Jugendarbeit, in Kultureinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten, für kulturelle Teilhabe und Inklusion, für freiwilliges Engagement und internationalen Austausch sowie für gelingende Bildungslandschaften ein. Ihr Ziel ist die Weiterentwicklung und Förderung der Kulturellen Bildung: gesellschaftlich sensibel, nachhaltig, möglichst für jeden Menschen zugänglich, von Anfang an und ein Leben lang. Mit und in den Projekten finden die unterschiedlichsten Beteiligungsmöglichkeiten, unter anderem: Jugendkommission, Kinderbeteiligungsstrategie mit einem partizipativen (paritätischen) Jugendjuryformat statt.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugendbeirat bei der Nationalagentur Jugend für Europa

Der Jugendbeirat der Nationalagentur Jugend für Europa wurde 2023 ins Leben gerufen, um die Beteiligung junger Menschen an der Umsetzung der EU-Jugendprogramme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps weiter auszubauen. Er besteht aus 20 jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, die bereits eigene Erfahrungen mit den EU-Jugendprogrammen gesammelt haben. Im Rahmen von regelmäßigen Sitzungen treffen sich die jugendlichen Mitglieder, setzen sich kritisch mit den EU-Programmen, ihren Zielen und Inhalten auseinander und sammeln Ideen, wie diese noch besser umgesetzt werden können. Mit ihren Rückmeldungen und Anregungen unterstützen sie der Nationalagentur und dem Bundesjugendministerium bei der Weiterentwicklung der Programme.

Weitere Informationen: https://www.jugendfuereuropa.de/ueber-jfe/jugendbeirat/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Junge Beteiligung im BMUV – Aktiv für die Meere

Bei „Junge Beteiligung im BMUV – Aktiv für die Meere“ handelt sich um ein Jugendbeteiligungsformat des Hauses zum Thema Meeresschutz. Junge Menschen werden zu den Vorhaben Nationalen Meeresstrategie und zur zweitägigen Nationalen Meereskonferenz beteiligt. Dabei setzen sie ein selbstkonzipiertes Bildungsprojekt um, für das ein eigenes Budget ausgestattet bereitgestellt wird. Im Rahmen der Konferenz sind sie im Hauptprogramm sowie mit einem Side-Event vertreten, die Inhalte der Programmpunkte gestalten sie im Wesentlichen selbst.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Jugendprojektbeirat zur Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen!“

Die Studie „Zukunft? Jugend fragen!“ untersucht, wie junge Menschen über die Umwelt und das Klima denken, welche Sorgen sie haben und welche Vorstellungen sie für die Zukunft mitbringen. Die Studie wurde 2023 zum vierten Mal durchgeführt. Neben Fragen zu Politik, Umwelt, Klima und Konsum wurde in diesem Jahr die Rolle des Schutzes von Umwelt und Klima angesichts vielfältiger Krisen untersucht. Die Ergebnisse der Befragung wurden auf einem Jugendforum präsentiert. Ein achtköpfiger Jugendprojektbeirat war sowohl an der Erstellung der Studie als auch an der Organisation und Durchführung des Jugendforums intensiv und maßgeblich beteiligt.

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/zukunft-jugend-fragen-2023

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) / Umweltbundesamt

Klima Campus Jugendbeirat

Das Projekt Klima Campus erstellt Lernreisen für den natürlichen Klimaschutz bietet diese online an. Um die Wirkung des Klima Campus zun erhöhen, wurde der Klima Campus Jugendbeirat ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Zielgruppe selbst sprechen lassen und sie als wesentlichen Teil der Mitgestaltung einzubeziehen. Der Jugendbeirat begleitet das Projekt, berät, hinterfragt kritisch und gestaltet mit. Die sieben Beirats-Mitglieder sind junge Menschen aus ganz Deutschland, die ihr Interesse für Klimaschutz und die Bereitschaft, aktiv zu werden, verbindet.

https://klimacampus.org/climate-hero/klima-campus-jugendbeirat/

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

BMZ-Jugendbeirat

Der Jugendbeirat ist ein beratendes Gremium des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und berät das BMZ insbesondere in Sektoren, die Kinder und Jugendliche betreffen, aus der Perspektive junger Menschen. Der Jugendbeirat besteht aus 16 Mitgliedern im Alter von 16 bis 24 Jahren. Die reguläre Mandatszeit beträgt drei Jahre. Nach der Hälfte der Mandatszeit (1,5 Jahre) wechselt die Hälfte der Beiratsmitglieder (Rotationsprinzip). Weitere Infos sind auf der BMZ-Website einsehbar: https://www.bmz.de/de/ministerium/aufbau-und-struktur/bmz-jugendbeirat-142690

Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

Junge Klimakonferenz – Local Conference of Youth (LCOY)

BMWK finanziert über eine Zuwendung die dreitägige Jugendklimakonferenz LCOY, die von einem rein ehrenamtlichen Team aus jungen Menschen für junge Menschen jährlich organisiert wird.

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Verstärker Workshops für Jugendliche

Für 2025 sind zehn Workshops für Jugendliche und vier Methodenworkshops mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geplant. Themen wie Alltags-Diskriminierung, Rassismus, Mobbing und Hate Speech sind von großem Interesse. Dabei ist die Vermittlung via digitaler und sozialer Medien von zentraler Bedeutung, dennoch ist die geleistete Beziehungsarbeit durch die Teamerinnen und Teamer wichtiger Bestandteil der Workshops. Der Fokus der Workshop-Konzepte liegt auf der Wirksamkeitserfahrung der Jugendlichen, die immer wieder das Gefühl des „Nicht-Gehört-Werdens“ äußern.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Verstärker AG Youth Space

Die AG dient der Einbindung der Zielgruppe Jugendlicher ins Netzwerk Verstärker und bietet ein Partizipationsangebot für strukturell benachteiligte Jugendliche aus der Zielgruppe. Ziel der Präsenztreffen ist die zielgruppenspezifische Überarbeitung der Bildungsformate des Netzwerks Verstärker durch die Jugendlichen. Durch das Verstärker Netzwerktreffen 2024 wurde eine Arbeitsgruppe mit fünfzehn Jugendlichen aus der Zielgruppe gegründet, die in 2025 zwei begleitete Arbeitsgruppentreffen in Berlin umsetzen werden.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Gekonnt handeln! Kritische Auseinandersetzung mit Diskriminierung aufgrund sozialer Ungleichheiten

Für das Themenfeld Diskriminierung aufgrund sozialer Ungleichheiten (Klassismus) gibt es neben wenigen Handreichungen und Informationssammlungen zudem wenige didaktisch-methodische Materialien, wobei ebenfalls innerhalb der bpb dem Thema aus bildungspädagogischer Sicht bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Für die Aus- und Aufbereitung erscheint es – ähnlich der Arbeit zur Handreichung Antiziganismus – sinnvoll, neben etablierten Institutionen auf Freiberuflerinnen uns Freiberufler im Feld und deren Expertise in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zurückzugreifen.

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Förderung der Partizipation junger Menschen nach Organtransplantation – KiO Youth

Im Rahmen von „KiO Youth“ soll die Partizipation junger, organtransplantierter Menschen und eigenverantwortliches ehrenamtliches Engagement gefördert werden. Stärkung des Ehrenamts für Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit Spenderorgan. Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein inklusives Projekt, auch Menschen mit über die Transplantation hinausgehendem Handicap können teilnehmen. Junge Menschen werden dadurch befähigt, trotz ihrer Einschränkungen auch im Alltags- und Berufsleben Selbstbewusstsein zu entwickeln und eigene Ideen gemeinsam mit anderen umsetzen zu können.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Sicherheitspolitische Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen der BAKS – Anteil Nachwuchsförderung

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) führt mit ausgewählten Schulklassen und Schulprojektgruppen halbtägige Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen zu sicherheitspolitischen Themen durch.

Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)

Studierendenkonferenz Sicherheitspolitik gestalten

BAKS führt in Kooperation mit BMVg seit 2015 einmal jährlich eine ressortübergreifende Konferenz für 60 Studierende durch, die Einblicke in politische Analyse- und Entscheidungsprozesse gibt und betreffende praktische Fähigkeiten vermittelt.

Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)

Vorträge, Seminare, Politik-Simulationen mit Jugendoffizieren und -offizierinnen

Neben Schulen können Universitäten, Fachkreise, Vereine und andere Interessierte den regional zuständigen Jugendoffizier in Veranstaltungen einbinden. Ihnen steht ein breites Angebot an politischer Bildungsarbeit zur Verfügung. Angefangen bei Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen über Politiksimulationen sowie ein- oder mehrtägige Seminarfahrten bis hin zu Lehrerfortbildungen und Besuchen bei der Truppe. Viele Formate können individuell konzipiert und sowohl als Präsenz- als auch als Online-Veranstaltung angeboten werden.

Mit POL&IS für „Politik und Internationale Sicherheit“ wird ein dreitägiges Arbeitsseminar angeboten. Es ist eine interaktive, runden- und rollenbasierte Simulation, die mit Hilfe eines vorgegebenen Regelwerks politische Zusammenhänge einfach darstellt und erlebbar macht.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Zusammenhänge internationaler Politik kennen und entwickeln gleichzeitig ihre Fähigkeiten in Teamwork, Rhetorik und Präsentation.

Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)

„DemoPark“
(Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung – BULEplus / Forschungsvorhaben „Ehrenamtliches Engagement in ländlichen Räumen“)

Teilprojekt: „Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande. Potenziale und Perspektiven des ehrenamtlichen Engagements in Jugendverband und Kommune“ (DemoParK) der Medical School Hamburg.

Das Forschungsvorhaben „Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande. Potenziale und Perspektiven des ehrenamtlichen Engagements in Jugendverband und Kommune“ (DemoParK) erforschte die Möglichkeiten und Potenziale ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen im Blick auf eine nachhaltige demokratische Entwicklung ländlicher Regionen. Dafür wurden im Rahmen eines Ost-West-Vergleichs (Brandenburg und Schleswig-Holstein) die demokratischen Partizipationsmöglichkeiten der Land-Jugendlichen in den Institutionen der verbandlichen Jugendarbeit und der kommunalen Jugendpolitik (Jugendhilfeausschuss, Jugendparlament) untersucht.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

„Junge Täler“
(BULEplus / Soziale Dorfentwicklung –
Starke Gemeinschaften für zukunftsfähige ländliche Räume)

Das Verbundprojekt fördert die aktive Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung ihrer Zukunft. Durch kreative Workshops, Summercamps und gestaltungsmethodische Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen und Akteuren werden praktische Werkzeuge und Strategien zur Bewältigung von Gemeinschaftsherausforderungen entwickelt und zugänglich gemacht. Jugendliche lernen, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und eigene Ideen für ihr Engagement und ihre Zukunftsvisionen darzustellen. Soziale, ökologische und kulturelle Aspekte des Erzgebirges werden kartographiert und visualisiert, dienen als Grundlage für persönliche und kollektive Erfahrungen und fördern Diskussionen und mögliche Verbesserungen.

Laufzeit: voraussichtlich 01.01.2025-31.12.2026.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

„OKOM“
(BULEplus / Soziale Dorfentwicklung –
Starke Gemeinschaften für zukunftsfähige ländliche Räume)

Im Forschungsprojekt „Orte für Kinder als Orte für Menschen – Gemeinsam Leerstand beleben!“ (OKOM) werden gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren und weiteren heterogenen Gruppen auf Basis einer Sozialraumbegehung Ideen gesammelt und gemeinsam umgesetzt, um den zeitweisen Leerstand von Schulhäusern, Kitas und anderen öffentlichen Gebäuden zu verringern, indem diese in den Nachmittags- und Abendstunden, an Wochenenden und in den Schulferien als soziale Begegnungsorte/Treffpunkte genutzt werden. Dabei wird durch aktivierende Befragung, Netzwerkarbeit und die Möglichkeit, die Räume eigenverantwortlich zu nutzen, die Selbstverantwortung für eine aktive soziale Dorfentwicklung gestärkt.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

„DorfCoLearn“
(BULEplus / Soziale Dorfentwicklung –
Starke Gemeinschaften für zukunftsfähige ländliche Räume)

Der Verein Dorf und Kirche Wrodow e. V. wird im Dorf Wrodow einen kreativen Co-Learning Space eröffnen. Dieser Ort bietet benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde Mölln Zugang zu gut ausgestatteten Arbeitsplätzen und modernen Lernmaterialien. Gleichzeit entsteht ein neuartiger Raum für kreatives Arbeiten. Die Angebote werden gemeinsam entwickelt, um die Phantasie, die Kreativität und die musikalischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Junge Menschen erfahren so Zusammenhalt, erweitern ihren Horizont und treten in den Austausch miteinander. Ohne das Stigma von Schule können sie ihre Perspektive auf den Stellenwert des gemeinsamen Lernens und Arbeitens in Teams verändern, ihre Talente entdecken und entfalten. Dadurch werden Bildungsnachteile ausgeglichen und die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft erheblich verbessert.

Bei der Konzeption und Ausgestaltung der Lernorte werden junge Menschen, engagierte Eltern und ehrenamtlich Interessierte aktiv eingebunden. Der Co-Learning-Space wird in zwei Tiny Houses umgesetzt, die mit allem ausgestattet werden, was für ein produktives Lernumfeld nötig ist, z.B. einladende Arbeitsplätze mit Computern und Internetzugang, Materialien für kreative Aktivitäten (z.B. Kunst- und Bastelmaterialien), einer kleinen Bibliothek mit Fachliteratur und Lehrbüchern, bequeme Sitzgelegenheiten und Arbeitsflächen für Gruppenarbeiten.
(Projektlaufzeit: 01.01.2025 – 31.12.2026)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Klsu – Kinderleicht KI-basiert suchen und finden – inklusiv und selbstbestimmt

Das Projekt KIsu fördert die digitale Souveränität in der Internetsuche durch die Entwicklung und Erprobung von Weiterbildungsangeboten und explorativen User-Workshops zum Umgang mit Suchmaschinen und KI-Chatbots. Gemeinsam mit verschiedenen Gruppen aus der Zivilgesellschaft (Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen) werden ko-kreativ Weiterbildungsangebote erarbeitet und spezifische Bedürfnisse bei der Nutzung von Suchmaschinen und KI-Chatbots erforscht. Das Projekt läuft vom 01.06.2024 bis 31.12.2025.

Weiteres zum Projekt unter:
https://kisu.cs.uni-saarland.de/#kisuprojekt

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

„Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“

Das BMFSFJ geförderte Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK) des Kompetenzzentrum für Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. unterstützte von 2021 bis Ende 2024 Kommunen bei der Erarbeitung von Demografiestrategien. Dabei erfolgte zum Teil auch die Einbindung von jungen Menschen in Form von eigenen Beteiligungsformaten wie Befragungen, Workshops u.ä.

Weitere Informationen unter:
www.zukunftswerkstatt-kommunen.de

Seit 2025 baut das Kompetenzzentrum mit weiterer Förderung durch das BMFSFJ ein bundesweites Netzwerk zur Unterstützung der Kommunen bei der strategischen Gestaltung des demografischen Wandels auf. Auch hier ist zu erwarten, dass das Thema Jugendbeteiligung in den teilnehmenden Kommunen weiter eine wichtige Rolle spielen wird.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente

Die Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente stärkt seit 2020 bundesweit Kinder- und Jugendparlamente auf kommunaler Ebene durch Beratung, Information, Vernetzung und Qualifizierung. Sie besteht aus dem Projekt „Starke Kinder- und Jugendparlamente“ in Trägerschaft des Deutschen Kinderhilfswerks und der „Akademie für Kinder- und Jugendparlamente“ in Trägerschaft des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e. V.

https://stakijupa.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Bundeskompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung

Beratende Unterstützung zur Förderung der Kinder- und Jugendbeteiligung insbesondere für die Bundesministerien und nachgeordneten Behörden. Außerdem Förderung von Austausch und Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren auf Bundesebene. Förderzeitraum 2023-2026, gestartet. Träger: Stiftung SPI

https://www.komkjb.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Mitwirkung mit Wirkung – Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung

Im November 2022 wurde die neue Publikation „Mitwirkung mit Wirkung – Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung“ vorgestellt. Sie wurde zusammen mit dem Deutschen Bundesjugendring erarbeitet und ist ein wichtiger Baustein, um die Beteiligung junger Menschen in den Kommunen, Ländern, im Bund sowie in Europa zu stärken und Kinder und Jugendliche anzuregen, sich einzubringen.

https://standards.jugendbeteiligung.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Bundesprogramm
„Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“

Ziel des 2023 und 2024 umgesetzten Bundesprogramms war es, die Situation junger Menschen zu verbessern, indem sie sich beteiligen, ihre Lebenswelt mitgestalten, eigene Projektideen entwickeln und umsetzen, ihre Selbstwirksamkeit erleben, neue Interessen entwickeln und neue Formen der Freizeitgestaltung erleben können. Das Bundesprogramm förderte bundesweit Projekte, die von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche initiiert wurden und in Sozialräume und Communities hineinwirken. Es nahmen rund 520.000 Kinder und Jugendliche an über 2.800 Projekten und Angeboten teil, die von über 54.000 jungen Menschen geplant und gestaltet wurden. Dies setzte auch Anreize für mehr Kinder- und Jugendbeteiligung bei den antragstellenden Trägern.

https://www.das-zukunftspaket.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Kampagne „MOVE for ALL“

Beteiligung junger Menschen an Planung, Organisation und Durchführung von Kampagnen und Maßnahmen.
Ziel der MOVE FOR ALL-Kampagne der Deutschen Sportjugend e. V. ist es, bisher in Sportvereinen unterrepräsentierte, benachteiligte junge Menschen zu erreichen und über Sport, Bewegung und Engagement ihre Teilhabe und Gesundheit zu verbessern. Zentraler Ansatz das Projekts sind die Qualifizierung und Vernetzung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die vor Ort wirken können. Junge Menschen sind an der Planung, Organisation und Durchführung von Kampagnen und Maßnahmen beteiligt.

https://www.move-sport.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Filmprojekt zur Kinderrechteausstellung (KlappeAuf!)

Anlässlich der Kinderrechteausstellung wurden für die einzelnen Ausstellungsmodule Erklärfilme von Kindern und Jugendliche für Kinder und Jugendliche produziert.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Diskriminierungs-erfahrungen in Deutschland 2025

Im Rahmen der Durchführung der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland 2025“ findet ein umfangreicher zivilgesellschaftlicher Begleitprozess statt zu dem Organisationen, die marginalisierte Bevölkerungsgruppen vertreten eingeladen wurden. Darunter befinden sich auch unterschiedliche Jugendverbände. Auch in der kleineren zivilgesellschaftlichen Resonanzgruppe wurde darauf geachtet, dass Jugendliche und junge Erwachsene vertreten sind. Beide Beteiligungsgremien wirken bei der Erstellung des Fragebogens und der Auswertung der Daten mit.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) / Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Adultismus und Diskriminierung entlang des jungen Alters

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurde ein partizipatives Begleitgremium (16 Mitglieder im Alter von 14 bis 27 Jahren) eingerichtet, das in alle Phasen der Forschung eingebunden wird. Das Begleitgremium unterstützt die Entwicklung von Empowerment-Strategien und Handlungsempfehlungen, um Diskriminierung abzubauen und das kollektive Wissen über Adultismus und Diskriminierungen aufgrund des jungen Alters in der Gesellschaft sichtbarer zu machen. Junge Menschen, die in Gruppenwerkstätten ihre Erfahrungen mit Adultismus und Diskriminierungen aufgrund des jungen Alters teilen, bilden zudem den Kernteil der quantitativen Untersuchung.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) / Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Partizipationsprozess Long COVID bei Kindern und Jugendlichen

Im Rahmen des Partizipationsprozesses Long COVID wurden ab Oktober 2024 Erkenntnisse zur Lebens- und Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Long COVID, ME/CFS und Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung gesammelt. Über 500 Personen, bestehend aus Erkrankten, Angehörigen, Behandelnden, Lehrkräften und weiteren Personen aus dem direkten Lebensumfeld, beteiligten sich aktiv in Onlinebefragungen, Interviews und Workshops. Aus den Erkenntnissen formulierten die Betroffenen insgesamt 9 Handlungsansätze, die Anfang März 2025 an das BMG übergeben wurden. Die Handlungsansätze wurden ohne inhaltliche Einflussnahme des BMG erarbeitet und sind daher in erster Linie als Wünsche der Betroffenen zu verstehen.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

NGK4Family – Innovatives Projekt zur Unterstützung und
Resilienz-Entwicklung durch Selbsthilfe/Selbstregulation
für Familien von schwer und schwerstbetroffenen Kindern und Jugendlichen mit LC und ME/CFS

Das Vorhaben soll Familien mit Kindern, die von Long COVID, ME/CFS und Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVD-19-Impfung schwer und schwerst betroffen sind, durch Selbsthilfegruppen, Selbstregulierungsgruppen und digitale Unterstützungsangebote entlasten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung der Resilienz und die Verbesserung der Pflegekompetenz der Angehörigen der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Um dies zu erreichen, werden moderierte Online-Selbsthilfegruppen angeboten, die den Familien einen geschützten Raum bieten, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Pädiatrisches Netzwerk für die Versorgung und Erforschung von postakuten Folgen von COVID-19, ähnlichen postakuten
Infektions- und Impfsyndromen sowie ME/CFS bei Kindern
und Jugendlichen
(PEDNET-LC)

Ziel des Verbundvorhabens PEDNET-LC ist der Aufbau einer bundesweiten Versorgungslandschaft zur harmonisierten, standardisierten und schnelleren individuellen Diagnose und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Long COVID-ähnlichen Erkrankungen einschließlich ME/CFS und Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung. In die Planung und Umsetzung des Projekts werden gleichermaßen Betroffene sowie deren Familien eingebunden. Damit wird gewährleistet,
dass Vorhabenkonzeption und -durchführung entlang der realistischen Bedarfe der Betroffenen erfolgen.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

„Bike to School – wie cool“

Partizipatives Projekt zur Entwicklung digitaler Tools zur Förderung des Radverkehrs bei Kindern und Jugendlichen an Schulen und für die Mobilitätsbildung in Unterricht und Projektarbeit. Das Projekt soll mittels gemeinsamer Entwicklung und Nutzung verschiedener Tools und Materialien das Mobilitätsverständnis für die nachhaltige Verkehrsteilnahme und die demokratische Teilhabe von Schülerinnen und Schülern anstoßen und fördern.

https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/Wissenspool/Projekte/Projektbeispiele/Projekte/Bike-to-School.html

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Beteiligung in der Endlagersuche:
Grundlagen für Kinder- und Jugendbeteiligung in den gesetzlichen Formaten Regionalkonferenzen und Fachkonferenz Rat der Regionen

Im Standortauswahlverfahren werden voraussichtlich 2027 durch das BASE die gesetzlich festgelegten Beteiligungsformate „Regionalkonferenzen“ und „Fachkonferenz Rat der Regionen“ eingerichtet. Diese begleiten das Suchverfahren kontinuierlich bis die jeweilige Region aus dem Verfahren ausscheidet. In einem partizipativen Prozess werden ab 2025 zentrale Fragen für die standortunabhängige Vorbereitung dieser Beteiligungsformate diskutiert und erarbeitet. Um die Beteiligung junger Menschen zu erleichtern, wird es auch darum gehen, wie die Regionalkonferenzen ab 2027 unterstützt werden können, die Kinder- und Jugendbeteiligung in ihrer eigenen Region zu verankern. In diesen Prozess werden auch Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation einbezogen werden.

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung

Jugendkongress Biodiversität

Seit 2011 wird das Jugendformat Jugend l Zukunft l Vielfalt – Jugendkongress Biodiversität von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Bundesamt für Naturschutz durchgeführt. Das Projekt mit hoher Beteiligungsmöglichkeit für junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren wurde bisher viermal realisiert. Zurzeit findet der 5. Jugendkongress Biodiversität 2024 bis 2025 mit dem Slogan „Jugend macht Wellen – Gemeinsam für unseren blauen Planeten“ statt. Auf insgesamt drei Veranstaltungen tauschen sich die Teilnehmenden aus ganz Deutschland aus, diskutieren miteinander und entwickeln gemeinsam Gruppenprojekte zu den Oberthemen Wasser, Meer und Biodiversität. Die Abschlussveranstaltung mit Vorstellung der Projekte findet am 16. Mai 2025 statt.

www.jugend-zukunft-vielfalt.de

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Jugenddialogplattform „Biodiversity for Future“

Die Jugenddialogplattform „Biodiversity for Future“ mit verschiedenen nationalen und internationalen Themen zu Naturschutz, Biodiversitätspolitik und gesellschaftlichem Wandel richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die sich bereits in Naturschutzverbänden und Freiwilligendiensten engagieren. Sie wird vom Bundesamt für Naturschutz gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugendnaturschutzverbände vorbereitet. Die dritte mehrtägige Tagung findet Ende September 2025 an der internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm statt.

https://www.bfn.de/veranstaltungen-ina/jugenddialogplattform-biodiversity-future-2025

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Verbraucherschutz in ländlichen Regionen für junge Menschen

Unter Einbindung von Jugendverbänden wird ein regelmäßiges Informations- und Unterstützungsangebot der Verbraucherzentralen in ländlichen Räumen für junge Verbraucherinnen und Verbraucher geschaffen und zugleich das Ehrenamt gestärkt. In einer Jugendredaktion bereiten junge Menschen Verbraucherschutzthemen jugendgerecht auf und vermitteln diese über einen eigenen Instagram-Kanal (@verbraucherschutz_togo). 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Verbundvorhaben „Konzeption eines deutschlandweiten Begleitprogramms für Kommunen um eigene Jugendhaushalte zu etablieren – YLCG“ in der Fördermaßnahme „Gesellschaft der Innovationen – Impact challenge an Hochschulen“

Zielsetzung des Projekts ist es, ein Konzept für Jugendhaushalte zu entwickeln, das nach Projektende in fünf Kommunen erprobt werden soll. „Jugendhaushalte“ bedeutet, dass die Jugendlichen einer Stadt über einen bestimmten Betrag des kommunalen Haushalts verfügen – und demokratisch darüber abstimmen, zu welchen Zwecken das Geld verwendet werden soll. Das übergeordnete Ziel dabei ist es, junge Menschen aktiv in kommunale Entscheidungsprozesse einzubinden und sie so für Demokratie zu begeistern.

Laufzeit: 01.11.2024 – 31.10.2025

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

youclub2030

Förderung von nachhaltigen Projekten in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen (OKJA) 2022-2024. Die Kinder und Jugendlichen gestalteten in diesen Projekten den Jugendclub und das eigene Umfeld nach den eigenen Vorstellungen mit. Der bürokratische Aufwand und die Anforderungen an die Projekte wurden bewusst geringgehalten. Die Kinder und Jugendlichen sollten sich mit den SDGs beschäftigen und mindestens ein Ziel auswählen, mit dem sie sich in ihren Projekten tiefer auseinandersetzen wollten. Die Erfahrung und Umsetzung eigener Ideen stand im Mittelpunkt. (Die Finanzierung konnte nach Ende 2024 nicht weitergeführt werden.)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderung von Schülerinnen und Schülerfirmen:
youstartN Ideenlabs

Das Projekt unterstützt Schülerinnen- und Schülerfirmen oder -initiativen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten mit Boostergeldern. Begleitend werden Workshops (Ideenlabs) für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte zu Nachhaltigkeit und Gründung angeboten. Die Schülerinnen- und Schülerfirmen leben vom Engagement der Schülerinnen und Schüler – häufig geben die Schulen/Lehrkräfte den Rahmen vor, die Schülerinnen und Schüler sind jedoch wesentliche Motoren. Sie bringen Ideen ein und arbeiten aus, wie man diese im Rahmen einer Schülerfirma umsetzen kann. Die Nachhaltigkeitskonzepte, die youstartN fördert, gehen ganz wesentlich auf Ideen der Schülerinnen und Schüler zurück. Die Projekte youstartN und ideenlabs ermutigen die Schülerinnen und Schüler diese Ideen umzusetzen und geben dazu Mittel und auch Inspiration (durch workshops). Gleichzeitig wird die Vernetzung der Schülerinnen- und Schülerfirmen und eigenverantwortlicher Ideenaustausch gefördert.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderprgramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Gefördert werden außerschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, die in Risikolagen für Bildungsbeteiligung aufwachsen. Die Projekte werden von lokalen Bündnissen für Bildung mit mindestens drei Partnern im Sozialraum der Kinder und Jugendlichen durchgeführt. In den Bündnissen vernetzen sich kulturelle Einrichtungen und außerschulische Bildungsorte wie Museen, Theater oder Bibliotheken mit Einrichtungen, die direkten Zugang zu den jungen Menschen haben, wie Schulen oder Einrichtungen der Jugend- und Sozialhilfe. Auf lokaler Ebene werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen auf verschiedene Weise eingebunden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

künftiges Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG)

Im Rahmen der Aufbauförderung des künftigen Deutschen Zentrum für psychische Gesundheit wurde der erste Kinderrat Psychische Gesundheit in Deutschland am Standort Bochum gegründet. Das Ziel des Rates ist es, Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren rund um das Thema psychische Gesundheit, aber auch bei der Planung von Forschungsprojekten eine Stimme zu geben. Unterstützt wird das Projekt durch die professionelle Begleitung des Bundesnetzwerks für Beteiligung.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Aktionsgruppenprogramm (AGP)

Über das seit 2003 bestehende Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) werden Projekte der entwicklungspolitischen Bildung gefördert, welche von zivilgesellschaftlichen bzw. gemeinnützigen Organisationen durchgeführt werden. Im Rahmen der geförderten Projekte sollen anvisierte Zielgruppen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Anliegen ermuntert und befähigt werden, das Handeln Dritter sowie Folgen ihres eigenen Handelns zu erkennen und in Bezug auf entwicklungspolitische Fragestellungen zu bewerten. „Wir entdecken die Welt 2022 bis 2024 – Kids‘ voices for development“, „LEARN to ImpACT“, „WER ISST WEN?“, „Talk Climate – Do Justice“, „Ein gutes Leben für Alle?! – Energie- und Rohstoffwende global gerecht gestalten“, „Gemeinsam. Nachhaltig.Engagiert.“, „#everydayforfuture – Das Jugendprojekt des Sukuma arts e. V.“, „Fußball Lernen Global – spielend vereint gestalten“ und „Kampagne Fairtade-Schools: Schule nachhaltig fairändern“ sind in besonderem Maße durch Kinder- und Jugendbeteiligung gekennzeichnet.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB)

Über das seit 2003 bestehende Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) werden Projekte der entwicklungspolitischen Bildung gefördert, welche von zivilgesellschaftlichen bzw. gemeinnützigen Organisationen durchgeführt werden. Im Rahmen der geförderten Projekte sollen anvisierte Zielgruppen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Anliegen ermuntert und befähigt werden, das Handeln Dritter sowie Folgen ihres eigenen Handelns zu erkennen und in Bezug auf entwicklungspolitische Fragestellungen zu bewerten. „Wir entdecken die Welt 2022 bis 2024 – Kids‘ voices for development“, „LEARN to ImpACT“, „WER ISST WEN?“, „Talk Climate – Do Justice“, „Ein gutes Leben für Alle?! – Energie- und Rohstoffwende global gerecht gestalten“, „Gemeinsam. Nachhaltig. Engagiert.“,“#everydayforfuture – Das Jugendprojekt des Sukuma arts e.V.“, „Fußball Lernen Global – spielend vereint gestalten“ und „Kampagne Fairtade-Schools: Schule nachhaltig fairändern“ sind durch Kinder- und Jugendbeteiligung besonders stark gekennzeichnet.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Pilotvorhaben „Action! Aktiv für eine globale Welt“ (AGW) / Niedrigschwellige Engagementförderung in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

Ziel des Programms ist es, dass Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen ohne formale Vereinsstruktur entwicklungspolitische Bildungsaktionen durchführen können und dafür eine Förderung in Höhe von bis zu 500 Euro je Aktion erhalten. Inhaltlicher Rahmen für die Ausgestaltung der Aktionen sind die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Die geförderten Aktionen müssen in Deutschland umgesetzt werden und einen globalen Bezug haben. Das Förderprogramm soll sich an Einzelpersonen und Gruppen richten mit einem Fokus auf junge Menschen bis 30 Jahre sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) des BMWSB

Im Rahmen des Programms (2022 – max. November 2025) werden durch das BMWSB bundesweit 218 Städte und Gemeinden bei der Stabilisierung und Weiterentwicklung ihrer Innenstädte und Zentren mit verschiedenen Fördergegenständen gefördert. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen spielt in einigen ZIZ-Projekten eine Rolle, allerdings sehr unterschiedlich in Umfang und Intensität, angefangen bei Beteiligungsprozessen im Zusammenhang mit der Aufstellung von (Innenstadt-)Konzepten, über dezidierte Kooperationsformate (entweder direkt mit Kindern/Jugendlichen oder über entsprechende Verbände, Sozialträger, Initiativen etc.) oder auch im Rahmen der Entscheidungsfindungen zur Ausschüttung eines Verfügungsfonds (VF), z. B. im VF in der Lutherstadt Wittenberg: Dort wurde ein umfangreicher Ideenentwicklungsprozess in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Auch die verbindliche Abstimmung der (entsprechend vorab qualifizierten und somit durchführbaren) Projekte erfolgt nicht durch ein Gremium in üblicher Form, sondern durch eine Abstimmung von allen Schülerinnen und Schüler der Stadt.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Modellprojekte Smart Cities

Im Bundesprogramm Modellprojekte Smart Cities entwickelten die geförderten Städte, Kreise und Gemeinden gemeinsam mit ihrer lokalen Öffentlichkeit Strategien und Maßnahmen zur Nutzung der Chancen der Digitalisierung für die integrierte Stadtentwicklung und die Stärkung der Daseinsvorsorge. Kommunen wie die Städte Münster und Potsdam, der Landkreis Kusel oder das Amt Süderbrarup haben dabei auch explizit Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche durchgeführt.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Kinder- und Jugendbeirat

Projektidee für ein Beteiligungsformat im Rahmen eines intergenerativen Ausstellungsvorhabens im Humboldt Forum zum Jahresthema „Erbe und Eigentum“ (2026/27). Ein Kinder- und Jugendbeirat / offene Begleitgruppe soll die Projektentwicklung beratend unterstützen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Filmfestival „LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans“

Seit 2016 ist das Filmfestival LUCAS in die Abteilung Filmbildung und -vermittlung des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums DFF in Frankfurt/M. eingebunden. Der Schwerpunkt Filmbildung wurde ausgebaut. Unter dem Ansatz „Mitmischen!“ verfolgt LUCAS mit verschiedenen Projekten das Ziel der partizipativen Filmbildung. Bereits im Vorfeld, aber auch während und nach dem Festival werden Kindern und Jugendlichen zahlreiche Ansätze geboten, sich das Medium Film auch kommunikativ anzueignen und bei der Gestaltung des Festivals mitzuwirken.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

KUNSTWELTEN

Das Vermittlungsprogramm KUNSTWELTEN beteiligt Kinder und Jugendliche, es sind zuallererst Schülerinnen und Schüler vieler Schultypen, an vielfältigen Programmen mit Mitgliedern und Stipendiatinnen und Stipendiaten der Akademie der Künste. Seit vielen Jahren treffen Akademie-Mitglieder und -Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie von ihnen eingeladene Künstlerinnen und Künstler Kinder und Jugendliche aus Schulen in Berlin und in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld sowie Vorpommern-Greifswald.

Regelmäßig finden auch Programme in einer Berliner Unterkunft für geflüchtete Menschen statt, wo 160 Kinder mit ihren Familien leben. Die Künstlerinnen und Künstler stellen Kindern und Jugendlichen ihre Werke vor, arbeiten gemeinsam in Kunstwerkstätten und laden sie ein, das Schreiben, Fotografieren, Zeichnen, Komponieren, Improvisieren, Tanzen, die Herstellung von Klanginstallationen, Collagen, Postkarten, Plakaten, das Produzieren von Hörspielen, Audioguides, digitalen Stadtführern, Dokumentar- und Animationsfilmen selbst auszuprobieren, dabei Neues zu entdecken und Freude an der intensiven Beschäftigung mit Kunst zu erleben.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Titel der Maßnahme

Kurzbeschreibung

Ministerium / Behörde

DIYhoch3-
Jugendliche kulturelle Selbstorganisationen im Dreiländereck
Bayern-Sachsen-Thüringen (BULEplus / Fördermaßnahme Faktor K)

Das Forschungsprojekt untersucht Räume und Möglichkeiten von Jugendkulturen ländlicher Räume und ermöglicht so ein besseres Verständnis über günstige Gelegenheitsstrukturen und Ermöglichungsbedingungen selbstorganisierten kulturellen Lebens. Der regionale Fokus liegt auf dem Dreiländereck Bayern, Sachsen und Thüringen: Diese Region (Oberfranken, Thüringer Wald, Vogtland) wird überwiegend als (sehr) ländlich eingestuft und weist eine meist verbesserungswürdige sozioökonomische Lage auf. In den ehemaligen Grenzgebieten sind aber auch Unterschiede im Vereinsleben, den Traditionen, der Politik und Jugendarbeit festzustellen.

Das Projekt befasst sich aber nicht nur mit drei Regionen, sondern auch mit drei kulturellen Gemeinschaften: jungen Menschen, die sich 1. der Brauchtums- und Traditionspflege widmen, 2. in Musikszenen wie etwa dem HipHop aktiv sind oder 3. eine informelle Sportkultur wie das Biken betreiben. All diesen Aktivitäten gehen Jugendliche oftmals in Eigenregie nach und gestalten so ihr eigenes Aufwachsen und ihre Region. Das Projekt untersucht, was sie dabei fördert oder limitiert, wie sie in den Kommunen wahrgenommen werden und wie sich – auch bei knappen kommunalen Kassen – passende Förderungen ergeben. Dabei nimmt sich das Projekt verschiedene Forschungsmethoden zu Hilfe: über Fragebögen wird die junge Kultur erfasst und anschließend ausgewertet. In 30 Interviews mit lokalen Expertinnen und Experten werden Hintergründe herausgearbeitet und in Workshops mit aktiven Jugendlichen die jeweiligen Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten sichtbar gemacht. Das Projekt hat das Ziel, die jeweiligen Ergebnisse in verschiedenen Formaten aufzuarbeiten und so für die Verwaltungen und die Politik aber auch für Förderinstitutionen und Kulturschaffende zugänglich und nutzbar zu machen. Ganz besonders wichtig ist aber die Aufarbeitung und Übersetzung der Ergebnisse für die kulturellen Initiativen und Projekte junger Menschen in der Untersuchungsregion und darüber hinaus.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Beteiligung am NAP Neue Chancen für Kinder in Deutschland

Beteiligung von Kindern an den Themenfeldern des NAP, unter anderem durch Workshops und Befragungen

ServiKiD hat gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie weiteren Expertinnen und Experten ein Konzept zur konsultativen Kinder- und Jugendbeteiligung entwickelt.

In Zusammenarbeit mit DEIN MÜNCHEN hat ServiKiD ein Jugend-Team zur Begleitung des Nationalen Aktionsplans aufgebaut, das durch gewählte Vertreterinnen und Vertreter im September 2025 erstmalig an der Sitzung des NAP-Ausschusses teilnehmen wird.

Qualitative Forschung mit Einzel- und Gruppengesprächen erfasst das subjektive Armutsverständnis, soziale Barrieren und Exklusionserfahrungen der Kinder und Jugendlichen. Diese Beteiligung hilft, neue Erhebungsformate an die Bedürfnisse der Betroffenen anzupassen.

Die Ergebnisse aus Einzel- und Gruppeninterviews zu der in der 20. LP vereinbarten Kindergrundsicherung, Bedürfnissen, Armutswahrnehmung sowie Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, sind vom DJI als Studie veröffentlicht worden.

Diverse Austausch- und Beteiligungsformate mit Jugendlichen, wie der Besuch der PSt’in beim Jugend-Team in München im Oktober 2024.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) / Deutsches Jugendinstitut

Jugendbeteiligungs-aktivitäten der bilateralen Jugendwerke und Koordinierungsbüros für den Jugendaustausch

Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Deutsch-Polnische Jugendwerk und das Deutsch-Griechisches Jugendwerk sowie Tandem – Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch und ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch fördern und unterstützen den Jugendaustausch zwischen Deutschland und dem jeweiligen Partnerland. Dabei beteiligen sie junge Menschen in unterschiedlichen Formaten. Diese reichen von Veranstaltungen (Seminare, Treffen, Konferenzen), deren Ergebnisse z. B. in die Auswahl von Schwerpunktthemen der Organisationen einfließen, bis hin zu Projekten und Aktivitäten, die von Jugendlichen für Jugendliche vorbereitet und umgesetzt werden. Die bilateralen Jugendwerke und Koordinierungsbüros unterstützen durch ihre Aktivitäten zudem den Dialog zwischen Jugend und Politik.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Jugendbeteiligungs-aktivitäten bei IJAB – Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

IJAB – Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. beteiligt junge Menschen in unterschiedlichen Formaten regelmäßig an seinen Projekten und Vorhaben. Dazu zählen Jugendbefragungen im internationalen Kontext, wie beispielsweise zum Thema nachhaltige Mobilität, die Durchführung von Jugend-BarCamps oder die partizipative Erarbeitung von Schutzkonzepten. IJAB war zuletzt 2022 mandatiert, den Youth7, ein multilaterales Jugendbeteiligungsformat im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft, auszurichten. Darüber hinaus werden partizipative Ansätze im internationalen jugendpolitischen Austausch gefördert. Dabei spielt die fachliche Auseinandersetzung zum Thema Partizipation bei bilateralen Fachkräftemaßnahmen sowie im Bereich des internationalen Wissenstransfers beim YouthWiki eine zentrale Rolle.

Weitere Informationen: https://ijab.de/themen/jugendbeteiligung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Deutscher Multimediapreis mb21

Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist der einzige bundesweite Wettbewerb, der digitale, netzbasierte und interaktive Arbeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszeichnet. Der Wettbewerb findet jährlich statt. Teilnehmen können alle bis 25 Jahre, auch Schulkassen und Freizeitprojekte. Die Preisverleihung findet im November in Dresden statt.

https://www.mb21.de/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

DataRUN

Hackathon des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV)/ Förderprogramm: mFUND, bei dem unter anderem Studierende in einem auf maximal 24 Stunden begrenzten Zeitraum kreative Lösungen zu vorgegebenen Fragestellungen unter Verwendung von Daten aus dem Geschäftsbereich des BMDV entwickeln können. Fand in 2023 bereits zum fünften Mal statt, nächster DataRUN in 2027 geplant.

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Forschungsvorhaben Jugendengagement stärken durch Dialog und transformatives Lernen

Im Projekt „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“ (JuNast) wird untersucht, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die bisher nicht im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit aktiv sind, für diese Themen erreicht und für ein Nachhaltigkeitsengagement sensibilisiert und beteiligt werden können. Der Fokus liegt auf dem Einbezug von Akteurinnen und Akteuren aus Jugendverbänden und der offenen Jugendarbeit. Junge Menschen sind auf vielfältige Weise am Projekt beteiligt: Im Projektbeirat (gemeinsam mit Erwachsenen), über Veranstaltungen und über Modellprojekte.

https://www.umweltbundesamt.de/jugendengagement-fuer-nachhaltigkeit-stark

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) / Umweltbundesamt

Beteiligung an übergeordneten nationalen politischen Prozessen: NBS 2030

Beteiligung von jungen Menschen bei der Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 und Fortschreibung des 2. Aktionsplans.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Jugend-Naturschutzpreis

Das Bundesamt für Naturschutz hat 2025 erstmalig den Deutschen Jugend-Naturschutzpreis unter Schirmherrschaft der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 21 Jahren im Rahmen der internationalen Grünen Woche verliehen. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warteten Preise mit einer Gesamtsumme von 10.000 Euro. Mit dem Preis wurde das jugendliche Engagement für den Naturschutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt ausgezeichnet.

https://www.bfn.de/pressemitteilungen/bundesamt-fuer-naturschutz-verleiht-erstmals-deutschen-jugend-naturschutzpreis

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

EG-Programm Globale Entwicklung in deutschen Bildungssystemen. Song Contest „Dein Song für EINE WELT“

Der entwicklungspolitische Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ruft Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren dazu auf, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen und ihren eigenen Song für die Eine Welt zu schreiben und zu komponieren. Der Contest ist eine Begleitmaßnahme des Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik und bietet Jugendlichen eine Plattform, um sich kreativ und persönlich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen. Durch die Veröffentlichung der Songs vor und nach der Prämierung wird die Reichweite und Sichtbarkeit der Inhalte erhöht. Dies stärkt das Gefühl der Jugendlichen, ernstgenommen zu werden, und motiviert sie zu weiterem Engagement.

https://www.eineweltsong.de/

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bildung trifft Entwicklung

Bildung trifft Entwicklung, kurz BtE, ist ein Bildungsprogramm des Globalen Lernens, durchgeführt von insgesamt 10 Trägern in ganz Deutschland, koordiniert von Engagement Global im Auftrag des BMZ. Menschen aus Ländern des Globalen Südens und Rückkehrende aus der Entwicklungszusammenarbeit können mit ihrem Erfahrungsschatz und Fachwissen für Lernende eine große Bereicherung sein.

Mit ihren Berichten und den von BtE für eine praxisnahe Vermittlung bereitgestellten Unterrichtsmaterialien entsteht ein lebendiger Zugang zu globalen Fragen. Das Programm BtE besteht dabei aus drei Programmlinien: Bildung trifft Entwicklung (BtE) vermittelt qualifizierte Bildungsreferentinnen und Bildungsreferenten des Globalen Lernens an verschiedene Zielgruppen aller Altersstufen. CHAT der WELTEN (CdW) kombiniert Globales Lernen mit digitalen Medien. Dabei tauschen sich Schulklassen mit Menschen aus Asien, Afrika und Lateinamerika aus.

Der virtuelle Austausch wird intensiv vorbereitet, begleitet und nachbereitet. Junges Engagement (JE) unterstützt Rückkehrende aus entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten im Ausland bei ihrem Engagement rund um das Globale Lernen. Ziel von BtE ist eine Bewusstseinsbildung zu entwicklungspolitischen Themen und globalen Zusammenhängen sowie die Vermittlung von Handlungsoptionen im Sinne der Agenda 2030.

https://www.bildung-trifft-entwicklung.de/de/

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Urbane Liga – Bündnis junger Stadtmacherinnen und Stadtmacher

Die Urbane Liga ist ein Bündnis junger Stadtmacherinnen und Stadtmacher, die sich aktiv in die Gestaltung ihrer Städte einbringen. Sie ist beim BMWSB angesiedelt. Als Projektschmiede, Ideenlabor und Netzwerkplattform zielt die Urbane Liga darauf ab, das Wirken junger Erwachsener in Deutschland zu stärken. Der Urbane Liga Jahrgang 2023/2024 hat ein Policy Paper zur Klimaanpassung und ein Policy Paper zu kommunalen Materialdepots beim Kongress Nationale Stadtentwickungspolitik im September 2024 in Heidelberg vorgestellt. Im Jahr 2025 wurde ein neuer Jahrgang gestartet.

https://urbane-liga.de/

Das Alumninetzwerk der früheren Jahrgänge der Urbanen Liga, der Verein Urbane Liga e. V. wird mit einer Zuwendung unterstützt, der zum Teil in Gremien und Auswahljurys des BMWSB vertreten ist. Die jungen Erwachsenen untersuchen Aspekte der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung und stellen diese auf Veranstaltungen vor

https://urbane-liga.de/info/

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Forschungsprojekt Kreative Ideen junger Menschen für Innenstädte des BBSR/BMWSB

Im Forschungsprojekt „Kreative Ideen junger Menschen für die Innenstädte“ wurden sieben Projekte von jungen Menschen untersucht. Dabei wirkten die jungen Menschen bei der Forschung auf Augenhöhe mit und wurden gleichzeitig konzeptionell bei ihrem eigenen Projekt unterstützt. Sie stellten ihre Ideen und Anregungen auf zwei Workshops in Hannover und Stuttgart im Jahr 2023 Personen in kommunalen Verwaltungen und weiteren Innenstadtakteuren vor.

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2024/bbsr-online-29-2024-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Jugendbeteiligung am Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation gGmbH

Bei der Erarbeitung des Programms des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation werden Jugendliche im Verlauf des kontinuierlichen Strategieprozesses eingebunden.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland

Achtet Alisᴹᴮ
– das Jugendgremium der Staatlichen Museen zu Berlin

Achtet Alisᴹᴮ ist das Jugendgremium der Staatlichen Museen zu Berlin. In Zusammenarbeit mit Kuratorinnen und Kuratoren, wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Bildung und Vermittlung und Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittlern möchte es Wünsche, Erfahrungen, Ideen und Perspektiven junger Menschen in die Staatlichen Museen zu Berlin einbringen. Es hinterfragt, wie Museen heute gemacht werden, testet Neues und weitet das Museum als divers nutzbaren Ort aus.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Aktuelles zur Jugendstrategie

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