Bald ist es endlich soweit! 🌎🚅➡️🇬🇧#erasmusplus

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Autorin Corinna und eine Weltkugel

Endlich ist es soweit: Der Erasmus-Austausch im Rahmen meines Studiums steht an. Die nächsten 9 Monate werde ich in London studieren, wohnen und für jung genug recherchieren. Doch seit dem Austritt Großbritanniens aus der EU (#Brexit), ist es gar nicht mehr so einfach nach London einzureisen. Die ersten Hürden waren erst einmal meinen Reisepass zu suchen und die anfallenden Visagebühren zu zahlen – geht ja jetzt schließlich für mich raus aus der EU!

Trotz der komplizierten Bürokratie steigt meine Vorfreude mit jedem Tag.

Neues Land, neue Sprache, neue Kultur! Und das nachdem wir knapp zwei Jahre lang kaum reisen konnten. Zum Glück ist das mittlerweile wieder teilweise möglich.

Während meines Bachelors habe ich schon einmal einen Erasmus-Austausch mitgemacht und für ein Semester in Islands winziger Hauptstadt Reykjavik studiert. Von den Erlebnissen, die ich in dieser Zeit gesammelt habe, erzähle ich immer noch gerne. Daher weiß ich, was für eine große Chance es für mich ist, jetzt noch einmal neue Auslandserfahrungen sammeln zu können. Einige meiner Freundschaften aus dem Erasmus halten bis heute und egal wohin ich reisen möchte, fast immer kenne ich jemanden, die*der dort lebt.

Was bedeutet es in der EU zu leben? Und warum ist internationaler Austausch wichtig?

Deutschland ist einer von insgesamt 27 Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union (EU). Ursprünglich wurde die EU in den 1950er Jahren als Wirtschaftsunion gegründet. Heute handelt es sich bei der EU um eine Organisation, die vom Umweltschutz über Gesundheit bis hin zu Sicherheit, Justiz und Migration viele unterschiedliche Politikfelder abdeckt.

Außerdem bildet die EU eine Wertegemeinschaft, das heißt sie vertritt Werte wie Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gleichstellung, Menschenrechte und die Wahrung der Menschenwürde.

Für einen vielfältigen und lebendigen Staatenbund ist vor allem internationaler Austausch über den eigenen Tellerrand hinaus sehr wichtig. Davon profitieren sowohl Bildung und Wirtschaft, als auch junge Menschen ganz persönlich. Gerade für junge Leute, die vielleicht noch nicht genau wissen, was nach dem Studium passieren soll oder wohin das Leben laufen kann, sind ein paar Monate in einer anderen Kultur sehr bereichernd.

Erasmus

Um jungen Menschen einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, hat die EU das Erasmus-Programm entwickelt. Hier werden Gelder für Auszubildende, Studierende und Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Und das ist nicht wenig: Für 2021 bis 2027 werden 26 Milliarden Euro für den Austausch bereitgestellt. Das Geld wird unter anderem auch für verschiedene internationale Projekte für Schüler:innen verwendet mit dem Ziel Begegnungen und Austausch zwischen den Reisenden zu fördern. Während eines Erasmus-Austauschs zahlst du keine Semesterbeiträge und bekommst eine finanzielle Förderung für deinen Aufenthalt.

Für mich bleibt so neben dem Studium noch genügend Zeit, London aus verschiedensten Perspektiven kennenzulernen. Meine Eindrücke teile ich vor allem auch auf Instagram, schau doch gerne mal auf unserem Account @jung_genug vorbei!

Hast Du jetzt auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt bekommen? Wo würdest Du am liebsten hinreisen?

Liebe Grüße,
Eure Corinna

Quellen:

bpb, BMBF, Europäische Kommission, Europäische Union

28 Jahre alt

Hi, ich bin Corinna. Während meiner Zeit bei jung genug habe ich viel über feministische und gesellschaftskritische Themen berichtet. Am liebsten recherchiere ich konstruktive Ideen zu Problemen, die unlösbar scheinen.

Corinna Koch / ehem. Redaktionsmitglied

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