Mittlerweile sind wir schon aktiv online mit unserer neugegründeten Redaktion „Jung genug“. Damit ist der erste kleine (oder doch etwas größere) Schritt geschafft. Aber wie genau kam es überhaupt dazu?
Die Idee gab uns die Jugendstrategie schon grob vor: Es soll eine Redaktion her, die unabhängig jugendpolitische Themen aufgreift und redaktionell aufarbeitet. Nun hieß es für uns gerade frisch zusammengepflücktes Team, diesen großen Rahmen mit Inhalt zu füllen.
Auf Leah, Corinna, unseren Coach Fiete, und Linus kamen eine Menge Aufgaben zu. Was wollen wir machen, wo, wie, und wann? Der dazugehörige Fakt, dass wir uns untereinander noch gar nicht kannten, machte den Anfang der Reise ins Ungewisse noch spannender. Die ersten Sitzungen starteten… online verständlicherweise.
Nun hieß es neben dem Kennlernen, auf all die unzähligen Fragen Antworten zu finden und zu erarbeiten. Die zunächst wichtigste Frage: Wo wollen wir stattfinden? Da wir alle eigene Ideen und Vorstellungen hatten, brauchten wir zunächst eine Plattform, auf der diese verschiedenen Ideen ihren Platz finden konnten und vor allem wo wir euch (unsere Zielgruppe) am Besten erreichten.
Uns war schnell klar: Ohne Social Media geht gar nichts. Nach langem Abwägen kam Instagram als beste Lösung in Frage. Die Möglichkeiten, die Instagram mit seinen verschiedenen Beitragsformen bietet, haben uns schlussendlich überzeugt. Wir wollen nicht nur Texte schreiben. Kurze Videobeiträge über die Bedürfnisse von jungen Menschen in den Reels können so auf lange Interviewbeiträge in IGTV treffen. In unseren Stories können wir Hintergründe zu unserer Arbeit geben und spannende Infografiken einbauen.
Gesagt, getan.
Unsere bisher noch namenslose Redaktion bekam Zuwachs. Ronja, unsere Mediengestalterin, ein wahres Geschenk. Dinge, an denen wir zuvor ewig rumtüftelten, bekamen von ihr Farbe und Leben eingehaucht. Und dann, noch mehr Zuwachs: Marwin, brachte als weiterer Redakteur eine neue Perspektive und viel Power ins Redaktionsteam.
Nach und nach wurde der Haufen immer sortierter und klarer. Und endlich konnten wir auch unseren Namen finden, das Markenzeichen. Wochen vergingen, sämtliche Blätter voller Vorschläge lagen vor uns. Am Folgetag einer erneut langwierigen Brainstorming-Runde kamen wir wieder zusammen. Was waren nochmal die Ideen der letzten Sitzung? Als sich das gesamte Team nur noch an einen Namen erinnern konnte, wussten wir, dass wir fündig geworden waren. „Dafür bist du noch nicht alt genug!“ Ein Satz, den wir alle schon mal gehört haben. Er veranlasste uns zum Umdenken und zu unserer Überzeugung: Wir sind „jung genug“ um mitzureden.
Endlich hatten wir unseren Namen, das Markenzeichen. Nun mussten erste Beiträge her. Bei unserem zweitägigen Workshop, Anfang Juli in Berlin, haben wir einiges geschafft und es genossen unsere digital begonnene Zusammenarbeit in Präsenz umzusetzen. Die ersten Beiträge wurden gedreht und damit ein weiterer Meilenstein erreicht. Einige davon konntet ihr ja bereits sehen.
Unsere Vorfreude und Motivation sind riesig! Seid ihr genau so gespannt wie wir?
Wir freuen uns auf die Zukunft und bleiben weiter „jung genug“!


