Vom 24. bis 26. Mai 2024 brachte die BundesJugendKonferenz (BuJuKo) in Berlin um die 200 engagierte junge Menschen aus ganz Deutschland zwischen 14 und 27 Jahren zusammen. Die Konferenz, die im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendbeteiligung umgesetzt wurde, bot über drei Tage zahlreiche spannende Programmpunkte, viel Raum für Vernetzung und Möglichkeiten zum Austausch. Ich, Franka, war als studentische Hilfskraft von der Servicestelle Jugendstrategie selbst als junge Person bei der BuJuKo 2024 dabei und möchte euch davon berichten.
Highlights der Konferenz
Jugendpolitischer Empfang am Freitag
Bei schönem Wetter kamen Bundesjugendministerin Lisa Paus und das „Bündnis für die junge Generation“ am Freitagabend zum jugendpolitischen Empfang, um gemeinsam mit den Teilnehmenden das leckere Essen zu genießen. Zudem wurde fleißig diskutiert an den verschiedenen Thementischen – von Migration und Flüchtlingspolitik über Generationengerechtigkeit bis hin zu „Gender Pay Gap“ war einiges dabei. Für viele Jugendliche war das übrigens die erste Chance, ein direktes Gespräch mit Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft zu führen.


Workshops und Markt der Möglichkeiten am Samstag
In 11 interaktiven Workshops konnten die Teilnehmenden ihre Ideen zum Thema Jugendbeteiligung einbringen und Empfehlungen für den Nationalen Aktionsplan erarbeiten. Dabei wurden die unterschiedlichsten Aspekte des großen Überthemas Beteiligung besprochen, wie z.B. Überprüfung, jugendgerechte Kommunikation, rechtliche Rahmenbedingungen, Begleitung und Qualifikation. Aber auch Querschnittsthemen wie Sicherheitspolitik, Empowerment, Leistungs- und Kompetenzdruck oder Inklusion wurde sich gemeinsam gewidmet.
Am Samstagabend hatten die Teilnehmenden die Chance, viele verschiedene Beteiligungsprojekte und Initiativen auf einem Markt der Möglichkeiten kennenzulernen. Die Organisationen und Verbände, insbesondere aus dem Kontext der Jugendstrategie der Bundesregierung, haben Stände mit Informationen vorbereitet. So konnten neue Kontakte und Adressen gesammelt werden, die für das Engagement zu Hause oder in der zukünftigen Arbeit der Teilnehmenden praktisch sein können.



Talk im Tipi am Kanzleramt
Lisa Paus hat sich am Sonntag dann erneut den Fragen der BuJuKo-Teilnehmenden gestellt und Vertreter:innen aus den Workshops haben der Ministerin die Ergebnisse vorgestellt. Mit dem Talk auf dem Demokratiefest zu 75 Jahren Grundgesetz wurde die BundesJugendKonferenz auch offiziell beendet.
Jugend-Team und jung genug
Ein motiviertes Jugend-Team aus zehn freiwilligen jungen Leuten sorgte dafür, dass bei der Konferenz alles rund lief. Die Freiwilligen, im Alter von 19 bis 26 Jahren, übernahmen während der BuJuKo viele Aufgaben: Auf- und Abbau, die Begleitung von Programmpunkten oder die Kommunikation mit den Teilnehmenden. Die Idee dahinter war, junge Menschen in die Organisation der BuJuKo einzubinden und den Teilnehmenden junge Ansprechpartner:innen zur Seite zu stellen.
Das Team von „jung genug“ war auf der BuJuKo 2024 ebenfalls dabei und hat die Veranstaltung mit einem Live-Blog begleitet. Die Jugend-Redaktion besteht aus jungen, journalistisch interessierten Menschen, die politische Themen aus der Sicht junger Menschen aufgreifen, einordnen und kommentieren. Die Redakteur:innen haben die Höhepunkte auf der BuJuKo dokumentiert und Stimmen der Teilnehmenden eingefangen. Reinschauen lohnt sich!
Ergebnisse und Ausblick
Die BundesJugendKonferenz 2024 hat einmal mehr bewiesen, dass junge Menschen bereit und fähig sind, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken. Ich hatte den Eindruck, dass die Teilnehmenden nicht nur wertvolle Erfahrungen sammeln, sondern auch ihre Stimmen laut und deutlich einbringen konnten. Mit vielen neuen Kontakten, Ideen und einer gestärkten Motivation im Gepäck reisten die Teilnehmenden nach Hause – sicher bereit, sich weiterhin für ihre Überzeugungen stark zu machen und die Welt von morgen mitzugestalten.
Eure Franka von der Servicestelle Jugendstrategie


